Berichte 2017

Dezember 2017

Weihnachten macht den Unterschied“

 

Viele Gläubige besuchten Gottesdienste – Am ersten Weihnachtsfeiertag Kindersegnung

Wallersdorf. Zur Christmette zog Pfarrer Franz Deffner mit vielen Ministranten im Mittelgang zum Altar. In der Predigt sprach der Geistliche nicht über das kommerzialisierte „Fest der Liebe“ , sondern über das christliche Weihnachten, das den Unterschied zu allen anderen Religionen macht. „Ich höre oft: Wir glauben doch eigentlich alle an den gleichen Gott. Nicht so oft höre ich: In allen Religionen ist von ihrem Glauben her die Liebe zur Schöpfung und zu den Mitmenschen grundgelegt, zum sorgsamen Umgang miteinander. Doch gerade da macht Weihnachten den Unterschied. Es zeigt unser christliches Alleinstellungsmerkmal, das, woran nur wir Christen glauben, keine andere Religion. Gott ist ein Mensch geworden, wie wir. Mit so ziemlich allem was zum Menschsein dazugehört. Dass er am dritten Tag von den Toten auferstanden ist, darüber reden wir an Ostern weiter. Zusammengefasst: Gott ist Mensch geworden, er ist einer wie wir. Er versteht uns, weil er einer von uns ist. Er leidet mit uns, einer wie wir. Er liebt uns als seine Schwestern und Brüder. Unser Gott ist ein Gott für uns Menschen – weil er ein Mensch ist wie wir.

 

Am ersten Feiertag waren die Kinder eingeladen, nach dem Schlusssegen einzeln nach vorne zu kommen.

 

Für die „Hirtenmesse“ von Ignaz Reimann bei den beiden Gottesdiensten bedankte sich Pfarrer Franz Deffner sehr herzlich beim Kirchenchor mit Roswitha Artmeier (Orgel) und Maximilian Artmeier (Trompete).

 

Fotos. Vor dem hell erleuchteten Christbaum feierte Pfarrer Franz Deffner die Christmette.

 

Am ersten Weihnachtsfeiertag erhielten die Kinder einen Segen.

 

 

 

 

 

Eine besondere Nacht erlebt

 

Krippenspiel in der Pfarrkirche St. Rupert

 

Altenbuch. Zu dem Lied „Macht hoch die Tür“ zogen die 21 Mitwirkenden am Heiligen Abend in die Pfarrkirche St. Rupert ein. Mit Mesnerin Bärbl Johann hatten sie ein Krippenspiel einstudiert. Erzählerin (Selina Feldmaier) berichtete von den Mädchen Sarah (Anna Kagerbauer) und Miriam (Barbara Johann) die sich im Stall versteckten und dort erlebten, wie aus einer normalen Nacht, eine besondere Nacht wurde. Engel erschienen und Hirten tauchten auf. Nach den Fürbitten und dem Vaterunser bedankte sich Bärbl Johann bei den Buben und Mädchen und wünschte allen Anwesenden ein gesegnetes Weihnachtsfest.

 

 

 

 

 

Jesus, Du bist das Licht aller Menschen“

 

Krippenspiel am Heiligen Abend in der Pfarrkirche

 

Wallersdorf. Auch heuer hatte Pastoralreferentin Heike Kellner das Einstudien des Krippenspiels übernommen. Erzähler Bastian Temel: „Endlich ist der Heilige Abend da. Wir feiern den Geburtstag Jesu. Lange haben wir auf diesen Abend gewartet. Jeden Sonntag durften wir eine neue Kerze des Adventskranzes anzünden. An jedem Tag habt Ihr zu Hause eine Türe Eures Adventskalenders aufmachen dürfen“. Nach Gebeten und Fürbitten wurde in sieben Szenen dargestellt, was damals vor über 2000 Jahren in Bethlehem geschah: Hirten auf dem Feld – Still leuchtet der Sterne Pracht – Befehl des Kaisers Augustus - Herbergssuche – Engel – Hirten besuchen das Jesuskind – Die drei Weisen aus dem Morgenland. Zu dem gemeinsam gesungenen Schlusslied „Stille Nacht“ erstrahlte erstmals der mächtige Christbaum in seiner ganzen Pracht.

 

Es machten mit: Hirten: Paul, Aaron, Anna, Kilian, Franziska, Anna; Engel: Teresa, Milena, Raphaela, Marina, Theresa, Lena, Verena; Maria: Greta; Josef: Vitus; Wirte: Ludwig, Amanda

 

Mädchen: Lea; Drei Weise aus dem Morgenland: Laureen, Bruno, Magdalena; für die passende Musik sorgten Ludwig (Akkordeon); Amanda (Gitarre); Christoph (Trompete); Anna (Keyboard);

 

Teresa (Keyboard) und Horst Temel (Orgel).

 

„Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!“ sprachen alle Mitwirkenden.

 

 

 

 

 

Wir warten auf das Christkind“

 

 

 

Wallersdorf. Einen kurzweiligen Nachmittag verbrachten die Heimbewohner am Freitag im Speiseesaal. Heimleiterin Sieglinde Schröck hatte Pfarrer Franz Deffner, Bürgermeister Ottmar Hirschbichler und die Mesnerin von der Altenheimkapelle Emmi Huber begrüßt. „An Weihnachten steht die Zeit ein bisschen still, und so wollen wir heute innehalten“. Die Mitarbeiterinnen Christine Krippl, Silvia Kulzer und Gabriele Ströbl erzählten Weihnachtsgedichte. Das Weihnachtsevangelium nach Lukas las Pfarrer Franz Deffner vor. „Danke allen, die sich in diesem Haus einbringen. Ich bin sehr froh, und dankbar, dass wir das Heim haben“ so Bürgermeister Ottmar Hirschbichler und versprach, die Bewohner im nächsten Jahr in die Eisdiele einzuladen. „Der Weg wird jetzt dann barrierefrei und dann klappt das auch“.

 

„Danke Pastoralreferentin Heike Kellner (Gitarre), Maria Gräfe (E-Piano) und Martina Meisinger (Flöte) für die musikalische Begleitung der gesungenen Lieder“. Bei Punsch und Plätzchen wurde noch lange beieinander gesessen. 

 

 

 

 

 

Krippenlandschaft hergerichtet

 

Wallersdorf. Im Eingangsbereich der Pfarrkirche St. Johannes bauten Agnes Kohl, Gerhard Rank und Günter Gritsch in zwei Arbeitseinsätzen eine Krippenlandschaft auf. Auf dem stabilen Unterbau in einer Größe von circa 1,30 mal vier Meter entstand mit Flintsteinen der Stall, ein Hirtenfeld mit frischem Moos und die Landschaft mit dem See Genezareth. Im Hintergrund ist auf einer Leinwand Bethlehem zu sehen. Der Stall und das Lagerfeuer werden beleuchtet und die Figuren noch aufgestellt. Am Feiertag, Heilige Drei Könige, Samstag, 6. Januar, kommen noch die Figuren von Kaspar, Melchior und Balthasar dazu. Zum Verweilen an der Krippe sind nicht nur die Kinder eingeladen.

 

 

 

 

 

Wir sind auf dem Weg nach Weihnachten“

 

Senioren in adventlicher Runde

 

Wallersdorf. Waltraud Flexeder begrüßte am Dienstagnachmittag im Pfarrsaal alle älteren Pfarrangehörigen der Pfarreiengemeinschaft im Pfarrsaal zu einem adventlichen Nachmittag. „Schön, dass heute auch Pfarrer Franz Deffner, Pfarrer i. R. Fritz Schreiner und Bürgermeister Ottmar Hirschbichler den Weg zu uns gefunden haben“. Pfarrer Deffner sprach über das Evangelium am zweiten Adventssonntag: „Bereitet dem Herrn den Weg, ebnet ihm die Straßen“. Ein Gedicht hatte Bürgermeister Ottmar Hirschbichler gefunden „Advent – ein jeder rennt durch die Straßen hin und her, kauft die Geschäfte leer. Advent – du tust mir leid, denn eigentlich ist Besinnungszeit“. Von Seiten der Gemeinde sprach er Dank aus an Waltraud Flexeder, Erhard Jungbauer, Maria Rank, Pastoralreferentin Heike Kellner, Norbert und Johanna Späth. „Animiert eure Jugend zuhause, dass sie die Handbremse etwas anziehen. Ich wünsche euch schöne Weihnachten und dass wir uns 2018 gesund wieder sehen“. Zu Kaffee und Kuchen gab es noch viele Geschichte zu hören, die Lieder begleitete Erhard Jungbauer auf der Gitarre. Abschließend gab es noch eine „Flasche Vitamine“ für die Besucher.

 

November 2017

 Wallersdorf. Viele fleißige Helfer waren am Samstagvormittag auf dem Platz hinter der Kirche anwesend, um die Buden für den Nikolausmarkt aufzubauen. Zwischendurch brachte Pfarrer Franz Deffner eine Brotzeit vorbei. Am Freitag, 1.Dezember gibt es ab 17 Uhr es viele gute Geschenkideen in vorweihnachtlicher Atmosphäre. Um 19 Uhr kommt der Nikolaus vorbei und hat bestimmt etwas für die Buben und Mädchen dabei. Mit einem Stand vertreten sind: KDFB – Advents- und Türkränze, weihnachtliche Deko, Bastelsachen; Kolpingjugend – Bratwursttaler; Kindergarten – Kinderpunsch, Deko, Spielzeug der AWO Eichendorf; Ministranten - „Eine-Welt-Waren“; Frauen Union – Waffeln, Punsch; KLJB Altenbuch – Glühwein und Gebäck; Kegelbahn-Wirt – Gulaschsuppe, kalte Getränke. Der Erlös kommt den einzelnen Gruppen und Verbänden zugute. Von 17 bis 19 Uhr werden mit den Kindern Kutschfahrten unternommen.

 

 

 

Segnung und Einweihung der Plattlinger Straße in Wallersdorf

 

 

Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Bewohner

  

Wallersdorf. Mit dem Lied „Wir sind nur Gast auf Erden“, begleitet von Margarethe Thöne auf dem Keyboard, begann am Mittwochvormittag in der Altenheimkapelle der Gedenkgottesdienst. „Der Monat November ist zum Toten-Monat geworden, ein Monat an dem wir besonders der Verstorbenen gedenken. So wollen auch wir hier in dieser Gemeinschaft der Verstorbenen seit letztem Allerheiligen gedenken. Sie sind uns vorausgegangen zu Jesus, haben das Irdische hinter sich gelassen, wie auch wir dies eines Tages tun“. Erika Lachermeier trug die Lesung und die Fürbitten vor. In seiner Predigt sprach der Geistliche von der Angst der Menschen vor dem Tod. „Es gibt ein Leben über den Tod hinaus. Es ist wichtig, dass wir den Verstorbenen gedenken, um sie trauern“.

 

Für jeden verstorbenen Bewohner war vor dem Altar ein Licht aufgestellt und Pfarrer Franz Deffner las die Namen vor. Elisabeth Buchner, Anna Renner, Eva Hippe, Elfriede Raith, Josef Mauerer, Ernestina Wohlfarth, Paulina Gabriel, Hugo Brugger, Maria Mayer, Ottilie Petzendorfer, Alfons Wild, Maria Zollner, Irmtraud Altendorfer, Frieda Geißler, Ludwig Müller, Xaver Sagmeister, Maria Dahlke, Wilhelm Ortmeier, Vitus Höfelschweiger, Emma Kuhnt, Veronika Geiger, Elisabeth Bernhard, Hildegard Roth, Therese Karl, Helene Kricej, Rosa Hochstatter und Günter Hügelow.„Oh Herr gib ihnen die ewige Ruhe“. Pfarrer Franz Deffner sprach vor dem Segen einen aufrichtigen Dank an die Mitarbeiter des Hauses aus, für das wunderbare Arrangieren der Feier. Aus, die Erinnerungstafeln wurden noch an die Angehörigen verteilt.

 

Heimleiterin Sieglinde Schröck lud die Angehörigen noch zu einem gemeinsamen Frühstück in den Speisesaal ein. Am Nachmittag hatte dann die „Cafeteria St. Vinzenz“ für alle Besucher geöffnet.

 

 

 

Foto. Für jeden verstorbenen Heimbewohner war ein Licht entzündet, die Angehörigen erhielten anschließend Gedenktafeln mit nachhause.

 

 

 

Wir feiern alle Heiligen“

 

Festgottesdienst, Andacht und Gräbersegnung an Allerheiligen

 

Wallersdorf. Beim Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes am Mittwochnachmittag sprach Pfarrer Franz Deffner über alle Heiligen. „Wir feiern die Heiligen das ganze Jahr über an ihren besonderen Gedenktagen, doch an einem Tag im Jahr feiern wir sie alle, die Heiligen Gottes, die nach unserem Dafürhalten dort sind, wo wir alle einmal sein wollen: bei Gott in seinem Himmel“.

 

Die Feier fand am Friedhof ihre Fortsetzung. Vor dem Leichenhaus hatte sich der Geistliche mit den Ministranten aufgestellt. „Gott liebt alle Menschen und wer liebt, will den Geliebten bei sich haben. So lange wir uns bemühen im Glauben, in der Liebe, in unserem Leben zu Gott zu gelangen, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, weder um uns noch um unsere lieben Verstorbenen. Hier auf Erden, das ist das eine, dort im Himmel, bei Gott, das ist das große Ganze, Leben ohne Ende!“.

 

Namentlich wurden die Verstorbenen seit Allerheiligen 2016 vorgetragen: Elisabeth Buchner, Adelheid Widbiller, Josef Weiß, Rosalia Waal, Johannes Lassak, Elfriede Raith, Michael Zellner, Ingrid Schneider, Ernestine Wohlfarth, Kläre Probst, Peter Matuschka, Katharina König, Marie Mayer, Alfons Wild, Gerlinde Geißler, Maria Keil, Maria Zollner, Adam Edenhoffer, Frieda Geißler, Hildegard Fritsch, Franz Schmerbeck, Marie Ruff, Franz Xaver Sagmeister, Wilhelm Ortmeier, Rudolf Leipelt, Edwin Aicihner, Emma Kuhnt, Rudolf Boot, Veronika Geiger, Anton Danner, Titus Hellinger, Elisabeth Bernhard, Fritz Tögl, Karl Schneider, Karl Schwinger, Rudolf Hofmeister, Elisabeth Salajan, Lydia Kiermeier, Gerda Obermeier, Rosina Lassak, Jochen Friedl Werner Reuschl und Hildegard Golpon.

 

Die Gräber wurden gesegnet und die Glocke der Friedhofskapelle erklang. Nach den Fürbitten, dem Vaterunser und dem Segen endete die Feier. „Nimm alle Verstorbenen, die auf diesem Friedhof ruhen auf in Dein ewiges Reich“.

 

Fotos. Pfarrer Franz Deffner segnete die Gräber.

 

Der Geistliche sprach am Friedhof Gebete und trug die Namen der Verstorbenen seit Allerheiligen 2016 vor.

 

 

 

 

Allerheiligen – nur ein Fest für unsere Verstorbenen?“

 

Andachten und Gräbersegnung auf den Friedhöfen

 

 

 

Altenbuch/Moosfürth. Am Mittwochvormittag feierte Kaplan Boguslav Dys in der Pfarrkirche St. Rupert und in der Marienkirche einen Festgottesdienst zu Allerheiligen.

 

In Moosfürth begann die Feier mit dem Lied „Ihr Freunde Gottes allzugleich“ und in seiner Predigt bezog er sich auf den Begriff „Heiligsein“, damit wird eine besondere Leistung verbunden. „Wir stellen die Heiligen auf einen Sockel und vergessen darüber zu leicht, dass sie Menschen waren. Heiligkeit – sollen wir als Christen das nicht erstreben wollen? Wer andere Menschen froh machen kann, wer selber glücklich ist und Andere froh machen kann – der ist ein Heiliger. Ein Heiliger ist einer, der die Herausforderungen des Lebens annimmt, nicht einer, der ihnen aus dem Weg geht. Es gibt des Spruch, der ausdrückt was Heiligsein meint: Mach es wie Gott – werde Mensch“. Die Feier in den Kirchen wurde mit dem Schlusslied „Großer Gott wir loben Dich“ beendet und auf den Friedhöfen fortgesetzt.

Dort wurden all denen gedacht, die dort ihre letzte Ruhe fanden, in Moosfürth verstarb seit Allerheiligen 2016 Ottilie Petzendorfer, in Altenbuch Albert Gruber, Josef Drexler, Marie-Luise Apfelbeck, Alfons Fischer und Franziska Bayerl. Nach den Fürbitten segnete Kaplan Dys die Gräber mit geweihtem Wasser

Oktober 2017

 Ministranten setzen ihren Glauben in die Tat um“

 

Feierlicher Gottesdienst zur Aufnahme und Verabschiedung

 

Altenbuch. Bei einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarkirche st. Rupert am Sonntagvormittag, der mit dem Lied „Lobe den Herren“ begann, wurden von der Pfarreiengmeinschaft Wallersdorf, Altenbuch und Haidlfing elf neue Ministranten aufgenommen und 16 verabschiedet. „Es gibt Augenblicke, wo jeder spürt, jetzt müsste man etwas sagen, etwas tun, es wird jemand gebraucht. Aber wer ist zum Dienen bereit?“ Elf Mädchen und Buben haben auch diese Augenblicke gespürt, aber sie sind bereit zuzupacken, sie sind bereit sich einzusetzen, sich zu engagieren, zu dienen, Ministrant zu werden. Diese Mädchen und Buben haben den Ruf Gottes gehört und sind bereit, auf ihn zu hören und ihm und den Menschen zu dienen“. Katharina Sudau, Teresa Schmitz und Mariella Distler sprachen die Rufe zum Kyrie, Ingrid Hirtreiter trug die Lesung vor.

 

Zur Predigt zeigten die Ministranten einige Zeichen, die ihre verschiedenen Aufgaben verdeutlichen und sprachen die Texte dazu.

 

Das Kreuz ist ein Zeichen für Jesus Christus. Die Heilige Schrift ist das wichtigste Buch im Gottesdienst. Kelch mit Wein und Schale mit Brot werden von den Ministranten zum Altar gebracht. Ein Leuchter verdeutlicht: Jesus ist das Licht der Welt. der Welt“. Rauchfaß und Schiffchen sind sehr beliebt bei den Ministranten. Rauch steigt empor, der einen Wohlgeruch verbreitet, an dem Gott Gefallen findet. Das Ministrantengewand wird bei dem besonderen Dienst getragen. Pfarrer Franz Deffner rief nun die neuen Ministranten auf und hieß sie herzlich willkommen. Die neuen Ministranten von Altenbuch: Magdalena Fuchs, Christina Pex; von Haidlfing: Simon Landinger, Katharina Sudau, Franziska Zistler; von Wallersdorf: Tobias Bridszun, Mariella Distler, Selina Dorfmeister, Katharina Lietl-Hilmer, Teresa Schmitz und Sophia Wimmer.

 

Deshalb laßt uns beten: „Wir danken Dir, dass diese Buben und Mädchen bereit sind, Deinem Ruf zu folgen und Dir als Ministranten zu dienen. Begleite sie auf ihrem Weg.Gib ihnen die Kraft, ihren Dienst gut und zuverlässig auszuüben und hilf ihnen, dass sie auch mit Freude Ministrant sein können.

 

16 Ministranten haben ihren Dienst beendet und wurden ebenfalls einzeln aufgerufen. Jeder von ihnen erhielt als Erinnerung eine Dankurkunde von der Diözese Regensburg. Anna Aust (8 Jahre Dienst) Florian Damböck (6 Jahre), Leonhard Dengler (6 Jahre), Maria Dengler (9 Jahre), Julian Fechter (6 Jahre), Anna Geßl (8 Jahre), Sophia Gräfe (9 Jahre), Leon Hahn (7 Jahre), Santiago Loustaunau (8 Jahre), Annika Martin (6 Jahre), Verena Roith (3 Jahre), Victoria Roith (3 Jahre), Florian Sattler (4 Jahre), Maximilan Schmied (6 Jahre), Franziska Weinzierl (7 Jahre) und Julia Wenninger (9 Jahre).

 

Foto. Von der Pfarreiengemeinschaft wurden elf neue Ministranten aufgenommen, 16 verabschiedet.

 

 

 

 

Bitten und Danken gehört zusammen“

 

Moosfürth. In der Marienkirche feierte am Dienstagabend Pfarrer Franz Deffner mit den Gläubigen eine Messe zum Erntedank, die mit dem Lied „Erde singe“ begann. „Dieses Jahr sind wir ein bisschen später dran mit dem Erntedank. Doch Gott zu danken, dafür ist es nie zu spät. Bitten und danken, beten und arbeiten, das gehört zusammen. Jesus feiert mit uns, durch ihn danken wir Gott und danken ihm für die Früchte“. Gerlinde Wagner sprach die Lesung und die Fürbitten. Die Feier endete mit dem Lied „Lobe den Herren“, das Maria Gräfe auf der Orgel begleitete. „Heute ist eine gute Gelegenheit Danke zu sagen an alle, die sich das ganze Jahr über um das schöne Kirchlein kümmern, heute besonders der Mesnerin Resi Ebner für das Herrichten der Erntegaben und den Spendern“.

 

 

  

Patientenverfügungen, Palliativmedizin und Geriatrie – passt das zusammen?

 

Großes Interesse beim Vortrag von Chefarzt Dr. Peter Kolbinger

 

Wallersdorf. Pfarrer Franz Deffner zeigte sich am Mittwochabend erfreut über den starken Besuch im Pfarrsaal. Pfarrgemeinderat, Frauenbund und Kath. Erwachsenenbildung Dingolfing-Landau mit Gabi Obermeier und Erika Lachermeier hatten einen Vortrag organisiert. Chefarzt Dr. Peter Kolbinger vom DONAUISAR Klinikum war Gast und referierte über ein interessantes Thema: Patientenverfügung, Palliativmedizin und Geriatrie – passt das zusammen?

 

Die Patientenverfügung wurde aus medizinischer Sicht betrachtet. Grundsätzlich ist jeder medizinischer Eingriff ein Körperverletzung und bedarf einer schriftlichen Einwilligung des Patienten. Doch wer gibt seine Zustimmung bei nicht einwilligungsfähigen Patienten, bei Kindern, Demenz- oder bewusstlosen Patienten? Medizinisch machbar ist vieles – doch ist das auch sinnvoll?

 

Eine Patientenverfügung legt den Willen in möglichen Behandlungssituationen fest, ein Notar ist nicht erforderlich, kann jederzeit aktualisiert werden, ist für den behandelnden Arzt bindend und sollte möglichst gut zugänglich aufbewahrt werden. Mit der Vorsorgevollmacht wird eine Vertrauensperson für bestimmte Bereiche z. B. Gesundheitliche Angelegenheiten, bevollmächtigt. Der Bevollmächtigte wird zum Vertreter des Willens. Eine Betreuungsverfügung ist eine für das Vormundschaftsgericht bestimmte Willensäußerung einer Person für den Fall einer Anordnung zur Betreuung.

 

Dr. Peter Kolbinger stellte noch kurz die Palliativmedizin vor. Oberstes Ziel ist der Erhalt oder die Verbesserung der Lebensqualität von Patient und Angehörigen. Die Geriatrie (Altersmedizin) beinhaltet einen umfassenden Behandlungsansatz, berücksichtigt körperliche, funktionelle, psychische, geistige und soziale Aspekte, bezieht die Angehörigen mit ein und stellt eine ganzheitliche Behandlung durch ein multiprofessionelles Team vor. Es setzt sich zusammen aus einem Arzt, Pflege von Fachkräften, Sozialdienst für die Betreuung zuhause, Physio- und Ergotherapie, Seelsorge, Logopäde und Psychiater. Einige Beispiele aus der Praxis wurden dargestellt. „Wenn's zu Ende geht – Nicht mehr alles technisch machbare zu tun heißt nicht, gar nichts mehr zu tun“.

 

Die geriatrische Tagesklinik in Landau wurde noch vorgestellt.Montag bis Freitag erfolgt die Betreuung jeweils von 8.30 bis 15.30 Uhr im DONAUISAR Klinikum. „Tagsüber in der Klinik, Abends zu Hause, hier soll die drohende Pflegebedürftigkeit verhindert werden“. Dr. peter Kolbinger stand noch für individuelle Fragen zur Verfügung.

 

Foto. Erika Lachermeier, links, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gabi Obermeier und Pfarrer Franz Dffner bedankten sich bei Dr. Peter Kolbinger für einen interessanten Vortrag.

 

 

 

 

 

Eine Rückbesinnung zu Glaube, Hoffnung und Liebe

 

Wallersdorf. Die Pfarrei St. Johannes feierte am vergangenen Sonntag Erntedank. Ein Team um Mesnerin Renate Stömmer errichtete am Samstagnachmittag einen reichhaltigen Erntealtar und schmückte die Bänke mit Sträußerl von Sonnenblumen und Hopfendolden. Pfarrer Franz Deffner feierte mit vielen Gläubigen am Sonntag beim Pfarrgottesdienst Erntedank und bezog sich in seiner Predigt auf die Wahl, eine Woche vorher. „Unser Landkreis Dingolfing-Landau ist einer der zwei reichsten Landkreise des gesamten Bundesgebietes. Es fehlt uns – rein materiell – an nichts. Trotzdem ist knapp ein Fünftel der abgegebenen Stimmen bei der Bundestagswahl an eine gegangen, deren Wahlprogramm sich in drei Begriffe zusammenfassen lässt: Angst, Neid, Hass“. Etwas zu haben beinhaltet immer, noch mehr haben zu wollen. Angst – zu verlieren, Neid – auf die, welche mehr haben, Hass – auf die, welche uns hindern, noch mehr zu haben. „Wir Christen setzten drei andere Begriffe dagegen: Glaube, Hoffnung Liebe. Glaube - an den Gott des Lebens; Hoffnung – auf Leben nach dem Tod bei Gott; Liebe – zu Gott und den Menschen“. Der Geistliche forderte zu Rückbesinnung auf und stellte fest: „Dann können wir feiern – nicht nur Erntedank!“

 

Pfarrer Franz Deffner bedankte sich beim Kirchenchor mit Roswitha Armeier für die musikalische Gestaltung, bei allen Spendern und bei den Helfern für das herrichten.

 

Foto. Ein Team um Mesnerin Renate Stömmer, vorne links, errichtete einen reichhaltigen Erntealtar.

 

 

 

 

Gott für die gute Ernte danken

 

See. In der Heilig-Kreuz-Kirche feierte am Freitagabend Kaplan Boguslaw Dys mit den Gläubigen eine Messe zum Erntedank. „Wer wird sich nicht freuen, über eine gute Ernte, und über das, was Menschen dazu beigetragen haben. Gott hat uns diese Erde geschenkt, um Nahrung daraus zu gewinnen. Der Mensch pflügt, sät und erntet. Gott ist es, der es wachsen und gedeihen lässt. Der reiche Bauer hingegen schreibt alles sich selbst zu Er denkt nicht daran, Gott dem Geber alles Guten, zu danken“. Ingrid Hirtreiter sprach die Lesung und die Fürbitten. Gemeinsang sang man die Lieder „Erde singe, dass es klinge“, „Was uns die Erde Gutes spendet und „Nun danket all“ wurden von Margarethe Thöne auf dem Keyboard begleitet. Abschließend bedankte sich der Geistliche für das Herrichten des Erntealtares und bei allen Personen, die sich das ganze Jahr um das Kirchlein kümmern.

 

 

 

 

Die Ernte die wir einfahren werden, sind wir selber

 

Altenbuch. Mitglieder der KLJB errichteten am Samstagnachmittag mit Mesnerin Bärbel Johann einen farbenprächtigen Erntealter. Kaplan Boguslaw Dys begrüßte am Samstagabend die Gläubigen zum Vorabendgottesdienst in der Pfarrkirche St. Rupert. „Wenn wir uns auch freuen dürfen an den Gütern dieser Welt – sie kommen von Gott und ihm verdanken wir sie – so sind sie doch nicht alles in der Welt. Fraglich wird das Glück irdischer Güter dann, wenn wir uns damit zufrieden geben, oder es für alles in der Welt halten. Am Erntedankfest können wir uns fragen: gibt es nicht für viel mehr zu danken als für eine gute Ernte? Sondern zu danken für das was uns innerlich reich macht“.

 

Margarethe Thöne begleitete die Lieder auf der Orgel. Simon Wagner, Martin Fischer und Franziska Weinzierl bedankten sich bei den Familien Andreas Thurl und Ludwig Ringlstetter für die Unterstützung.

 

September 2017

 

Den Namenstag der Pfarrkirche gefeiert

 

Altenbuch. „Heute feiert unsere Pfarrei ein großes Fest“ so Kaplan Boguslaw Dys am Sonntag beim Pfarrgottesdienst und erzählte kurz aus dem Leben des Heiligen Rupert, der 697 von Herzog Theodo nach Bayern gerufen wurde. Hier ließ er Kirchen und Klöster bauen und seine Aufgabe als Missionar war es, die Gemeinschaft der Christen zu vergrößern. In seiner Predigt bezog sich der Geistliche auf den Lohn, den es von Gott gibt. „Gott hat keinen Stundenlohn zu bieten. Er belohnt den, dem die Arbeit leicht von der Hand genauso großzügig wie den, der sein Pensum nur mit Ach und Krach schafft. Worauf es ihm ankommt ist, dass wir uns mit ganzer Kraft, mit ganzem Herzen und ganzer Seele für ihn einsetzten“.

 

 

 

 

 

 

Vergelt's Gott für eure Mithilfe“

 

Wallersdorf. Die Pfarrei St. Johannes hatte am Samstag, nach dem Vorabendgottesdienst zu einem Danke-Essen alle eingeladen, die sich im Laufe des Jahres für die Pfarrei eingesetzt oder bei verschiedenen Aktionen mitgeholfen haben. Pfarrer Franz Deffner: „Gott sei Dank haben wir in unserer Pfarrei noch immer viele Helfer, die sich in die Gemeinschaft einbringen. Vergelt's Gott was ihr das ganze Jahr leistet. Macht bitte weiter so“. Nach dem Tischgebet wünschte der Geistliche einen guten Appetit und einen unterhaltsamen Abend.

 

Juli 2017

 Wallersdorf. Der Ausflug führte 42 Ministranten der Pfarreiengemeinschaft Wallersdorf-Altenbuch-Haidlfing nach Oberösterreich an den Hallstätter See. Am Montag ging es mit der Seilbahn auf die Schönbergalm, um dann in einem zwanzigminütigen Fußmarsch bergauf die Eishöhle zu erreichen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt konnten 30 bis 35 Meter dicke Eisschichten, der „König Artus Dom“, die „Halle der Königin“ und der „Parsivaldom“ mit ihren faszinierenden Gebilden aus Eis und Stein bewundert werden. Danach ging es mit der Seilbahn weiter auf den 2 105 m hohen Krippenstein, wo die Ministranten 400 m über dem Abgrund auf der Aussichtsplattform „5fingers“ ihre Schwindelfreiheit unter Beweis stellten und den Ausblick auf Hallstatt, den Hallstätter See und das innere Salzkammergut genießen konnten. Der zweite Tag führte die Ministranten mit der Standseilbahn zum ältesten Salzbergwerk der Welt. Dort erfuhren sie, dass in Hallstatt bereits seit 7 000 Jahren Salz abgebaut wird. Die älteste Holzstiege konnte bewundert werden und „Bergarbeiter Sepp“ erzählte die Geschichte vom Mann im Salz. Höhepunkt waren die beiden 25 und 60 m langen Holzrutschen, auf denen bis zu 30 km/h erreicht werden konnte und die rasante Fahrt mit der Grubenbahn. Nach einer interessanten Führung durch Hallstatt mit der Besichtigung des Beinhauses fuhren die Ministranten mit der „MS Hallstatt“ über den See zurück nach Obertraun, wo sie in der Jugendherberge übernachteten. Mit Fahrten auf der Sommerrodelbahn in Strobl und dem Besuch bei McDonald ging es am Mittwoch wieder zurück nach Wallersdorf. Die Frauenunion mit Vorsitzender Rosi Rmmelsberger unterstützte mit einer großzügigen Spende den Ministrantenausflug.

 

Pfarrer Franz Deffner und Pastoralreferentin Heike Kellner begeliteten die Gruppe.

 

 

 

 

Erstkommunionkinder erleben einen spannenden Vormittag in St. Sebastian

Wallersdorf. Alle 39 Erstkommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Wallersdorf, Haidlfing und Altenbuch waren am Donnerstagvormittag in die Sebastianikirche eingeladen. „Wie ist ein Gottesdienst aufgebaut? Was brauchen wir, um eine Messe zu feiern?“ fragte der Geistliche und gab die Antwort: einen Altar, einen Ambo, ein Vorlesebuch mit dem Wort Gottes, Schale, Kelch, Wein und Wasser, Hostien und Gläubige, die mitfeiern sowie einen Pfarrer.

 

Dann zog sich der Geistliche eine Albe (weißes Messgewand) und eine Stola an. Der Gottesdienst beginnt mit dem Kreuzzeichen und mit dem Ruf „Kyrie eleison – Herr erbarme dich unser“ wird Jesus begrüßt. Die Lesung und das Evangelium wurden vorgetragen, die Fürbitten selbst erarbeitet. Zur Gabenbereitung werden Wasser und Wein auf dem Altar dargebracht. Das gemeinsame „Vater unser“ bereitet auf die Begegnung mit Jesus vor. Nach dem Friedensgebet sind der Kommunionempfang und das Dankgebet. Mit dem Schlusssegen endet die Eucharistiefeier.

 

Auf dem schattigen Platz rund um das Kirchlein durfte anschließend gespielt werden, zur Stärkung gab es noch eine Brotzeit und Getränke. 

Foto. Im Sebastinikirchlein erklärte Pfarrer Franz Deffner den Erstkommunikanten, wie ein Gottesdienst aufgebaut ist.

 

Bericht: V. Lengfelder/Juli 2017

 

Familiengottesdienst in Altenbuch

Bild: V. Lengfelder/Mai 2017

Juni 2017

 Grafling. Pfarrer Franz Deffner feierte am Donnerstagabend einen Gottesdienst, der mit dem Lied „Ihr Freunde Gottes allzugleich“ begann. „Wir feiern heute die Apostel Petrus und Paulus, denen diese wunderbare, kleine Kirche geweiht ist. Sie sind links und rechts am Altar dargestellt. Sie sind Apostelfürsten, das heißt - sie waren die ersten Apostel und die Bekanntesten. Paulus war es, der den christlichen Glauben damals am Weitesten verbreitet hatte, dass er bis zu uns kommen konnte. Wir ehren beide in gemeinsamer Feier“.

 

Mit dem Wettersegen endete der Gottesdienst und der Geistliche bedankte sich bei allen, die sich das ganze Jahr über um die Kirche kümmern und allen Besuchern. „Danke, dass wir miteinander feiern durften und beste Glückwünsche an alle, die heute Namenstag haben“.

 

Das Kirchlein wurde 1712 erbaut, bei einem Treffen mit dem Bischöflichen Baureferat am 31. Juli 2007 wurde die Renovierung beschlossen. Diese begann außen 2009 und innen 2012. Am Sonntag, 7. Juli 2013, wurde die gelungene Renovierung mit einem Festgottesdienst abgeschlossen. Viel Eigenleistung wurde aufgebracht, um die Kapelle im jetzigen Glanz erstrahlen zu lassen.

 

Bericht: V. Lengfelder/Juni 2017

 

 

 

 

Wallersdorf. Zu dem Festgottesdienst anlässlich des Patroziniums, am Sonntag, 25. Juni, erklingt um 10 Uhr W. A. Mozart die Missa in G KV 140 für Soli, Chor, Streicher und Orgel. Ausführende sind Isabella Pany (Sopran), Jutta Fruhstorfer (Alt), Dr. Adolf Hiergeist (Tenor), Walter Faget (Bass), Reinhard Weinmann, Athira Sukumaran, Maria Loipersberger (Violinen), Ludwig Beck (Kontrabass), Klaus Bachhuber (Orgel), Maximilian Artmeier (Trompete) und der Wallersdorfer Kirchenchor.

 

W. A. Mozart hat alle seine Kirchenwerke unmittelbar für den praktischen Gebrauch geschrieben. Die „Missa brevis“ in G-Dur KV 140 von 1773 stammt aus Mozarts Salzburger Zeit, in der er als angestellter Musiker des Erzbischofs für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes im Dom und in der Peterskirche sorgte. Seine Musik muss man aus dem Lebensgefühl des Rokoko verstehen; sie ist so geistlich wie die heiteren, lichten Kirchenbauten, die das 18. Jahrhundert in Bayern und Österreich geschaffen hat. Die Messe strahlt eine natürliche, ungekünstelte Frömmigkeit aus. Außerdem erklingt „Jesus bleibet meine Freude“ von J. S. Bach und der Psalm „Laetatus sum“ von A. Vivaldi. Musikliebhaber sind herzlich eingeladen.

 

 

 

Ein vielfältiges Rahmenprogramm zum Pfarrfest

 

Tag der offenen Tür“ im Kindergarten – Sehr guter Besuch

 

Wallersdorf. Nach dem Festgottesdienst am Sonntagvormittag wurde auf dem Platz vor dem Pfarrsaal weitergefeiert. Zum Pfarrfest begrüßte Kirchenpfleger Helmut Jakob um die Mittagszeit viele Gäste, dankte dem Wettergott, dass es nicht so heiß war und wünschte allen Anwesenden frohe Stunden. „Vergelt's Gott unseren Musikern und allen Helfern“.

 

Der überdachte Platz hinter dem Pfarrsaal war um die Mittagszeit gut gefüllt. Die Klosterhofmusikanten unter Leitung von Christian Hupf, sie begleiteten auch schon den Kirchenzug spielten auf, es gab kühle Getränke und Grillspezialitäten. Im Pfarrsaal kümmerten sich der KDFB um ein reichhaltiges Kuchenbuffet und die Landfrauen boten Schmalzgebackenes an. Pastoralreferentin Heike Kellner unternahm mit Interessierten zwei Kirchturmführungen, grandiose Aussicht inclusive. Auch der Bücherflohmarkt im zweiten Stock des Pfarrsaales mit Gabi Obermeier freute sich über viele Besucher. Für die kleinen Gäste gab es eine Hüpfburg, einen Losstand und in „Sabines Schminkzauber“ tummelten sich Marienkäfer, Feen und Schmetterlinge. Vom Haus der Kinder St. Johannes tanzte die „Hasengruppe“ und anschließend hatte die Hip Hop Gruppe vom Ju-Jutsu-Sportclub mit Leiterin Cathy Andritzky einen Auftritt. Von den Eltern-Kind-Gruppen unternahm Bettina Schanz vielfältige Spiele mit den Buben und Mädchen.

 

Im Pfarrsaal interessierte noch eine Ausstellung vom Verbraucherservice Bayern „Lebensmittel, zu schade für den Müll“. Auf Schautafeln gab es Informationen für richtiges Einkaufen, richtige Lagerung und Resteverwertung. Ein Dank gehört noch Richard Holzbauer, der die Kartoffeln spendierte.

 

Im „Haus der Kinder St. Johannes“ gab es von 12 bis 16 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ und viele Besucher nutzten die Gelegenheit zu einem Rundgang durch die Gruppenräume und den Garten. Für die Kinder gab es bei einer „Schnitzeljagd“ durch das Haus an verschiedenen Stationen Stempel, und wer alle gesammelt hatte bekam eine süße Belohnung im Eingangsbereich. 

 

 

 Bericht: V. Lengfelder/Juni 2017

 

 

Johannifeuer doch noch abgebrannt

 

Guter Besuch zur Sommersonnwende

  

Wallersdorf. Nachdem am Donnerstag die Veranstaltung wegen der heißen Temperaturen abgesagt wurde, gab es am Freitagfrüh nach dem Regen in der Nacht, grünes Licht. Am Englweiher, zwischen Moosfürth und Wallersdorf waren zahlreiche Ttische und Bänke aufgestellt. Bei Einbruch der Dunkelheit sprach Pfarrer Franz Deffner: „In den letzten Tagen haben wir festgestellt, welche zerstörerische Wirkung Feuer haben kann. Es macht auch hell und warm. Wir feiern das Fest Johannes des Täufers, die Sommersonnenwende. Feuer ist ein Zeichen dafür, dass Gott uns immer wärmt“. Nach dem Segen entzündeten Markus Kulzer und Stefan Stöckl das Feuer. Ein Dank galt den Familien Engl, Zollner und Frisch für die Unterstützung, sowie der Freiwilligen Feuerwehr und den vielen Helfern für das Herrichten und Aufräumen.

 

Bericht: V. Lengfelder/Juni 2017

 

 

 

Seniorennachmittag im Pfarrhof 20.06.2017

Bild: V. Lengfelder/Mai 2017

 

 

 

Unterwegs gemeinsam mit Christus

 

Eucharistiefeier mit Prozession an Fronleichnam

Altenbuch. In der Pfarrkirche St. Rupert begrüßte am Fronleichnamstag Kaplan Boguslaw Dys um 9 Uhr die Gläubigen zu einem Gottesdienst. „Wir sind heute unterwegs, wir ziehen durch die Straßen des Ortes wo wir sonst leben, arbeiten und unsere Freizeit verbringen. So bringen wir zum Ausdruck: unser ganzes Leben ist ein Unterwegssein zu unserem Ziel. Wir sind unterwegs, nicht jeder für sich allein, sondern gemeinsam. So wird deutlich dass alle Menschen eine große Gemeinschaft bilden. Wir brauchen die anderen Christen, um zum Glauben zu kommen. Die Fronleichnamsprozession ist dafür ein sichtbares Zeichen“.

 

Nach der Eucharistiefeier formierte sich eine lange Prozession, angeführt vom Kreuz zum ersten Altar der Familie Karl Eichbauer. Über die Hauptstraße ging es zum Altar der Familie Schmidbauer und zurück zum Dorfplatz, wo Kaplan Boguslaw Dys beim Altar der Familie Plank den eucharistischen Segen gab. „Danke allen, die mitgeholfen haben, dieses Fest so zu feiern“.

 

Bericht: V. Lengfelder/Juni 2017

 

 

Haidlfing. Diesmal wurde Fronleichnam in der Pfarrei Haidlfing am Sonntag gefeiert. Nach dem Festgottesdienst setzte sich die Prozession in das Obere Dorf in Bewegung. An vier Altären spendete Pfarrer Franz M. Deffner den eucharistischen Segen.

 

Viele Gläubige hatten sich zum Pfarrgottesdienst eingefunden, der heuer wieder in der Pfarrkirche stattfinden konnte, nachdem man ja im vergangenen Jahr wegen der Restaurierung der Kirche im Pfarrheim gefeiert hatte. Die Abordnungen der Haidlfinger Vereine waren stark vertreten, dazu aber auch viele Gläubige, die sich nach der Messfeier der Prozession anschlossen. Dass es eine feierliche Handlung wurde, dazu trug an diesem Tag in besonderer Weise der Haidlfinger Kirchenchor bei, der mit mehreren Liedern die Messfeier bereicherte und an den Altären die Lieder anstimmte.

 

Es sei nicht selbstverständlich, dass Fronleichnam an einem Donnerstag gefeierte werde, so eröffnete Pfarrer Franz M. Deffner den Gottesdienst, denn in den meisten Ländern sei dieser Donnerstag kein Feiertag. Wesentlich sei nicht der Wochentag, sondern die Besinnung auf das, was das Fest bedeute. „Christus mit hinausnehmen in die Welt, wo wir uns täglich befinden.“

 

In seiner Predigt griff Pfarrer Franz M. Deffner den alten volkstümlichen Namen des Festtages auf: „Prangertag!“ Prangen heiße, sich von seiner besten Seite zu zeigen, sehen und gesehen werden. Da aber hätten andere Anlässe dem Fronleichnamsfest schon längst den Rang abgelaufen. Als Beispiel nannte der Priester den Volksfestauszug. „Zahlenmäßig mehr Beteiligte, und alle noch viel mehr als heute im besten Sonntagsstaat.“ Menschen möchten feiern, nicht nur arbeiten, Geselligkeit, miteinander lachen, essen und trinken, so beschrieb Pfarrer Franz M. Deffner die Wünsche vieler Menschen.

 

Diese weltlichen Feiern aber seien auf eine kurze Zeit begrenzt und würden schnell vom Alltag wieder eingeholt. Fronleichnam dagegen stelle in den Mittelpunkt das Wissen um einen, der nicht nur am Festtag bei den Menschen weile. „Dieser eine ist der Mensch gewordene Gott, Jesus, einer von uns, einer wie wir – und noch viel mehr.“

 

Jesus werde dem Glauben gemäß an diesem Festtag durch die Straßen getragen, dorthin, wo sich Menschen täglich befinden. „Und er ist es, der uns einlädt zu dem nie endenden Fest im Himmel“, lautete die abschließende Botschaft.

 

Die Prozession setzte sich nach der Messfeier in Bewegung. Zunächst wurde der Altar bei Familie Hubbauer besucht, wo „Der auferstandene Herr in unserer Mitte“ im Mittelpunkt der Betrachtung stand. Beim Fischerkreuz war der zweite Altar aufgebaut, bei dem gefragt wurde „Wer erfüllt unsere Sehnsucht?“. Zum dritten Mal wurde bei der Antoniuskirche Halt gemacht und die Frage gestellt „Wer bringt der Welt das Heil?“. Der vierte Altar befand sich beim Kronschnablkreuz. Dort ging es um die Frage, wie Gott vor der Welt bezeugt werden könne. Jedes Verweilen an den Altären fand seinen Abschluss mit dem eucharistischen Segen. Abschließend dankte Pfarrer Franz M. Deffner allen, die sich in irgendeiner Weise engagiert hatten. Vor dem Kirchenportal fand die Prozession ihren Abschluss.

 

Bericht: J. Kronschnabl/Juni 2017 

 

 

 

 

„Gott will immer bei uns sein“

 

Fronleichnam mit Prozession - An vier Altären Halt gemacht

Wallersdorf. Zu festlichem Orgelspiel zog am Fronleichnamstag Pfarrer Franz Deffner mit vielen Ministranten im Mittelgang zum Altar. In seiner Predigt sprach er über den früheren Namen - „Prangertag“. „Das heißt sich von seiner besten Seite zeigen. Da haben uns andere Feste den Rang abgelaufen, wie der Volksfestauszug. Ich gebe zu, ich gehe selber gerne mit. Nur da steht ein Bierwagen im Mittelpunkt des Geschehens, bei uns das Allerheiligste. Nur ist das alles kurzfristig, auf ein paar Tage begrenzt. Der Alltag holt uns mit aller Macht wieder ein. Wir wissen um einen, der nicht nur am Festtag bei uns sein will. Dieser eine ist der Mensch gewordene Gott, Jesus einer von uns“.

Mit dem Allerheiligsten zog der Geistliche, voran mit dem Kreuz, den Vereinsmitgliedern mit den Fahnenabordnungen, begleitet von den Erstkommunionkindern und den Gläubigen zum Caritas Altenheim, zur Bäckerei Dischinger, über die Brücke in die Moosfürther Straße zum Hof des Aldersbacher Hofes und zur Pfarrkirche.

Nach dem eucharistischen Segen am Kirchenvorplatz bedankte sich Pfarrer Franz Deffner bei allen Helfern für das herrichten der Altäre, beim Kirchenchor unter Leitung von Roswitha Artmeier und bei der Freiwilligen Feuerwehr für die Verkehrsabsicherung.

 

Fotos. In einer langen Prozession zögen die Gläubigen von der Pfarrkirche St. Johannes zum ersten Altar im Hof des Caritas Alten- und Pflegeheimes St. Vinzenz

 

Bericht: V. Lengfelder/Juni 2017  

 

 

 

Krankensalbungsgottesdienst im Altenheim

Wallersdorf. Pfarrer Franz Deffner feierte am Mittwochvormittag in der Kapelle im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Vinzenz einen besonderen Gottesdienst. „Jesus bringt das Heil zu uns Menschen, besonders zu den Kranken, die oft meinen, Gott habe sie verlassen, doch das ist nicht so. So wollen wir am Ende dieser Feier die Kranken segnen und salben“.

 

„Danke Kaplan Boguslaw Dys und Pfarrer in Ruhestand Fritz Schreiner für die Unterstützung“. Die leichter Kranken und Altersschwachen erhielten Handauflegung und Segen, die Schwerkranken das Sakrament der Krankensalbung. „Durch diese Heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei, mit der Kraft des heiligen Geistes“. Auch die Bewohner, denen es nicht möglich war, am Gottesdienst teilzunehmen, erhielten von den Geistlichen Besuch.

 

Bericht: V. Lengfelder/Juni 2017  

 

Mai 2017

 

 

„Was wir von Maria lernen können“

 

Bibelspaziergang durch den Ort

Wallersdorf. Pastoralreferentin Heike Kellner und Pfarrgemeinderatsmitglied Erhard Jungbauer hatten für Sonntagnachmittag einen Bibelspaziergang durch die ganze Ortschaft organisiert. Treffpunkt war an der „Schattenkirchnerkapelle“ in der Kirchgasse. „Maria ist mutig“ dazu las Teresa Schmitz passende Texte vor. Bei der zweiten Station an einem Bildstock in der Bachstraße „Maria versteht mich“ gab es ein Eltern-Kind-Gespräch zu hören. „Vielleicht geht es euch Kindern auch manchmal wie Lena. Deshalb habe ich für euch und eure Eltern eine Aufgabe: Unterhaltet euch einmal kurz darüber, wann ihr das letzte Mal eine Situation wie Lena und ihre Mutter hattet. Wann und warum haben eure Eltern euch nicht verstanden? Wie habt ihr euren Streit gelost? Nehmt euch etwa fünf Minuten Zeit, geht ein Stück miteinander oder sucht euch einen schonen Platz, um zu reden“. Unterwegs zur Friedhofskapelle, der dritten Station, bestand Gelegenheit in Stille zu meditieren. „Maria lässt Jesus nicht in Stich“ Viele Menschen wissen, wie es ist, wenn man sich verlassen 

fühlt. Jesus hat das auf ganz schlimme Art und Weise erfahren. Viele haben ihn im Stich gelassen: Seine Mutter Maria aber war da. Die letzte Station war in der Altenheimkapelle „Maria ist für uns da“ und hier endete der Spaziergang, zum Glück bei trockenem Wetter.

   

Foto. An der „Schattenkirchnerkapelle“ begann der Bibelspaziergang.

 

 

Bericht: V. Lengfelder/Mai 2017   

 

 

„Jesus ist unser Leuchtturm – wir können unser Lebensschiff an ihm orientieren“

 

23 Kinder feiern in St. Johannes – fünf Mädchen in St. Rupert

Wallersdorf/Altenbuch. „Jesus der Leuchtturm Gottes“ so hieß heuer das Motto zur Vorbereitung auf die Erstkommunion und der Leuchtturm stand auch im Mittelpunkt bei den Feiern. 23 Erstkommunionkinder zogen in Wallersdorf bei herrlichem Sonnenschein vom Pfarrsaal, voran mit Pfarrer Franz Deffner und den Ministranten, in die Pfarrkirche St. Johannes ein. Zum Gottesdienst, der mit dem Lied „In Gottes Haus sind offene Türen“ begann, begrüßte der Geistliche vor allem die Erstkommunionkinder ganz herzlich. Die seitlich abgestellten Kommunionkerzen entzündete Mesnerin Renate Stömmer an der Osterkerze. „Alle, die heute mit euch feiern, herzlich willkommen“.

Die Predigt sprachen die Erstkommunionkinder, stellten dazu eine Bibel, eine Hostienschale und einen Kelch ab. „Jesus verbreitet auch heute sein Licht: Seine Worte machen Mut, die Fahrt übers Meer der Zeit zu wagen. Im lebendigen Brot vom Himmel begegnet uns Jesus immer wieder. Das macht den heutigen Tag zum Fest. Er gibt uns in diesem Himmelsbrot die Kraft, immer wieder neu aufzubrechen. Jesus macht auch Mut, im Hafen Gottes das ewige Fest zu feiern – mit der himmlischen Gemeinschaft und allen Völkern“.

Anschließend erneuerten die Buben und Mädchen das Taufversprechen. „In der Taufe seid ihr Kinder Gottes geworden. Damals haben eure Eltern und Paten für euch versprochen, dass ihr als gute Christen leben werden. Heute seid ihr selbst es, die – zusammen mit der ganzen versammelten Gemeinde – das Taufversprechen erneuern“. Auch die Fürbitten trugen die Kinder vor und durften dann erstmals zum Tisch des Herrn gehen und die Kommunion empfangen.

 

Vor dem Segen bedankte sich Pfarrer Franz Deffner bei Pastoralreferentin Heike Kellner, bei den Tischmüttern und allen Helfern, die zu dem schönen Fest beigetragen hatten. Für den Kinder- und Jugendchor unter Leitung von Luitgard Hiergeist und Silvia Voit, mit dem Kolpingchor, Heike Eiserle (Orgel und Keyboard), Lena Eiserle und Tobias Sepaintner (Gitarre) gab es für die passende musikalische Begleitung noch Applaus von den Kirchenbesuchern.

 

„Kommunion, das ist kein Fest für einen Tag. Jesus ist bei euch, und der Segen ist ein Zeichen dafür – Gott bleibt bei uns“. Beim Verlassen des Gotteshauses verteilten vom örtlichen Gartenbauverein Maria Rammel, Irene Sobiok und Nicole Obermeier Buchsbäumchen, Silvia Voit übergab von der Kolpingsfamilie Geschenktüten mit einem Buch über Kolping, einer Fahrradhülle und einer Einladung, doch einmal eine Gruppenstunde zu besuchen. Die Bilder können von der „kleinen Fotowerkstatt“ ab Montag, 8. Mai, online bestellt werden.

 

In Altenbuch gestaltete „Crescendo“ unter Leitung von Margarethe Thöne musikalisch die Feier und zweite Vorsitzende des Gartenbauvereins Bärbl Johann überreichte zur Erinnerung Buchsbäumchen.

 

Der Dankgottesdienst der Erstkommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft wird am Sonntag, 7. Mai, um 9 Uhr in Haidlfing, in Einheitskleidung (ohne Kerze) gefeiert. Dabei werden auch die Andachtsgegenstände gesegnet und ein Erinnerungsgeschenk der Pfarrei überreicht.

 

Wallersdorf.

 

Lea Asmmerseder, Tobias Bridszun, Mariella Distler, Selina Dorfmeister, Luise Ertl, Sophia Ertl, Leon Ettengruber, Franz Fischl, Franziska Frey, Leo Hofmann Leonhard Huber, Dorothea Kirsch, Lena Knott, Katharina Leitl-Hilmer, Aurelia Liebner, Kamil Pietrucha, Tobias Scheingruber, Teresa Schmitz, Sebastian Voit, Anna Wagner, Max Weinzierl Sophia Wimmer und Christoph Zierer.

 

Altenbuch

 

Magdalena Fuchs, Magdalena Griesbauer, Christina Pex, Selina Schötz und Magdalena Thurl.

 

  

Foto. In der Pfarrkirche St. Johannes feierten 23 Kinder ihre Erstkommunion.

 

Anna Wagner trug einen Teil der Predigt vor, Tobias Bridszun stellte anschließend den Kelch am Altar ab.

 

In Altenbuch gingen Christina Pex, Magdalena Fuchs, Magdalena Thurl, Magdalena Griesbauer und Selina Schötz erstmals zum Tisch des Herrn.

 

Bericht: V. Lengfelder/April 2017 

 

 

 

 

Erstkommunion - Haidlfing

 

Elf Kinder nahmen am Sonntag zum ersten Mal am Empfang der heiligen Kommunion teil: Kristina Fischer (vorne v.l.), Philipp Rixinger, Jonas Hölzel, Fiona Janker, Benedikt Bauer, Anne-Marie Herbst; Pastoralreferentin Heike Kellner (hinten v.l.), Kilian Kleebauer, Katharina Sudau, Simon Landinger, Thomas Knöll, Franziska Zistler, Pfarrer Franz M. Deffner. (Foto Kronschnabl)

 

Haidlfing (kj). Für elf Kinder aus der Pfarrei Haidlfing war der gestrige Sonntag ein besonderes Fest. Sie feierten zusammen mit ihren Familien den Erstkommuniontag. Bei einem feierlichen Gottesdienst waren sie zum ersten Mal Teilnehmer an der Gemeinschaft des Mahles.

 

Schon seit dem vergangenen Jahr hatten sich die Kinder auf diesen Tag vorbereitet, hatten im Religionsunterricht vom Sakrament der Eucharistie erfahren und gemeinsam mit einigen Tischmüttern viel über die heilige Kommunion gelernt. Am Sonntag zogen die elf Kinder gemeinsam mit ihren Eltern in die Pfarrkirche ein. Angeführt wurden sie von Pfarrer Franz M. Deffner und den Ministranten. Feierliche Orgelmusik setzte ein und auch im weiteren Verlauf dieses Festgottesdienstes durften sich die Kirchenbesucher an der musikalischen Gestaltung durch den Chor „Mandlsplitter“ erfreuen.

 

Pfarrer Franz M. Deffner eröffnete die Messfeier und sprach: „Wir feiern heute Erstkommunion. Kommunion kommt vom lateinischen Communio und bedeutet Gemeinschaft. Seit unserer Taufe sind wir mit Jesus und mit allen Christen auf der Welt verbunden und bilden miteinander das Haus Gottes, die Kirche.“

 

Die Vorbereitung und auch der Gottesdienst stellten Jesus in einem Vergleich als einen Leuchtturm dar. „Jesus, der Leuchtturm Gottes“ zog sich auch als Motto durch diese Feier.

 

Die Lesung wurde von Kilian Janker, einem Bruder eines Kommunionkindes, vorgetragen und sie erzählte davon, wie Jesus beim Letzten Abendmahl das Sakrament der Eucharistie einsetzt.

 

Ein feierlich vorgetragenes Halleluja der „Mandlsplitter“ führte zum Evangelium hin, in dem davon berichtet wird, wie sich Jesus als das Licht der Welt bezeichnet.

 

„Heute predigen die Kommunionkinder“, führte danach Pfarrer Franz M. Deffner auf die Aussagen hin, die die Kinder gaben. „Jesus ist unser Leuchtturm“, dieser Satz kam dabei immer wieder vor und wurde auch durch Worte und Taten Jesu belegt. Drei Bilder wurden auf den Altar gestellt, die ausdrücken sollen, in welcher Weise auch heute Jesus fest mit den gläubigen Menschen verbunden ist: Im Wort, das mit der Bibel dargestellt wurde, im lebendigen Brot, das mit der Hostienschale seine Darstellung fand und im Kelches des Heiles, der hinausweist auf das ewige Fest im Himmel.

 

Nach der Predigt erneuerten die Erstkommunionkinder gemeinsam mit allen Kirchenbesuchern ihr Taufversprechen, das mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Fest soll mein Taufbund“ noch Nachdruck fand.

 

Auch in den Fürbitten, vorgetragen von Lucas Fischer, einem Bruder eines Mädchens, das auch die erste heilige Kommunion feierte, kamen immer wieder Begriffe aus der Seefahrt vor, die sich auf die Fahrt des Menschen durch sein Leben übertragen lassen.

 

Zum Hochgebet bildeten die Erstkommunionkinder dann einen Halbkreis um den Altar und erfuhren so ganz nahe am Geschehen die Wandlung und die Gebete danach, bis sie, sich an den Händen fassend, miteinander das „Vater unser“ beteten. Danach durften sie zum ersten Mal in ihrem Leben den Leib des Herrn in der Form der Hostie empfangen.

 

Am Ende der Feier dankte Pfarrer Franz M. Deffner allen, die die Kinder auf den Eucharistieempfang vorbereitet hatten und denen, die die Kirche geschmückt hatten sowie dem Chor „Mandlsplitter“ für die feierliche musikalische Gestaltung dieser Feier. „Möge diese Feier nicht nur ein Punkt auf eurer Lebenslinie sein, sondern der Anfang einer andauernden Gemeinschaft mit Jesus“, so wünschte er allen Kindern, die an diesem Tag gefeiert hatten. Mit dem Segen und dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“ fand der Pfarrgottesdienst seine Beendigung. 

 

Bericht: J. Kronschnabl/ April 2017

 

 

 

Pfarrkirche Haidlfing

 

Haidlfing (kj). Eine Besprechung fand am Donnerstagnachmittag in der Pfarrkirche statt, bei der es um die Neugestaltung der Kartuschen an den Apostelkreuzen ging. Sie sollen dort ganz neu entstehen.

 Als das Konzept für die Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Laurentius in Haidlfing festgelegt wurde, waren auch die Kartuschen an den Apostelkreuzen ein Thema. Eine Kartusche stellt im Bereich der künstlerischen Gestaltung keinesfalls einen Behälter oder gar die Hülse eines Geschosses dar, vielmehr handelt es sich dabei um einen Rahmen oder ein Ornament. Sie waren in der Architektur der Renaissance und des Barocks beliebte Formen, die oft selbst als Schmuck dienten. Im Fall der Haidlfinger Pfarrkirche waren sie um die zwölf Apostelkreuze angebracht. Bei den Vorbesprechungen musste man feststellen, dass es diese Kartuschen nicht immer gab, einmal waren sie vorhanden, um dann bei einer Restaurierung wieder entfernt zu werden. Bei der letzten Restaurierung 1979 wurden sie wieder angebracht, allerdings konnten sie die Fachleute weder von der Gestaltung noch von der Technik des Farbauftrags her überzeugen und man kam überein, sie wieder zu übermalen. Doch Dr. Florian Koch vom Landesamt für Denkmalpflege war der Meinung, dass diese Kunstform zur Haidlfinger Kirche gehöre.

 

Man kam deshalb überein, dieses Thema zunächst aus der Maßnahme herauszuhalten und die bisherigen Kartuschen zu überstreichen. Lediglich eine ließ man offen, diejenige, die sich am ersten Apostelkreuz links vorne befindet. Am Ende der Maßnahme wolle man sich ein Bild machen können, ob dieses Kunstform zur Kirche gehört, kam damals überein.

 

Gleichzeitig aber gab man schon die Anfertigung eines Entwurfs in Auftrag. Damit beschäftigte sich Günther Härtl von der ausführenden Firma Preis & Preis. Dieses Modell konnte bei der Besprechung am Donnerstag vorgezeigt werden.

 

Restaurator Michael Bengler erklärte zunächst kurz die Situation und erwähnte dabei auch, dass Dr. Florian Koch vom Landesamt für Denkmalpflege der Meinung war, dass die Kartuschen wiederhergestellt werden sollten. Jetzt könne man sich ein Bild davon machen, wie die Apostelkreuze ohne die Kartusche wirken und ob man sich nicht doch für eine Neugestaltung entscheiden sollte.

 

Kunstmaler Günther Härtl orientierte sich bei seinem Entwurf an anderen Gestaltungselementen in der Raumschale, das sind besonders die Zwickel in der Decke oder die Ornamente an verschiedenen Stellen. Auch Farben aus der Raumschale sollten sich in der Kartusche wiederholen. So konnte Michael Bengler einen Entwurf im Maßstab 1:1 vorzeigen, der besprochen werden konnte.

 

Bernhard Symank vom Landesamt für Denkmalpflege besprach als Fachmann zunächst die künstlerische Ausdrucksform. Betrachte man den gesamten Raum, so finde man einige spätbarocke Elemente in typischer Form, wie die Vasen an der Decke oder die Zwickel über den Fenstern, die Brokatfelder aufweisen. Auch die Beichtstühle und die Kanzel mit ihrem künstlerisch gestalteten Aufgang ließen sich nennen. Würde man diese Weihekreuze ohne Dekoration belassen, würden sie an die nüchterne Bauweise der 60er Jahre erinnern, was zur mehr barocken Ausstattung der Haidlfinger Kirche nicht passe. „Ich fände es nicht schlecht, wenn es da wäre“, lautete die abschließende Aussage, die ein „Pro-Urteil“ darstellt.

 

Nachdem also das Landesamt für Denkmalpflege diese Maßnahme gutheißt, ging es um die Finanzierung. Dazu konnte Stephanie Eiserbeck, beim Landesamt für Denkmalschutz Gebietsreferentin für Bezuschussung zuständig, eine Aussage machen, allerdings mit Vorbehalten. Zunächst gab sie eine maximale Höhe der Bezuschussung vor, musste aber einschränken, dass diese Finanzmittel erst im nächsten Jahr zur Verfügung stehen würden und unter der Voraussetzung gegeben werden, dass sich dafür Mittel im Haushalt befinden.

 

Unter diesen Umständen könnte es für Pfarrer Franz M. Deffner und die Haidlfinger Kirchenverwaltung leichter fallen, eine Entscheidung zu finden, zumal auch bereits ein Angebot eines Kirchenmalers vorliegt, der diese Arbeit ausführen würde. Der Weg der Beantragung läuft über das Landratsamt. Bei der Besprechung war deshalb auch Helmut Höbler von der Untere Denkmalschutzbehörde am Landratsamt Dingolfing-Landau anwesend. In dieser Behörde werden Maßnahmen genehmigt. Dabei berät das Landesamt für Denkmalpflege sowohl Antragsteller als auch das Landratsamt, dieses ist die Genehmigungsbehörde.

 

Bericht: J. Kronschnabl/ April 2017

 

April 2017

 

KEB. Manuela Wälischmiller bleibt Vorsitzende

Geistlicher Beirat Pfarrer Franz Deffner und Dekan Pfarrer Johann Ammer scheiden aus

  

Wallersdorf. Zur Mitgliederversamlung hatte die Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Dingolfing-Landau am Donnerstagabend nach Wallersdorf eingeladen. Um 18 Uhr begrüßte Pfarrer Franz Deffner die Teilnehmer in der Pfarrkirche St. Johannes zu einem Abendgottesdienst. Anschließend gab der Geistliche noch Informationen zum Gotteshaus.

 

Im Pfarrsaal begrüßte erste Vorsitzende Manuela Wälischmüiler die Mitglieder, Geistlicher Beirat Pfarrer Franz Deffner, Geistlicher Beirat Diakon Ulrich Bauer, Dekan und Mitglied vom Hauptausschuss BGR Pfarrer Johann Ammer, Prodekan Adi Artmeier, Dekan Eugen Proschinski, Diakon Manfred Wagner, den ehemaligen Vorsitzenden und bischöflich Beauftragten für die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg Stefan Stöckl, den Geschäftsführer der Caritas Dingolfing und zweiten Bürgermeister von Wallersdorf Daniel Schneider, die Mitglieder vom Hauptausschuss Anton Schratzenstaller (Zweiter Vorsitzender) und Stefan Ramoser, geschäftsführender Bildungsreferent.

 

Die Mitglieder genehmigten die Tagesordnung und das Protokoll. Einen umfangreichen Rückblick auf vielfältige Veranstaltungen gab Manuela Wälischmiller mit Bildbegleitung der mit statistischen Zahlen begann. 2016 gab es 547 Veranstaltungen, die Eltern-Kind-Gruppen waren dabei mit einem wieder gestiegenen Anteil von 126 Veranstaltungsblöcken vertreten, insgesamt besuchten 14 504 Teilnehmer die Veranstaltungen, dabei wurden 352 Veranstaltungen von den Verbänden und Pfarreien lokal angeboten, 195 vom Hauptausschuss, Vorstand oder Geschäftsstelle. Veranstaltungsorte waren Dingolfing, Landau, Frontenhausen, Marklkofen, Mamming Poxau und Dornwang. Mit einem großen Dank an alle, „die unsere Arbeit unterstützen“ beendete Manuela Wälischmiller ihren Tätigkeitsbericht.

 

Einen ausführlichen Finanzbericht 2016 gab Stefan Ramoser und stellte dabei den neuen Flyer „KEB im Bistum Regensburg“ vor. Im Jahr 2017 kann nach vorheriger Absprache mit dem Geschäftsführer das Gesamtdefizit von theologischen Bildungsveranstaltungen übernommen werden. (Sonderregelung). Die Abrechnungsmodalitäten wurden vorgestellt mit der Bitte, die Abrechnung jeweils schnellstmöglich durchzuführen. Es folgte der Kassenprüfungsbericht von Arthur Grams und Pfarrer Franz Deffner beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte. Den Gesamt-Finanzierungsplan 2017 trug anschließend Stefan Ramoser vor. „Haltet euch bitte den Termin 14. und 15. September frei, da möchten wir eine Dankefahrt ins Haus Werdenfels bei Regensburg mit den Erwachsenenbildungsbeauftragten, Hauptausschuss und Geschäftsstelle unternehmen. - Sich gut tun lassen, Gemeinschaft pflegen, Zukunft planen -“.

 

Einer Satzungsänderung stimmten die Mitglieder zu.

 

Als nächstes standen die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Wahlleiter Stefan Stöckl, mit den Wahlhelfern Pfarrer Johann Ammer, Jürgen Stadler und Daniel Schneider, gab den Wahlvorschlag bekannt, der von den Mitgliedern per Akklamation angenommen wurde. Manuela Wälischmiller bleibt erste Vorsitzende, zum Geistlichen Beirat gehören Diakon Ulrich Bauer (Bistum Passau) und Diakon Manfred Wagner (Bistum Regensburg), zum Hauptausschuss gehören: Rosemarie Gillmeier, Maria Kohlschmid, Gabriele Salzberger, Carola Straubinger (kam neu dazu), Uschi Vogginger, Richard Baumgartner und Werner Petschko, Kassenprüfer bleibt Arthur Grams, Karl Wolf kam neu dazu, da Christian Hibler nicht mehr zur Wahl stand. Schriftführer bleibt Stefan Ramoser. „Nach einer Wahl gibt es auch Verabschiedungen, so erhielt Christin Hibler schon ein Dankeschön in der Geschäftsstelle, da er heute nicht anwesend sein kann. Leider müssen wir uns auch von Dekan Johann Ammer verabschieden der über zwölf Jahre im Hauptausschuss war und nun eine neue Aufgabe im Bistum in Regensburg antritt. Mit ihm verlieren wir einen bedeutenden Mitarbeiter, der viele Ideen einbrachte. Pfarrer Franz Deffner war 21 Jahre Geistlicher Beirat und möchte nun kürzer treten. Danke für die vielen Jahre“. Als Dankeschön erhielten die Geistlichen je eine Flasche Wein und einen Gutschein und bedankten sich für viele schöne, ereignisreiche Jahre. Die Gewählten erhielten Rosen und Uschi Vogginger wies noch auf ein Benefizkonzert am Freitag, 23. Juni, mit „Teacher-mens-friends“ im Schloss Thanegg hin. Wolfgang Stöckl nutzte die Gelegenheit Vergelt's Gott zu sagen, an die Vorstandschaft, die immer ein abwechslungsreiches Programm ausarbeitet und verglich die KEB mit einem Garten, wo angesät wurde, der blüht und starke Bäume, die den nötigen Schatten spenden. Der gute Besuch heute zeigt mir, dass die KEB noch eine große Zukunft hat“. 

  

Fotos. Geistlicher Beirat Pfarrer Franz Deffner, 3. von links und Dekan Pfarrer Johann Ammer, 3. von rechts standen zur Wahl in den Hauptausschuß nicht mehr zur Verfügung.

 

Manuela Wälischmüller, sitzend rechts, bleibt Vorsitzende der KEB im Landkreis Dingolfing-Landau.

 

Bericht: V. Lengfelder/April 2017

 

 

 

 

„...wo man singt, da lass dich ruhig nieder“ 

Wallersdorf. Gemeinsames Singen stand beim Seniorennachmittag am Dienstag auf dem Programm. Waltraud Flexeder nahm die Begrüßung der Gäste von der gesamten Pfarreiengemeinschaft vor, auch Pfarrer i. R. Fritz Schreiner war dabei. Zur Einstimmung las Waltraud Flexeder eine Geschichte aus ihrem Buch „Zuversicht für jeden Tag“ vor. Zwei Freundinnen unterhalten sich über schmutzige Wäsche in der Nachbarschaft, doch die Freundin schaut aus dem Fenster und entdeckt den Schmutz auf dem Fenster. „Ist es nicht oft so, die dunklen Flecken die wir bei Anderen entdecken, sind auf unseren Augen“.

 

Nach Kaffee, Kuchen und einem gemeinsamen Ratsch wurde aus dem Gesangsbücherl „Kein schöner Land“ gesungen. Daraus entstand ein richtiges Wunschkonzert. Am Dienstag, 16. Mai, trifft man sich um 15 Uhr in Moosfürth in der Kirche zur Maiandacht, anschließend im Gasthaus Haselbeck

 

Bericht: V. Lengfelder/ April 2017

 

 

Jesus macht unser Leben hell

 

Die Ostergeschichte beim Kleinkindergottesdienst erzählt

Wallersdorf. Mit dem Lied „Lasset uns gemeinsam“ begann am Ostersonntag im Turnraum vom Haus der Kinder St. Johannes ein Kindergottesdienst für die gesamte Pfarreiengemeinschaft. Pastoralreferentin Heike Kellner begrüßte die Buben und Mädchen mit ihren Eltern und freute sich über einen sehr guten Besuch. „Wir feiern das größte Fest im Jahr, wir feiern Ostern. Für Jesus war es ein langer Weg bis zu seiner Auferstehung“. Zur Evangeliums-Erzählung über den Tod Jesu legten die Kinder dunkle Tücher auf den Boden, stellten eine Grabhöhle auf und verschlossen sie mit einem schweren Stein. Die Figuren der Wächter und von zwei Frauen wurden dazugestellt. Ein Engel kommt vom Himmel,wälzt den Stein weg und verkündet: „Jesus ist auferstanden“. Nun wurden bunte Tücher ausgebreitet und die Osterkerze entzündet. „Wir erinnern uns jetzt an die eigene Taufe“ nach den Fürbitten und dem „Vater unser“ folgte die Speisenweihe. „Jesus, Du bist nach Deiner Auferstehung zu Deinen Freuden gekommen und hast mit ihnen gegessen. Du lädst auch uns zu Deinem Tisch und feierst mit uns das Ostermahl. Segne uns, die wir das Brot, die Eier, das Fleisch und das Salz essen“. Die Lieder begleitete Dominik Palme auf dem Keyboard.  Abschließend durften im Garten bei kühlen Temperaturen noch Ostereier gesucht werden.

  

Foto. Johanna Siebler stellte die angezündete Osterkerze neben das leere Grab.

Bericht: V. Lengfelder / April 2017  

 

 

 

 Frühstück nach der Osternacht

  

 Wallersdorf. Die Osternacht begann in der Pfarrkirche St. Johannes am Ostersonntag um 5.30 Uhr. Pfarrer Franz Deffner hatte alle Gottesdienstbesucher nach der Feier zu einem Frühstück in den Pfarrsaal eingeladen. Vom Sachausschuss „Soziale Dienste“ hatte Waltraud Flexeder mit ihrem Team Maria Rank, Erhard Jungbauer, Johanna und Norbert Späth einen frühlingshaften Tisch gedeckt und übernahmen die Bewirtung. Pfarrer Franz Deffner freute sich, dass auch die Erstkommunionkinder mit ihren Tischmüttern das Angebot annahmen. Alle Anwesenden ließen sich Kaffee, Tee, Brötchen, Marmelade und Schinken schmecken.

Bericht: V. Lengfelder / April 2017  

 

„Wir feiern die Auferstehung Jesu Christi“

 

Segnung des Osterwassers und Speisenweihe

Wallersdorf. Zur Feier der Osternacht begrüßte Pfarrer Franz Deffner am Ostersonntag um 5.30 Uhr vor allem die Erstkommunionkinder am Osterfeuer, das vor der Eingangstüre der Pfarrkirche St. Johannes entzündet war. „Vor 40 Tagen sind wir auch an einem Feuer gestanden, die Heiligen 40 Tage haben begonnen“. Nach der Segnung des Osterfeuers wurden die Osterkerzen für Wallersdorf und Altenbuch entzündet. Zu dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ trug der Geistliche am Mittelgang die Kerze zum Altar, die Ministranten verteilten ihr Licht an die mitgebrachten Kerzen der Gottesdienstbesucher. Nach dem gesungenen Osterlob waren die Lesungen zu hören. „Seit Gründonnerstag haben Glocken und Orgel geschwiegen zum Zeichen der Ehrfurcht.jetzt stimmen wir freudig ein“ und das Lied „Der Heiland erstand“ wurde gemeinsam gesungen. In seiner Predigt bezog sich der Geistliche auf die Gewalthaber, die Jesu zu Tode brachten. „Die Überschlauen,  Feiglinge und Gleichgültigen waren zufrieden. Bis heute, bis zu dem Morgen, den wir heute wie alle Jahre, wie jeden Sonntag, feiern, Jesus war tot. Und ist auferstanden Gegen sie alle hat er verloren – und dadurch gesiegt“.

 

Nach der Segnung des Osterwassers erneuerte die christliche Gemeinde das Taufversprechen. Am Ende des Gottesdienstes erfolgte die Speisenweihe. „Gottes Segen kann mit nach Hause genommen werden. So danke ich allen, für die Mitgestaltung unserer Feiern und allen, die mitgefeiert haben. Ich wünsche uns allen gute und gesegnete Ostern“. 

 

  

Foto. Pfarrer Franz Deffner segnete das Osterfeuer.

 

Mit Hans Kulzer jun. wurden die Osterkerzen für Altenbuch und Wallersdorf entzündet.

Zu dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ trug Pfarrer Franz Deffner am Mittelgang die Osterkerze zum Altar.

Bericht: V. Lengfelder / April 2017 

 

 

 

Ostern-Haidlfing

Haidlfing. In feierlicher Form wurde in der Pfarrei Haidlfing die Feier der Auferstehung des Herrn begangen. Es blies ein sehr frischer Wind über den Friedhof, als Feuerwehrkommandant Werner Huber vor dem Kirchenportal ein Feuer entzündete, das Kaplan Boguslav Dys zu Beginn der Osternachtsfeier segnete. Es erhellte die einbrechende Nacht und gab die Wärme ab an alle, die sich im Kreis versammelt hatten. Das waren die Ministranten und die Erstkommunionkinder, die an dieser Feier teilnahmen. Von diesem Feuer nahm Kaplan Boguslav Dys die Flamme, um damit die Osterkerze zu entzünden. Dreimal erklang der „Lumen-Christi-Ruf“ und die Gläubigen antworteten mit „Deo Gratias“, als der Priester in die Kirche einzog. Vom Licht der Osterkerze wurden auch die vielen Osterkerzen der Kirchenbesucher angezündet.

 

Pastoralreferentin Heike Kellner sang am Ambo das Osterlob, das beginnt mit den Worten: „Dies ist die selige Nacht, in der Christus erstand von den Toten!“. Vier Lesungen aus dem Alten Testament kündeten von dem Heilswerk, das Gott am Volk Israel vollbracht hat und wiesen gleichzeitig auch darauf hin, dass Gott allen Völkern dieses Heil zukommen lassen will. Beim Gloria verkündeten die Glocken, nachdem sie seit Donnerstagabend geschwiegen hatten, die Auferstehung Christi und die Feiergemeinschaft sang ein Glorialied.

 

Das Licht der Osterkerze stand auch im Mittelpunkt der Betrachtung bei der Predigt. „Jesus Christus ist das Licht der Welt. Er ist auferstanden, er lebt. Halleluja!“, so verkündete Kaplan Boguslav Dys. So wie sie das Dunkel erleuchtet und wie die Feuersäule den Israeliten beim Auszug aus Ägypten den Weg zeigte, so weise auch er den Weg. Das Leben aus Gott sei stärker als die Sünde und damit der Tod, der von der Sünde komme. Dadurch, dass Christus die Grausamkeiten der Menschen erduldet habe, habe er den Tod besiegt und lebe in einem verklärten Leib weiter. Diejenigen, die Jesus nahegestanden waren, konnten das zunächst nicht begreifen. Doch der Auferstandene habe es gezeigt, dass er lebe und damit seine Jünger überzeugt. Kraft habe er ihnen gegeben und auch in späterer Zeit und auch heute könne der gläubige Christ aus dieser Grundwahrheit des Glaubens Kraft schöpfen. „Wir Christen sind österliche Menschen und sollen aus der Kraft des Glaubens unser Leben gestalten“, rief Kaplan Boguslav Dys die Anwesenden auf. So habe man als Glaubender schon jetzt Anteil an diesem göttlichen Leben. Der Auferstandene möge uns begleiten, bis die irdische Nacht ihr Ende finde, wünschte der Priester zum Abschluss seiner Ausführungen.

Nach dem Wortgottesdienst wurde das Osterwasser geweiht. Kaplan Boguslav Dys besprengte damit die Kirchenbesucher. Musikalisch umrahmt wurde die Feier mit vielen Liedern vom Haidlfinger Kirchenchor. Kaplan Boguslav Dys dankte den Sängerinnen und ihrem Chorleiter Horst Temel dafür. Am Ende der Osternachtsfeier wurden auch die Speisen geweiht, die die Kirchenbesucher mitgebracht hatten. An den Kirchentüren wurden die Gottesdienstbesucher mit einem bunten Osterei beschenkt

 

Bericht: J. Kronschnabl/April 2017

 

Gründonnerstags-Feier für die Kinder

 

„Das letzte Abendmahl“ 

Altenbuch. Zu einem Kindergottesdienst hatten am Gründonnerstagnachmittag Pastoralreferentin Heike Kellner, Regina Palme, Gabi Siebler, Regina Vilsmaier und Birgit Lohmer in das Pfarrheim eingeladen. Im Stuhlkreis Platz genommen hörten sie von den Vorbereitungen auf Ostern. „Am Palmsonntag feierten wir den Einzug Jesu in Jerusalem. Jesus wurde behandelt wie ein König: die Menschen jubelten ihm zu, legten ihre Kleider auf den Boden und schwenkten Palmzweige. Heute, am Gründonnerstag, denken wir an das Letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern gefeiert hat“. Zu einer Evangeliums-Erzählung deckten die Buben und Mädchen einen festlichen Tisch, ein Krug mit Traubensaft dazugestellt. Auf weißem Tischtuch breiteten sie bunte Glasperlen, Muscheln und Blüten aus. Jesus sagte traurig: „Dies ist das letzte Mahl, das ich mit euch esse. Bald werde ich nicht mehr bei euch sein. Meine Feinde werden mich verhaften und töten“. Aber die Jünger verstanden seine Worte nicht. Nach dem Dank wurde das Brot verteilt und gemeinsam gegessen, Die Lieder „Lasset uns gemeinsam“ und „Wir feiern heut ein Fest“ begleitete Heike Kellner auf der Gitarre.

  

Foto. Ein festlich gedeckter Tisch entstand.

 

Bericht: V. Lengfelder / April 2017  

 

Auf die Karwoche und das Osterfest eingestimmt

 

„Die Passion auf Boarisch“ von Markus Ballerstaller

 Wallersdorf. In sechs Abschnitten in oberbayerischer Mundart aus dem Inn-Salzach-Dreieck, geschrieben von Markus Ballerstaller, wurde am vergangenen Sonntagnachmittag in der Pfarrkirche St. Johannes die Leidensgeschichte von Mitgliedern der Kolpingsfamilie vorgetragen. Die Einstimmung trug Senta Streber „Wias dazua kemma is“ vor. Anschließend wurden die einzelnen Stationen vorgelesen: „ ' s letzte Nachtmoi“ von Walter Holzleitern; „Z'Gethsemane draußt“ von Katrin Dengler; „Wias'n gfangt ham“ von Jakob Obermeier; „Wias sein Toud ausgmocht ham“ von Maria Dengler; „Wias beim Pilatus vohandlt ham“ von Sabine Bergahmmer; „Wias'n kreizigt ham und wia a gstoam is“ von Helmut Jakob. Dazwischen sang der Männerchor unter Leitung von Eduard Hoffmann: „Mein Volk, was hab ich dir getan“, „Still o Himmel“, „Lass mich deine Leiden singen“ und „Alle Christen kommt gegangen“. Die Alphornbläser unter Leitung von Dr. Adolf Hiergeist gestalteten musikalisch mit der „Alphornmesse“ die Andacht.

 

Pfarrer Franz Deffner dankte zum Schluss allen Mitwirkenden sowie den Organisatoren Silvia Voit und Jakob Obermeier. „Ihr habt uns das Leiden unseres Herrn Jesus Christus ein bisschen näher gebracht. Ich wünsche uns allen noch ein besinnliche Zeit hin auf Ostern, wo wir nach altem Brauch Leid, Tod und Auferstehung unseres Herren feiern werden.“

 

Die Lieder, die Musik und die Worte zum Leiden Christi berührten die Herzen.

   

Fotos. Der Männerchor unter Leitung von Eduard Hoffmann begleitete „Die Passion auf Boarisch“ mit passenden Liedern.

 

Die Alphornbläser unter Leitung von Dr. Adolf Hiergeist, Eva-Maria Müller, Julia Bumes, Klaus Zahn, Eduard Dullinger, Josef Meyer und Günter Schubert gestaltete musikalisch mit der „Alphornmesse“ die Passion. 

 

Bericht: V. Lengfelder / April 2017 

 

 Die Kirche auf Hochglanz gebracht

  

Wallersdorf. Für Montagnachmittag hatte Mesnerin Renate Stömmer einen Arbeitseinsatz zum Kirchenputz organisiert. Dabei wurden die Stuhlkissen und Teppiche im Altarraum gesaugt, das Pflaster gewischt, die Beichtstühle und Sakristei für die kommenden Feiertage gereinigt. Sehr  aufwändig war auch das Putzen der Kerzenleuchter. Renate Stömmer bedankte sich bei ihrem Team, auf das sie sich stets verlassen kann, mit süßen Osterlämmchen.

Bericht: V. Lengfelder / April 2017 

Die Erstkommunionkinder gestalten einen Kreuzweg

Altenbuch/Wallersdorf/Haidlfing. Alle Buben und Mädchen der Pfarreingemeinschaft, die in diesem Jahr ihre Erstkommunion feiern, waren am Sonntagnachmittag in das Pfarrheim nach Altenbuch eingeladen. In einem großen Stuhlkreis wurde Platz genommen. Pastoralreferentin Heike Kellner hatte die Vorbereitungen getroffen, die Kinder durften Tücher und die dazu passenden Gegenstände zu den einzelnen Stationen auf den Boden legen. Jesus wird zum Tode verurteilt und mit Dornen gekrönt; Jesus nimmt das Kreuz auf; Jesus fällt unter der Last des Kreuzes; Simon hilft Jesus das Kreuz tragen; Jesus begegnet seiner Mutter Maria; Jesus tröstet die weinenden Frauen; Veronika reicht Jesus das Schweißtuch; Jesus wird seiner Kleider beraubt; Jesus wird gekreuzigt – Jesus stirbt; Jesus wird in den Schoß Mariens gelegt; Jesus wird in das Grab gelegt; Jesus ist auferstanden. Dazu durften die Kinder passende Texte und Gebete vortragen.

 

In der Pfarrei St. Johannes feiern am Sonntag, 30. April, 23 Kinder, in Haidlfing elf Kinder und am Montag, 1. Mai, in Altenbuch fünf Mädchen ihre Erstkommunion.

Bericht: V. Lengfelder / April 2017 

 

 

 

Kreuzweg mit Kindern und Eltern

 

Haidlfing (kj). Einen Kreuzweg beteten Kinder und ihre Eltern am Karfreitag im Pfarrheim in Haidlfing. An dreizehn Stationen wurde der Leidesweg Jesu dargestellt und mit betrachtenden Texten erklärt.

 

Pastoralreferentin Heike Kellner hatte mit einem Team diese Kreuzwegandacht vorbereitet. Sie hieß die Kinder mit ihren Eltern willkommen und eröffnete die Feier: „Wir sind heute zusammengekommen, um miteinander Jesus auf seinem Kreuzweg zu begleiten. Nach seinem Einzug in Jerusalem, bei dem ihm noch alle Menschen zugejubelt haben und nach dem Letzten Abendmahl, das Jesus mit seinen Freunden gefeiert hat, muss Jesus nun einen schweren Weg gehen. Wir gehen diesen Weg mit Jesus“, erklärte sie den Sinn dieser Feier. Nachdem man die Jesuskerze entzündet und in die Mitte des Sitzkreises gestellt hatte, wurde an der ersten Station daran erinnert, wie Jesus zum Tod verurteilt wird. Pilatus verurteilt ihn und wäscht danach seine Hände. Eine Schüssel mit Wasser wurde in den Kreis gestellt, um diese Station symbolisch darzustellen. „Seht das Zeichen, seht das Kreuz“, lautete das Lied, das diese und auch jede weitere Station beendete und zur nächsten überleitete. So ging man weiter den Leidensweg Jesu mit: die Aufnahme des Kreuzes, das Stürzen, die Begegnung mit der Mutter und später auch mit weinenden Frauen, die Hilfe durch Simon von Cyrene und gelangte schließlich zur zehnten Station: „Jesus stirbt am Kreuz“. Hatte man bisher die brennende Jesuskerze neben das Symbol gestellt, so wurde sie jetzt ausgeblasen. Ein Kreuz wurde in den Kreis gelegt und alle Mitfeiernden durften vortreten, mit einer Kniebeuge ihre Verehrung des Kreuzes zum Ausdruck bringen und eine Blume neben das Kreuz legen.

 

Danach wurde vorgetragen, wie Jesus vom Kreuz genommen, in den Schoss einer Mutter gelegt und schließlich in ein Grab gebracht wird. „Sein Weg ist zu Ende, er hat den finstersten Punkt erreicht“, lautete hierzu der erklärende Text.

 

Doch die Andacht endete mit einem positiven Zeichen. Die 13. Station hieß: „Jesus steht von den Toten auf“ Dabei wurde die Jesuskerze wieder angezündet und das Lied, das alle sangen, lautete: „Auferstanden ist der Herr“ Mit einem Schlussgebet und dem Segen endete diese Kreuzwegandacht.

 

Bericht: J. Kronschnabl/ April 2017

 

 

 

Palmweihe und Prozession zu den Pfarrkirchen

Wallersdorf/Altenbuch. Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche. Am Samstagabend fand in Altenbuch die Palmweihe am Kirchenvorplatz statt, in Wallersdorf begann die Feier am Sonntagvormittag am Rathausvorplatz mit dem Lied des Kirchenchores unter Leitung von Roswitha Artmeier „Hosianna! Davids Sohn“.

 

Pfarrer Franz Deffner: „Bei seinem Einzug in Jerusalem jubelte nicht nur das dortige Volk Jesus zu, sondern auch die Menschen, die mit ihm gezogen waren. Wenn wir jeden Sonntag Hosianna hören, gesegnet sei der da kommt im Namen des Herren schließen wir uns ihm an“. Die Palmbuschen wurden nach einem Gebet mit Weihwasser gesegnet und das Evangelium nach Matthäus vorgelesen. „Gott ist treu. Sein König kommt in seine Stadt – wie die Schrift es sagt: ein friedfertiger König auf einem Esel. Würden wir ihm zujubeln in der heutigen Zeit? Wir jubeln lauteren Leuten zu. Doch eins gilt noch heute: Gott ist treu. So ziehen wir jetzt, wie die Menschen damals in unsere Kirche ein“. Dort war die Leidensgeschichte zu hören, der Kirchenchor gestaltete mit Passionsgesängen den Gottesdienst.

 

Abschließend bedankte sich Pfarrer Franz Deffner bei allen für das Binden der Sträußerl und bei der FFW Wallersdorf für die Verkehrsabsicherung.

   

Foto. In Altenbuch fand die Palmweihe am Kirchenvorplatz statt.

 

Mit Weihwasser segnete der Geistliche die Palmbuschen.

 

Eine lange Prozession mit den Ministranten, dem Pfarrer Franz Deffner, dem Kirchenchor, den Kindergartenkindern, den Eltern-Kind-Gruppen und vielen Gläubigen zog über den Marktplatz in die Pfarrkirche St. Johannes.

 

Bericht: V. Lengfelder / April 2017

 Palmbüscherl gebunden 

Wallersdorf. In zwei Räumen waren am Dienstagnachmittag bei Mesnerin Renate Stömmer fleißige Hände am Werk. Gebunden wurden an die 250 Palmbüscherl mit Thuja, Sengbaum und Palmzweigen. Das „Kerzenbastelteam“ schmückte die Sträußerl noch mit selbst gefertigten Krepprosen. Morgen Freitag,treffen sich an gleicher Stelle die Ministranten ab 14 Uhr zum Binden. Gegen eine freiwillige Spende werden die Büscherl am Samstag vor beim Vorabendgottesdienst um 19 Uhr und am Palmsonntag angeboten. Die Aufstellung zur Palmprozession ist um 9.45 Uhr beim Rathaus, der Pfarrgottesdienst beginnt um 10 Uhr. Den Erlös erhält Missionsschwester Timothea Kronschnabl.

 

 Bericht: V. Lengfelder / April 2017   

Viel Spaß beim Firmpowerwochenende

Wallersdorf. Firmbewerber der Pfarreiengemeinschaft Wallersdorf, Altenbuch und Haidlfing verbrachten das Wochenende in der Jugendbildungsstätte Windberg, um sich – neben den sozialen Projekten in den einzelnen Orten – auf die Feier der Firmung vorzubereiten.

 

Am Freitagabend stand, nach einer Hausführung und einigen Spielen, die Taufe als Grundlage für das Christsein auf dem Programm. Eine Nachtwanderung nach Hl. Kreuz beendete den Abend. Am Samstagvormittag lernten die Firmbewerber die „Sieben Gaben des Heiligen Geistes“ anhand eines Stationenlaufs mit Spontantheater, Figurenkneten, einem Ausschnitt aus einem Harry-Potter-Film und dem Geschicklichkeitsspiel „Stifte stellen“ kennen und entdeckten, was diese mit ihrem Leben zu tun haben. Am Nachmittag bewiesen sie beim Spiel „Eisfluss“ Geschicklichkeit, Teamgeist und Kreativität, denn nur mit Hilfe von Getränkekisten, die immer wieder „wegzuschwimmen“ drohten, musste ein „eisiger Fluss“ überquert werden.

 Bei einer Phantasiereise mit der Taube „Jona“ konnte jeder seine Begabungen, Talente und Fähigkeiten entdecken, die er von Gott geschenkt bekommen hat. Am Sonntag feierten die Firmbewerber mit Prior P. Jakob den Gottesdienst. Vor dem Mittagessen wurden der Ablauf der Firmung und die Symbole der Firmung besprochen. Außerdem schrieben die Firmbewerber einen Brief an sich, den sie kurz vor der Firmung wieder zurückbekommen werden. Auch Spiel und Freizeit kamen an diesem abwechslungsreichen Wochenende nicht zu kurz.

 

Bericht: V. Lengfelder / April 2017   

Zum Fastenessen eingeladen

Wallersdorf. Das Haus der Kinder St. Johannes organisierte heuer das Fastenessen. Die Zutaten wurden am Samstag vorbereitet und die Suppe in der Küche des Caritas Alten- und Pflegeheimes St. Vinzenz zubereitet. Zum Fastenessen am Sonntagmittag waren alle Pfarrangehörigen der Pfarreiengemeinschaft in den Pfarrsaal eingeladen, sich die Kartoffelsuppe mit Wursteinlage schmecken zu lassen. Agnes Kohl bot mit ihrem Team Osterkerzen an, die noch bis Ostersonntag, 16. April in der Sakristei St. Johannes in Wallersdorf erworben werden können.Vom KDFB informierten Michaela Leitl-Hilmer und Bettina Schanz über die Aktion „Solibrot“, das es bei der Bäckerei Dischinger gibt, und von jedem verkauften Brot wird ein Euro gespendet. Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens verkauften Palmbüscherl und gefärbte Eier. Auch Pfarrer Franz Deffner und Kaplan Boguslaw Dys gehörten zu den Besuchern.

 

 Bericht: V. Lengfelder / April 2017   

Das Fastenessen vorbereitet

Wallersdorf. Ein Teil des Teams vom „Haus der Kinder St. Joahnnes“ traf sich am Samstagfrüh in der Wurstküche von Anton Frisch zum Vorbereiten der Zutaten des Fastenessens. Die fleißigen Helferinnen schälten Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und Sellerie. Zubereitet wurde die Kartoffelsuppe in der Küche des Caritas Alten- und Pflegeheims St. Vinzenz von Küchenleiter Heribert Lobmeier und seinen Mitarbeitern. Der Kindergarten bedankte sich bei den Familien Dischinger, Engl, Frisch und Vogl für die Unterstützung.

 

Bericht: V. Lengfelder / April 2017  

März 2017

 „Wir begleiten Jesus auf seinem Kreuzweg“

 Erstkommunionkinder unternehmen „Hungermarsch“

   

Wallersdorf. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Samstag schon um 8 Uhr früh die Erstkommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft mit ihren Tischmütter beim Sebastianikirchlein, Pastoralreferentin Heike Kellner: „Es ist gut, dass wir zusammengekommen sind, um betend und singend den Kreuzweg zu gehen. Das Kreuz tragen wir abwechselnd von einer Station zur anderen.  Wir begegnen Menschen von damals und hören, was sie uns über Jesus und über sich selbst sagen“.

 

Voran mit dem Kreuz wurden an einzelnen Stationen „Verraten“ - „Missverstanden“ - „Verlassen“ - „Verleugnet“ - „Angeklagt“ und „Verurteilt“ Gebete und Texte abwechselnd von den Kindern gesprochen. „Seht das Zeichen – seht das Kreuz“. Das Schlussgebet: „Danke, Jesus, dass Du uns auf Deinem ganzen Lebens- und Leidensweg gezeigt hast, dass Du uns liebst. Du führst aus der Dunkelheit ins Licht, durch Leid zur Freude und vom Tod zum Leben. Lass uns immer darauf vertrauen, dass Deine Liebe stärker ist als der Tod“ wurde vor dem Pfarrsaal gesprochen, wo es anschließend ein einfaches Frühstück gab.

 

Erstkommunion wird in den Pfarrkirchen St. Laurentius in Haidlfing und St. Johannes in Wallersdorf am Sonntag 30. April, und St. Rupert in Altenbuch am Montag, 1. Mai, (Feiertag) gefeiert.

  

Foto. An der Sebastianikirche startete der „Hungermarsch“ der Erstkommunionkinder.

Bericht: V. Lengfelder / März 2017 

 „Die offene und liberale Gesellschaft verteidigen“

 Frauenliste hatte zu einem „Runden Tisch“ eingeladen

 

Wallersdorf. Die Frauenliste hatte am Freitagabend  einen Vortrag zum Thema „Gegen Rassismus – für eine offene Gesellschaft“ in die Osteria „Nerone“ organisiert. Stellvertretende Beauftragte und Markträtin Susanne Unger begrüßte die Teilnehmer, besonders die Referentin des Abends MdL Rosi Steinberger, Pfarrer Franz Deffner, Marktrat Georg Wintersperger, die Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde Anneliese Weinberger und Sprachpatin Corinna Basel

 

Rosi Steinberger ist seit 7. Oktober 2013 Mitglied des Landtages „Bündnis 90 Die Grüne“, ist Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz, sowie des Landesdenkmalrats und hat ihr Regionalbüro in Landshut.

 

„Wir begehen gerade die internationalen Wochen gegen Rassismus. Aus diesem Anlass möchte ich heute über Offene Gesellschaft sprechen“.  Vielen Menschen ist es wichtig, dass sie in einem vereinten Europa leben. Menschenrechte, Freizügigkeit und Recht auf freie Meinungsäußerung sind dabei selbstverständlich. Wenn sich Nachrichten aus Polen, Ungarn oder der Slowakei häufen, dass es plötzlich unterschiedliche Rechte für unterschiedliche Volksgruppen gibt, wo Journalisten weggesperrt werden, wo Richter und Richterinnen des Amtes enthoben werden, wo Frauenrechte nichts mehr gelten und diese Tendenzen auch hier bei uns plötzlich salonfähig werden – da ist die Demokratie gefährdet. „Internationale Beziehungen können wir hier auf lokaler Ebene nicht beeinflussen – aber wir können dafür sorgen, dass wir die offene und liberale Gesellschaft vor Ort verteidigen. Denn Veränderungen beginnen immer klein und anfangs auch unbemerkt. So wie der unbemerkte und harmlose Rassismus im Alltag.“ Niemand würde von sich behaupten, er wäre ein Rassist. Rassismus wird in der Gesellschaft immer einer bestimmten Personengruppe zugeschrieben, die man mit Neonazis in Verbindung bringt. Rassismus gibt es auch nicht in Niederbayern, eher schon in Ostdeutschland, ist zumindest der weit verbreitete Glaube. Und ein Rassist handelt immer mit Absicht. Er will anders Aussende verletzten und tut das in vollem Bewusstsein.

 

Aber Rassismus passiert oft unbewusst. Wörter wie Flüchtlingsstrom oder Migrationswelle werden inzwischen international geläufig genutzt, auch von hochrangigen europäischen Politikern. Aber auch weitaus weniger eindeutige rhetorische Metaphern, wie etwa die Abschiebung oder Umverteilung von Migranten, die so zu bewegbaren Objekten werden, durchdringen unsere Sprache. Es ist deshalb wichtig, dass wir sensibel werden für Rassismus in der Sprache. Dass wir die „Offene Gesellschaft“ auch im Kleinen verteidigen. Der Vortrag wurde von Ergebnissen einer Studie der Uni Leipzig begleitet. Mit dem passenden Lied von Konstantin Wecker „Sage nein“ beendete MdL Rosi Steinberger ihr Referat.

 

Die anschließende Diskussion war sehr angeregt und viele Bürger brachten sich mit eigenen Erlebnissen ein. Das zeigt, dass das Thema Rassismus auch in Wallersdorf wichtig ist.

Bedenklich fanden alle die ultrarechten Gruppierungen, die in Niederbayern auftauchen und mit Aufklebern an Laternenmasten usw. auf sich aufmerksam machen wollen. Über Internetseiten mit Mode oder Kosmetik versuchen z.B. rechte Gruppen die Aufmerksamkeit Jugendlicher zu erregen. Dann wird unterschwellig rechtes Gedankengut übermittelt. Da für viele Jugendliche das Internet die einzige Nachrichtenquelle ist, sind diese Botschaften besonders gefährlich. Hinzukommt, dass viele junge Leute ein Leben ohne die Vorteile der EU gar nicht kennen und deshalb die Errungenschaften nicht mehr so wertschätzen, wie es angebracht wäre.

  

Foto. Pfarrer Franz Deffner, Sprachpatin Corinna Basel und Marktrat Georg Wintersperger waren dabei – MdL Rosi Steinberger, Mitte, erhielt von stellvertretender Beauftragten und Markträtin Susanne Unger ein „Dankeschön“.

Bericht: V. Lengfelder / März 2017 

 

 

 

„Herzlich willkommen hier bei uns“ Pfarrerin Esther Jumel-Rein stellte sich der Evangelischen Gemeinde vor

 Wallersdorf. Am Montagnachmittag hatte Mesnerin Paula König im Gemeinderaum der Christuskirche einen „Nachmittag der Begegnung“ organisiert und frühlingshaft dekoriert. „Ich freue mich über den sehr guten Besuch und dass auch Pfarrer Franz Deffner, Bürgermeister Ottmar Hirschbichler und Lektor Arash Haddad hier sind. Wir wollen heute unsere neue Pfarrerin Ester Jumel-Rein sehr herzlich bei uns begrüßen“ und übergab als Willkommensgeschenk einen Türkranz und einen Blumenstock.

 

Geboren in Nürnberg (1987) und aufgewachsen in verschiedenen Teilen Bayerns (u.a. Olching, Marktredwitz, Regensburg), wollte Ester nach der Schule weiter hinaus in die Welt und absolvierte ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Pflege in Hannover und in Neuendettelsau, studierte in Oslo und Berlin. Dann hat verschlug es sie zum Vikariat für zweieinhalb Jahre nach Pocking in Niederbayern, weil dort ihr Mann lebte. „Durch all diese Orte habe ich gelernt, dass ich überall gut leben und arbeiten kann, wenn ich mich darauf einlasse. Dabei entdecke ich gerne lokale Besonderheiten, lerne gerne Menschen mit ihrer Geschichte kennen. Insgesamt habe ich das Gefühl durch meinen Weg sehr reich an Geschichten und Erfahrungen zu sein“.

 

In der Kirche war die Pfarrerin schon seit frühester Kindheit zu Hause, Gemeinde bedeute für sie  immer auch Familie. „Lange wollte ich auf keinen Fall wie meine Eltern für und in der Kirche arbeiten. Doch in Taize, einem ökumenischen Kloster in Frankreich, entdeckte ich Gott beim Jugendtreffen neu, anders als ich ihn bisher gekannt hatte: als einen Gott, der mir Ruhe und Frieden schenkt, durch den ich neue Kraft gewinnen kann, der mir die Angst nimmt und mir Freude schenkt. Gerade die Lieder haben mir hier sehr gut getan, tun sie heute noch“. Nun ist Ester Jumel-Rein sehr gespannt auf Landau und Plattling, aber auch auf die Landauer und die Plattlinger, auf die Gemeinden und die neuen Kollegen. „Als Pfarrerin sehe ich mich als Ansprechpartnerin für alle Menschen und als Begleiterin in den verschiedensten Lebenslagen. Ich hoffe sehr, dass mir das weiterhin gelingen wird, auch wenn ich in den beiden Gemeinden jeweils nur eine halbe Stelle innehaben werde. Ich bin da sicherlich herausgefordert, gerade weil ich noch Berufsanfängerin bin. Doch ich lerne gerne dazu. Diesem neuen Lebensabschnitt sehe ich jedenfalls sehr zuversichtlich entgegen“.

 

Pfarrer Franz Deffner überreichte eine Flasche Messwein und Bürgermeister Ottmar Hirschbichler ein „Süsses Kaffeehaferl“ und schlossen sich der Begrüßung an. Bei Kaffee und Kuchen wurden die ersten Gedanken ausgetauscht. „Auf gute Zusammenarbeit!“.

 Paula König bedankte sich noch bei Bürgermeister Ottmar Hirschbichler für eine Torte und bei den Kuchenspenderinnen.

  

Foto. „Herzlich willkommen hier bei uns“ Pfarrer Franz Deffner, Mesnerin Paula König und Bürgermeister Ottmar Hirschbichler begrüßten die neue Pfarrerin Ester Jumel-Rein beim „Nachmittag der Begegnung“.

 

Bericht: V. Lengfelder / März 2017   

 

 Im Pfarrheim wurde Kartoffelsuppe serviert

 Altenbuch. Nach dem Familiengottesdienst am Sonntag in der Pfarrkirche St. Rupert waren alle Pfarrangehörigen der Pfarreiengemeinschaft zum Fastenessen in das Pfarrheim eingeladen. Die Mitglieder von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat hatten die Organisation übernommen .Um die Mittagszeit herrschte so großer Andrang, dass noch zusätzlich Tische und Bänke aufgestellt wurden. Pfarrer Franz Deffner sprach das Tischgebet und wünschte eine „gesegnete Mahlzeit“. Pastoralreferntin Heike Kellner verkaufte mit den Ministranten „Eine-Welt-Waren“. Das Gemüse und die Kartoffeln wurden am Samstag geputzt und geschält, Franz Donhauser bereitete die Suppe in seiner Wurstküche zu. Das Fastenessen in Wallersdorf ist am Sonntag, 2. April, im Pfarrsaal.

  

 Bericht: V. Lengfelder / März 2017  

 

 „Ich bin, weil Du bist“

 Familiengottesdienst sehr gut besucht

 Altenbuch. In der Pfarrkirche St. Rupert begrüßte am Sonntag um 10 Uhr Pfarrer Franz Deffner die Familien und die Erstkommunionkinder zu einem Familiengottesdienst, der von Pastoralreferentin Heike Kellner, Petra Ast, Kerstin Fuchs und Ruth Waas vorbereitet wurde.

Die Rufe zum Kyrie sprachen Jonas Hölzel, Philipp Rixinger und Simon Landinger. Die Predigt war mit einer Bildbetrachtung verbunden, alle Kirchenbesucher hatten das Bild von dem Künstler Chidi Kwubiri, der in Deutschland lebt und in Nigeria geboren wurde, erhalten.. Das Bild entstand in der Maltechnik des „Drip painting“ das bedeutet „getropfte Malerei“. „Von weitem sehen wir nur zwei große farbige Flächen, grün und gelb, klar voneinander getrennt. Wir können das Grün als Farbe der Lebenskraft und Erneuerung deuten und das Gelb als Farbe der Schöpfung und Fruchtbarkeit. Treten wir näher, kommen uns aus dem farbigen Hintergrund zwei Menschen entgegen. Zwei Menschen – mehr nicht. Zwei Menschen – verbunden durch ihre Arme, ihren Blick. Ich bin, weil Du bis heißt ein afrikanische Sprichwort. Doch Hunger und Not können die Perspektive verschieben. Zwei Menschen auf Augenhöhe und in ihrem Blick ist kein Raum für die Suche nach Besitz, nach Macht und Ehre“.

Katarina Sudau, Magdalena Fuchs, Magdalena Griesbauer und Christina Pex trugen die Fürbitten vor, Sophie Waas sprach eine Kommunionmeditation. Pfarrer Franz Deffner dankte abschließend allen, die mitmachten, dem Haidlfinger Kirchenchor unter Leitung von Horst Temel und verteilte die Bänder für den Palmbuschen. Der Geistliche sprach noch eine Einladung zum Fastenessen im Pfarrheim aus.

 

Foto. Jonas Hölzel, Philipp rixinger un Simon Landinger sprachen die Rufe zum Kyrie.

Die Fürbitten trugen Magdalena Fuchs, Christina Pex, Katarina Sudau und Magdalena Griesbauer vor.

 

Bericht: V. Lengfelder / März 2017  

 Kurz gemeldet

Ministranten der Pfarreieingemeinschaft beim Wolfgangs-Cup

 Wallersdorf. Am vergangenen Samstag trafen sich in der Dreifachturnhalle Höll-Ost in Dingolfing die Ministranten der Region Landshut, um sich für den Wolfgangs-Cup zu qualifizieren. Die Mannschaften mussten sich auf Dekanatsebene für dieses Turnier qualifizieren. In der Gruppe „MiniCup Jugend“ spielten sieben Mannschaften, darunter die Mannschaft der Pfarreiengemeinschaft Wallersdorf-Moosfürth-Haidlfing. Die beteiligten Fußballmannschaften lieferten sich spannende und faire Spiele. Die Mannschaft aus Falkenberg gewann das Turnier vor Ergolding und Landshut St. Wolfgang. Die Wallersdorfer erreichten den 6. Platz. Falkenberg vertritt somit die Region beim Wolfgangs-Cup am Samstag, 18. März, in Waldmünchen.

  

Bericht: V. Lengfelder / März 2017  

 

 

„Wir beginnen die 40 Tage der Umkehr und Buße“

 

Erstkommunionkinder verbrennen Papiermasken am Aschermittwoch

 Altenbuch. Neben der Pfarrkirche St. Rupert trafen sich am Aschermittwochabend die Erstkommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Wallersdorf/Altenbuch und Haidlfing. „Wir treffen uns hier am Feuer und am Ende der Fastenzeit wird wieder ein Feuer brennen. Dann feiern wir Jesus Sieg über den Tod. Holz, das verbrennt wird zu Asche. Die kommenden 40 Tage wollen uns helfen, zu uns selbst zu finden“, so Pfarrer Franz Deffner. Die bunten Papiermasken verbrannten im Feuer zum Zeichen, dass der Fasching nun vorbei ist. Mit den Tischmüttern zogen die Erstkommunikanten in die Pfarrkirche. Dort begrüßte der Geistliche alle Kirchenbesucher. „Die Kirche hat ihr Aussehen verändert, die Altäre sind verhüllt. Ein Zeichen, dass wir uns nicht von Äußerlichkeiten ablenken lassen, uns auf das Wesentliche konzentrieren. Jesus ist hier das Wesentliche, er ist in unserer Mitte und wir feiern mit ihm. Auf ihn schauen wir“.

 

In seiner Predigt bezog sich Pfarrer Franz Deffner auf das Matthäusevangelium. „In diesen 40 Tagen sind drei Teile wichtig. „Besinnen wir uns auf uns selbst, lassen uns nicht mehr ablenken. Helfen wird Anderen, die Hilfe brauchen, jeder nach seinen Möglichkeiten. Beten ist sprechen mit Gott. Das ist ganz einfach. Gott gibt keine Antwort, doch er ist da, er kennt Dich besser, als Du Dich selber kennst. Wenn Du diese drei Sachen nicht vergisst, bist Du auf dem richtigen Weg“.

 

Die Asche wurde gesegnet, sie ist ein äußerliches Zeichen zu zeigen: „Ich bin klein und schmutzig“.  Mit dem Spruch „Kehr um und glaube an das Evangelium“ zeichneten Pfarrer Franz Deffner und Pastoralreferentin Heike Kellner den Gläubigen mit Asche ein Kreuz auf die Stirn.

 

Für die Vorbereitung zur Erstkommunion dankte der Geistliche allen Helfern.

  

Fotos. Vor der Pfarrkirche verbrannten die Erstkommunionkinder der Pfarreiegenemeinschaft ihre Papiermasken.

 

Pfarrer Deffner zog mit Pastoralreferentin Heike Kellner, den Ministranten den Erstkommunionkindern und den Tischmüttern am Mittelgang zum Altar.

 

Bericht: V. Lengfelder / März 2017  

Februar 2017

Kurz gemeldet

 

Firmlinge gestalten Spielenachmittag

Wallersdorf. Im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Vinzenz freuten sich die Bewohner am Freitagnachmittag über den Besuch einer Firmgruppe. Mit Pastoralreferentin Heike Kellner trafen sich im Beschäftigungsraum Lea Schachtl, Helene Neudecker, Matilda Pölsterl und Laura Kerscher. „Mensch ärgere Dich nicht“, „Memory“ und „Tabu“ sorgten für einen kurzweiligen Nachmittag. Das Sakrament der Firmung wird am Freitag, 30. Juni, gespendet. Abschließend überreichte Heimleiterin Sieglinde Schröck ein süßes „Dankeschön“.

 

Bericht: V. Lengfelder / Februar 2017  

 

Die Pfarrkirche ein „Haus aus lebendigen Steinen“.

   

Wallersdorf. 23 Buben und Mädchen feiern am Sonntag, 30. April, in der Pfarrkirche St. Johannes ihre Erstkommunion. Gemeinsam bereiten sie sich mit ihren Tischmüttern in den einzelnen Gruppenstunden auf dieses schöne Fest vor. Nach dem „Kennenlernen“ und dem Fertigen der Gruppenkerzen stand nun ein Besuch der Pfarrkirche an. Mit Pastoralreferentin Heike Kellner unternahmen die Kinder einen Rundgang durch das Gotteshaus. Angeschaut wurde auch die Orgel auf der Empore, die 26 Register mit 1 622 Pfeifen hat, die größte Orgelpfeife hat eine Länge von 320 cm, die kleinste 8 mm. Die Führung endete in der Sakristei, dort zeigte Pastoralreferentin Heike Kellner die Farben der Messgewänder; violett Fasten- und Adventszeit; rot Pfingsten und Firmung; weiß Ostern, Weihnachten, Erstkommunion, Taufe und Hochzeit. Beim nächsten Termin mit den Tischmüttern  Michaela Leitl-Hilmer, Monika Distler, Simone Frey und Melanie Kirsch trifft man sich zum Brotbacken.

 

Am Aschermittwoch, 1. März, treffen sich die Erstkommunionkinder aus Wallersdorf, Altenbuch und Haidlfing vor der Messe um 18.15 Uhr vor der Pfarrkirche St. Rupert am Feuer.

   

Foto. In der Sakristei erklärte Pastoralreferentin Heike Kellner die Farbe und die Bedeutung der Messgewänder

Bericht: V. Lengfelder / Februar 2017

 

 

Eine Reise in eine andere Welt – doch die Liebe bleibt

 

Andacht zum Valtentinstag in der Pfarrkirche St. Johannes

   

Wallersdorf. Am Sonntagabend begrüßte Pfarrer Franz Deffner alle Verliebten zu einer ökumenischen Segensfeier zum Valentinstag in der Pfarrkirche St. Johannes. Entzündete Kerzen verbreiteten im Altarraum den Duft nach Rosen und die Kirche war nur durch Kerzenschein erhellt. „Auch im Namen von Pfarrer Bomhard darf ich euch alle begrüßen, er ist leider erkrankt. Seid uns heute alle willkommen, es gibt keine Unterschiede. Machen wir heute eine Reise zurück um circa 1 000 Jahre in das Mittelalter. Wir haben Texte und Musik aus dieser Zeit gewählt. Die Liebe ist zeitlos und nicht an Orte gebunden. Das Mittelalter hat eine lyrische Welt voll Bilder erschaffen“. Claudia Urlbauer trug einen Text in Mittelhochdeutsch, der damaligen Sprache vor, Pfarrer Franz Deffner in Hochdeutsch: „Du bist mein, ich bin dein, des sollst du gewiss sein. Du bist eingeschlossen in mein Herzelein, verloren ist das Schlüsselein, du wirst für immer drinnen sein“. Der Geistliche bezog sich auf die Minngesänge damals und trug einen Text „Unter der Linde“ von dem bekanntesten Dichter dieser Zeit Walther von der Vogelweide vor. Damals wurde der Falke mit der Liebe in Verbindung gebracht. „Doch wie auch in der heutigen Zeit ging damals nicht alles glatt“ …..Gott suchet die zusammen, die gemeinsam geliebt sein wollen. 

Mit Musik aus dieser Zeit gestalteten in passenden Gewändern Claudia Urlbauer, Michael Wohlgemuth und Christian Hadersdorfer mit Drehleier, Sackpfeifen sowie Davul- und Djembe-Trommeln die Feier musikalisch.

 Der Geistliche bedankte sich für die Musik. „Ihr habt uns in eine andere Welt versetzt, doch die Liebe bleibt, wie es im ersten Johannes Brief heißt: Gott ist ist Liebe“. Nach einem Gebet bedankte sich der Geistlich bei Pfarrer i. R. Fritz Schreiner, der mit ihm gemeinsam die Paare segnete. „Die Rosen dürfen mitgenommen werden. Wenn es euch gefallen hat, sagt es weiter, auch im nächsten Jahr wird wieder eine Andacht stattfinden“. 

Fotos. Claudia Urlbauer, Michael Wohlgemuth und Christian Hadersdorfer versetzten die Anwesenden mit ihrer Musik zurück ins Mittelalter.

 

Pfarrer Franz Deffner und Pfarrer i. R. Fritz Schreiner segneten die Paare.

Bericht: V. Lengfelder / Februar 2017

 

 

Spaltkindern eine Brücke zurück ins Leben bauen

 

Dr. Martin Andreas stellte seine Stiftung vor

 Wallersdorf. Im Pfarrsaal begrüßte am Dienstagabend von der KEB im Landkreis Dingolfing-Landau der geschäftsführende Bildungsreferent Stefan Ramoser die anwesenden Gäste zu dem Vortrag, „Ärzte für Kinder in Not“. In Kooperation mit dem KDFB, Pfarrgemeinderat und Haus der Kinder St. Johannes wurde die Veranstaltung organisiert. „Es ist nicht leicht, Themen zu finden, die ein breites Interesse finden und von sozialem Engagement berichten“.

 Doktor Martin Andreas stellte sich kurz vor und begann zu erzählen. Seit 18 Jahren mit einer Zahnarztpraxis in Landau war er als junger Arzt in einem Einsatz in Nepal und hatte dort ein Erlebnis, das ihn bis heute nicht mehr loslässt. Ein zweijähriges Mädchen wich ihm damals nicht von seiner Seite und erinnerte ihn an seine Zwillingstöchter im gleichen Alter. Das Kind hatte eine Gaumenspalte. „Die Idee, diesem Kind zu helfen, ließ mich nicht mehr los. Die Zufälle reihten sich aneinander und der Gedanke, eine Stiftung zu gründen ließ mich nicht mehr los“. Ärzte kamen auf ihn zu, bereit zu helfen und Firmen wurden aufmerksam und unterstützen die Stiftung, die es seit 2005 gibt“. Dank des großen Engagements der ehrenamtlichen Ärzten vor Ort und der enormen Großzügigkeit der Spender und Zustifter konnte so bislang mehr als 2 500 Kindern zielgerichtet und nachhaltig medizinisch geholfen werden. „Neugeborene können mit einer Gaumenspalte nicht gestillt werden, weil sie mit ihrem Mund keinen Unterdruck aufbauen können, so muss erst eine Platte in das Kiefer eingesetzt werden“.

 Schwerpunkte der bisherigen Arbeit waren vorrangig chirurgische und basismedizinische Projekte in Indien, daneben auch in Nepal, Bhutan, Vietnam, Bangladesch und Sri Lanka. Im Rahmen einer zeitlich begrenzten Katastrophenhilfe war die Stiftung bislang auch in Äthiopien, Kenia, Somalia und Haiti tätig. „Ich kooperiere mit Ärzten vor Ort und achte darauf, dass ich alle Ärzte und Oberschwestern persönlich kennen lerne. Ich versuche auch, mich nicht zu verzetteln. Es wird nichts anderes gemacht, als die angeborenen Lippen-Kiefer-Gaumenspalten zu operieren. Die Vernetzung in den Gebieten ist oftmals gut, manchmal weniger. “.

 Exemplarisch war von der siebenjährigen Ha aus Hanoi ein Film zu sehen, von der Einlieferung ins Krankenhaus bis zur Nachuntersuchung. „Wenn man beim Abschluss in die strahlenden Augen der Kinder und Mütter blickt, so ist das ein unbeschreiblich schönes Gefühl“. Mindestens einmal im Jahr versucht er, sich persönlich an Ort und Stelle in den Krankenhäusern zu informieren.

 Über den 27. April 2016 berichtete Dr. Martin Andreas noch, als er in Rom von Papst Franziskus mit seiner Ehefrau den apostolischen Segen erhielt und sich das Kirchenoberhaupt für seine Stiftung „Ärzte für Kinder in Not'“ interessierte. „Das waren berührende Momente“.

 „Mein Gewinn für mich persönlich ist eine Grunddankbarkeit. Ich habe eine Familie, einen Beruf bin gesund und möchte einen kleinen Teil davon zurückgeben“. Mitgeteilt wurde noch, dass eine Operation 250 Euro kostet, bei uns in Deutschland würde dies den hundertfachen Betrag ausmachen.

 Abschließend bedankte sich Dr. Martin Andreas für die Spenden und Stefan Ramoser beendete den Abend. „Ich glaube, ich spreche in unser aller Namen, dass dieser Abend mit dieser christlichen Grundhaltung uns alle sehr berührt hat“ Auch Pfarrer Franz Deffner und von der kieferorthopädischen Praxis in Landau besuchten Prof. Dr. Claudia Reicheneder den Vortrag.

 

Ein großer Beifall verabschiedete Dr. Andreas Martin und die Anwesenden waren voll des Lobes.

  

Foto. Julia Ritt, Bettina Schanz, Sabine Nachtmann, Erika Lachermeier, Stefan Ramoser, Ramona Haberl und Pfarrer Franz Deffner bedankten sich bei Dr. Martin Andreas 3. von rechts für einen äußerst interessanten Vortrag.

Bericht: V. Lengfelder / Februar 2017

 

 

 

Unserem Glauben Würze geben

 

Blasiusbruderschaft feiert 560. Jahrestag

Wallersdorf. Voran mit der Bruderschaftsfahne zogen am Sonntagvormittag die Ministranten, Pfarrer Franz Deffner und die Mitglieder vom Pfarrsaal in die Pfarrkirche St. Johannes. „Ihr seid das Salz der Erde sagt Jesus, Durch unser Handeln hier und jetzt soll unser Leben Würze bekommen. Unsere Mitmenschen sollen ein Licht der Hoffnung sehen“. In seiner Predigt sprach der Geistliche über das Salz und das Licht. „Das Salz löst sich auf unter den anderen Speisen, das Licht verbreitet sich immer, wo es aufgestellt wird. Wir sollen Salz und Licht nicht nur für uns allein, sondern für Andere sein. Das gilt für alle Bereiche in unserem Leben. Aus diesem Glauben heraus sollen wir so leben, dass möglichst Viele mitmachen. Das ist der Glaube, der dem Leben Sinn gibt“. 

Abschließend bedankte sich der Geistliche beim Kirchenchor unter Leitung von Roswitha Artmeier für die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes. Mit Kaplan Boguslaw Dys und Pfarrer i. R. Fritz Schreiner wurde noch des Blasiussegen mit den gekreuzten Kerzen gespendet. 

Im Speisesaal des Caritas Alten- und Pflegeheimes St. Vinzenz fand das Jahresfest die Fortsetzung. Pfarrer Franz Deffner teilte mit, dass derzeit 170 Mitglieder dazu gehören. Zunächst erhob man sich, um der Verstorbenen seit der letzten Versammlung in Stille zu gedenken. Maria Hiergeist (15. März), Georg Weinzierl (13. April), Hilde Wolf (15. Mai), Elfriede Falter (16. Juni), Monsignore Rudolf Salzer (8. Juli) und Maria Keil (3. Februar 2017). Der Geistliche gab anschließend den finanziellen Bericht. „Wir helfen Bedürftigen vor Ort, so wie wir das schon in unser aller Sinne seit Jahrhunderten machen“. Dem „Bibelexperten“ vom Bistum Regensburg Dr. theol. Reinhold Then galt ein herzliches Grüß Gott, der über „Maronitisch-christiliche Gemeinden in Syrien vor und während des Krieges“ referierte. Dr. Then ist engagiert in der Hilfe für Christen. Viele Male hat er Syrien bereist und zeigte zahlreiche Bilder. „Die maronitische Eliakirche in Aleppo war ein Ort der Begegnung, eine fröhliche Gesellschaft die am 29. Oktober 2015 durch einen Anschlag zerstört wurde. Die melkitische Kirche in Daryya ist traditionell der Ort, an dem Paulus auf dem Weg nach Damaskus seine Christuserscheinung hatte und erblindete, heute ist die Kirche durch  Auseinandersetzungen mit dem IS zerstört. Der Gemeinde ist die Grundlage entzogen, das Schulgebäude gibt es nicht mehr“. Die Lage der Zivilbevölkerung in Aleppo, ob christlich oder muslimisch, hat sich weiter verschlechtert.  Die Enttäuschung der Menschen dort ist groß, keine Hilfe in Sicht. Bischof Rudolf Voderholzer erkannte: „Wir brauchen eine Seelsorge und begleiten die christlichen Flüchtlinge seit 1.1., ihre Lage ist schwierig, sie verstehen unser System nicht und auch unsere Sprache zu lernen, bereitet große Schwierigkeiten“. Die Kirche ist jedoch machtlos gegen die Politik, bis dort wieder Frieden und Normalität einkehrt, wird es lange dauern. 

Der Vorsitzende des Vereins „Christen helfen Christen im heiligen Land“ erhielt noch eine Spende von Pfarrer Franz Deffner, der sich auch herzlich für den Vortrag bedankte. „Unsere Hilfe kommt genau dort an, wo sie gebraucht wird“, versicherte Dr. Then.

 Nach dem Tischgebet wurde das Mittagessen eingenommen.

  

Foto. Mit der St. Blasiusbruderschaftsfahne voran zog man vom Pfarrsaal in die Pfarrkirche St. Johannes.

 

Pfarrer Franz Deffner bedankte sich bei Dr. theol. Reinhold Then für seinen Vortrag.

Bericht: V. Lengfelder / Februar 2017

  

 Den „Bayerischen“ Segen gespendet

   

Wallersdorf. „Am vergangenen Freitag stand er im Heiligenkalender, Bischof Blasius. Seitdem wurde der Blasiussegen in der ganzen Pfarreiengmeinschaft gespendet. Heute bekommt ihr ihn“ so Pfarrer Franz Deffner am gestrigen Mittwochvormittag in der Kapelle des Caritas Altenheimes St. Vinzenz. „Wir lassen uns oft von Äußerlichkeiten blenden, doch unser Hauptziel ist das Sehen. Gott sieht mehr, er sieht durch unser Äußeres ins Innerste. Mit ihm wollen wir feiern“. Am Schluss der Messe dankte der Geistliche dem Pfarrer i. R. Fritz Schreiner, der mit ihm den Blaisussegen spendete, auch an die bettlägrigen Bewohner. „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheiten und allem Übel“.

Bericht: V. Lengfelder / Februar 2017

 

 Das Licht kam in die Welt

Kerzenweihe und Blasiussegen beim Abendgottesdienst

 Wallersdorf. Pfarrer Franz Deffner und Kaplan Boguslaw Dys feierten am Donnerstagabend mit vielen Gläubigen den Abendgottesdienst. „40 Tage ist es her, da haben wir Weihnachten gefeiert, der Tag an dem Gott Mensch geworden ist. Das Licht kam in die Welt. Nach 40 Tagen wurde jesus im Tempel von seinen Eltern dargestellt. Das Licht der Welt beginnt zu leuchten, da ist es guter Brauch, die Kerzen zu weihen die in der Pfarrkirche das ganze Jahr über leuchten und ein Abglanz des einen großen Lichtes sind“. Pfarrer Deffner sprach ein Gebet und segnete die vor dem Altar aufgestellten Kerzen mit Weihwasser. Mit dem Lied „Nun danket alle Gott“ endete die Feier und mit den gekreuzten Kerzen wurde den Gottesdienstbesuchern der Blasiussegen einzeln gespendet. Schenke allen, die sich im Gedenken mit dem Heiligen verbunden fühlen, Dein Heil“. 

 

Foto Pfarrer Franz Deffner sprach ein Segensgebet und segnete anschließend die Kerzen, die in diesem Jahr in der Pfarrkirche St. Johannes brennen, mit Weihwasser.

Bericht: V. Lengfelder / Februar 2017

  Ihr seid das Salz der Erde – ihr seid das Licht der Welt

 

 Altenbuch. Wegen der Beerdigung von Josef Drexler am Freitagnachmittag entfiel der Abendgottesdienst. Am gestrigen Sonntag wurde beim Pfarrgottesdienst der Blasiussegen gespendet. Kaplan Boguslaw Dys sprach zu den Gläubigen: „Salz ist wichtig in unserem Leben. Wir streuen es auf die Straßen, um Glätte zu vermeiden, wir würzen unsere Speisen. Wo es fehlt, merkt man es sofort. Auch eine versalzene Suppe schmeckt nicht gut. Es muss wohl dosiert verwendet werden, damit es wirkt. So soll auch unser Glauben in der Welt sein. Durch ihn wird unser Leben besonders“. Nach dem Gottesdienst segnete der Geistliche die im Altarraum aufgestellten Kerzen und spendete den Blasiussegen. „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheiten und allem Bösen“.

 

Die Messe morgen, Dienstag, entfällt.

Bericht: V. Lengfelder / Februar 2017

Januar 2017

 

„Ihr habt vieles mit den ersten Aposteln gemeinsam“

 

Jahresversammlung der FFW beginnt mit Gottesdienst, Neues Fahrzeug gesegnet

 

 Wallersdorf. Am Sonntagabend begann in der Pfarrkirche St. Johannes die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Gottesdienst. Pfarrer Franz Deffner begrüßte die Bundestagsabgeordnete Gudrun Zollner, Bürgermeister Ottmar Hirschbichler, die Kreis- und Markträte sowie die Mitglieder. Die Feuerwehrkameraden Christian Pitrich und Simon Frohnauer übernahmen in Uniform den Ministrantendienst. In seiner Predigt stellte der Geistliche fest, dass die Feuerwehr und die ersten Aposteln einiges gemeinsam haben. „Jesus ruft sie und sie lassen alles stehen und liegen, um ihm zu folgen. Kommt euch das bekannt vor? Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes wissen nicht, was sie erwartet, wenn sie Jesus folgen und auch ihr wisst nicht, was auf euch zukommt, wenn der Alarm ertönt. Es muss etwas Besonderes an Jesus gewesen sein, dass ihm diese Männer folgten, sie vertrauten ihm ohne Wenn und Aber. Wem vertraut ihr? Wenn ihr auf eure selbst erworbenen Fähigkeiten vertraut, kommt ihr weit, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Mein Leben für andere riskieren kann ich nur, wenn ich auf mehr vertraue als nur auf mich selbst – wenn ich auf Gott vertraue. Dass ihr jedes Jahr vor euerer Jahresversammlung miteinander Gottesdienst feiert, zeigt in diese Richtung. Bleibt auf diesem Weg wenn ihr den Alarm hört“.

 

Pfarrer Franz Deffner bedankte sich am Schluss des Gottesdienstes bei den Kameraden für ihre geleisteten Einsätze. Auf dem Platz vor dem Pfarrsaal war das MLF, das am 19. Oktober 2016 abgeholt wurde, aufgestellt. Der Geistliche sprach ein Gebet und segnete das Fahrzeug mit Weihwasser. Die Versammlung fand im Pfarrsaal mit vielen Gästen ihre Fortsetzung.

  

Foto. Das kürzlich in Dienst gestellte MLF (Mittleres Löschfahrzeug) erhielt den kirchlichen Segen.

 

Pfarrer Franz Deffner feierte in der Pfarrkirche St. Johannes eine Messe für die verstorbenen Mitglieder.

Bericht: V. Lengfelder / Januar 2017

 

 

„In freier Ausübung unserer Religion hierher gezogen“

 

Viele Gläubige pilgern während des ganzen Tages zum Kirchlein 

Wallersdorf. Bei zweistelligen Minusgraden zogen am gestrigen Freitag um 9 Uhr mit Pfarrer Franz Deffner die Gläubigen vom Marktplatz betend zum Sebastianikirchlein. Dort angekommen begrüßte der Geistliche alle Anwesenden. „Wir sind in einer wunderschönen Landschaft hierher gegangen. Es ist ein Bekenntnis unseres Glaubens, wir müssten das nicht tun, doch wir tun es. Sebastian hat dafür sein Leben gegeben, Jesus hat sein Leben für uns gegeben“. Mit dem Lied „O heiliger Sebastian“ begann die Feier. In seiner Predigt bezog sich Pfarrer Deffner auf die Christenverfolgungen in Rom. „Ein Christ durfte aufgrund seines Glaubens keinem anderen Gott opfern, nur dem göttlichen Kaiser als Zeichen der Loyalität. Ein Christ durfte das nicht, also war er Staatsfeind. Da kannte man nur eine Maßnahme – Hinrichtung. Wir sind heute hierher gezogen in freier Ausübung unserer Religion, wobei wir keinem Andersgläubigen Schaden zufügen. Wir stehen zu unserem Staat, unserem Gemeinwesen. Ich hoffe, dass wir niemand anderem das Recht absprechen, ebenso wie wir seine Religion auszuüben – unter denselben Voraussetzungen, die auch für uns gelten: Loyalität zum Gemeinwesen und Achtung der Freiheit der Anderen. Sebastian hat das auch getan.

 

„Dank all denen, die den ganzen Tag vor der Kapelle die Gläubigen begrüßen, allen die hierher gehen und dass bei der Prozession Teilnehmer der ganzen Pfarreiengemeinschaft dabei waren, das freut mich sehr. Herzlichen Glückwunsch noch all denen, die am heutigen Tag Namenstag feiern“. Nach dem eucharistischen Segen wurde das Allerheiligste ausgesetzt und um 14 Uhr wurde noch ein Rosenkranz gebetet. Auch die ersten und zweiten Klassen der örtlichen Grundschule marschierten am Vormittag mit ihren Klassenlehrerinnen nach St. Sebastian.

 

Foto. Schon bei strahlendem Sonnenschein zog man zum Sebastianikirchlein.

 

Pfarrer Franz Deffner feierte mit den Gläubigen einen Gottesdienst.

 

Auch die Klasse 2 c machte sich mit Klassenlehrerin Karin Schmitz auf den Weg zum Sebastianikirchlein.

Bericht: V. Lengfelder / Januar 2017

Dankeschön-Pizzen für die Sternsinger

Wallersdorf. Die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Wallersdorf, Altenbuch, Haidlfing und von Moosfürth waren an drei Tagen unterwegs. Sie besuchten die Familien in Haidlfing, Altenbuch, Büchling, Gänsdorf, Grafling, Thal, Hankhof, Mattenkofen, Münchsdorf, Neubüchling, Peinkofen, See, Seehof, Wolfersdorf, Karlshof, Moosfürth und Wallersdorf und sammelten dabei für die Aktion „Segen bringen – Segen sein“ Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit. Pfarrer Franz Deffner hatte beim Aussendungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes um freundliche Aufnahme gebeten. Als Dankeschön für den Einsatz der Firmlinge und Ministranten gab es nun am Freitagabend in der Osteria „Nerone“ ein Pizzaessen. „Vergelt's Gott für euren Dienst zum Teil in großer Kälte und bei viel Schnee“. Pastoralreferentin Heike Kellner hatte die Organisation übernommen.

Bericht: V. Lengfelder / Januar 2017

 

 

 Kurz gemeldet

 „Taufe des Herrn“ gefeiert

 Wallersdorf. „Zu diesem Gottesdienst darf ich ganz besonders die Täuflinge des vergangenen Jahres mit ihren Familien begrüßen“ so Pfarrer Franz Deffner am vergangenen Sonntagvormittag in der Pfarrkirche St. Johannes. „Du bis mein geliebtes Kind, wer diesen Satz als Kind gehört hat, hat ein Fundament für sein ganzes Leben. Gott hat uns diesen Satz in unserer Taufe mitgegeben, es ist eine Zusage für unser ganzen Leben.“ Mit Weihwasser segnete der Geistliche alle Gläubigen. 

 

Bericht: V. Lengfelder / Januar 2017

 

 

Das Dankeschönessen in Altenbuch

 

Altenbuch. In der Pfarrkirche St. Rupert feierte am Freitag Pfarrer Franz Deffner mit vielen Gläubigen einen Gottesdienst. Anschließend waren alle ehrenamtlichen Helfer ins Pfarrheim zu einem Mittagessen eingeladen. Der Geistliche nahm die Begrüßung vor: “Es braucht viele Hände, um alles am Laufen zu halten, einer allein kann das nicht stemmen. viele Dank für eure Dienste. Dies sind keine leeren Worte und so seid ihre heute zum Mittagessen eingeladen. Wir bräuchten Kommunionhelfer, bitte einfach melden.” Nach dem Tischgebet wurde das Essen serviert, das Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung organisiert hatten. Auch Kaffee und Kuchen wurden angeboten. 

 

Bericht: V. Lengfelder / Januar 2017

 

 „Weise ist, wer dem Evangelium Jesu Christi folgt“

 Bei Pfarrgottesdiensten das Dreikönigswasser gesegnet

 

Wallersdorf/Altenbuch. In der Pfarrkirche St. Johannes feierten am Freitag, zum „Fest der Erscheinung des Herren“ Kaplan Boguslaw Dys um 8 Uhr  und in der Pfarrkirche St. Rupert Pfarrer Franz Deffner um 10 Uhr Gottesdienste.

Kaplan Dys teilte mit, dass sich das Evangelium des Tages von Matthäus auf die Sterndeuter bezog. „Sie besuchten das Jesuskind und huldigten ihm, mit ihnen verbeugen auch wir uns vor Jesu Christi. Er möchte heute wie damals den Frieden bringen“.

 „Die Sterndeuter aus dem Morgenland statteten dem Kind einen Besuch ab, weil die Stalltüre offen stand. Die Menschen, die heute nach Frieden und Heil suchen, stehen oft vor verschlossenen Türen“ so Pfarrer Franz Deffner. „Was tun wir?“ fragte der Geistliche in seiner Predigt. „Verharren wir regungslos vor den drei Figuren in der Krippe oder setzten wir uns geistig in Bewegung auf die Flüchtlinge zu?“

 Am „Fest der Erscheinung des Herren“ wird das Wasser gesegnet. „Die Sternsinger haben uns bereits besucht, Weihrauch und Kreide in die Häuser gebracht. Nun kann das Wasser mit nach Hause genommen werden, es erinnert uns an die Taufe. Sie sammelten dabei auch Gaben für die Kinder in Kenia. Für diesen Dienst herzliches Vergelt's Gott“. 

 Die Drei-Königs-Beutel liegen in den Pfarrkirchen gegen Entgelt zum Mitnehmen auf.

 

Bericht: V. Lengfelder / Januar 2017

Fotos. Kaplan Boguslaw Dys schüttete Salz in das Dreikönigswasser.

 Pfarrer Franz Deffner segnete die Gottesdienstbesucher mit dem Dreikönigswasser.