Aktuelle Berichte aus den Pfarreien

August 2018

 

 

Versucht in den vergangenen Jahren in der Pfarreiengemeinschaft Jesu Geist wehen zu lassen“ - Feierlicher Pfarrgottesdienst zum Abschied von Pfarrer Franz Deffner – Bürgermeister überreicht Goldenen Ehrenring der Marktgemeinde

Wallersdorf. An die 70 Ministranten der gesamten Pfarreiengemeinschaft zogen mit Pfarrer Franz Deffner am gestrigen Sonntagvormittag um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes am Mittelgang zum Altar. „Ich darf sie alle heure sehr herzlich zu diesem feierlichen Gottesdienst begrüßen, zu meinem letzten als Pfarrer hier in dieser Kirche. Danke, dass ihr alle gekommen seid“. In seiner Predigt sprach Pfarrer Deffner über den Geist, der es ist, der lebendig macht. „Auf Jesu Geist kommt es an, ein Pfarrer allein macht es nicht aus. Und der Geist weht, wo er will, wir müssen ihn nur wehen lassen. Dies zu ermöglichen, ist die Hauptaufgabe eines Pfarrers, und das habe ich in den vergangenen 24 Jahren versucht: in unserer Pfarreiengemeinschaft Jesu Geist wehen zu lassen. Rückblickend möchte ich sagen, dass mir dies möglich war – Dank Ihnen, Dank den Hauptamtlichen, den Ehrenamtlichen, den zahlreichen Helfern auf allen Gebieten der Seelsorge. Einer allein hätte das nicht schaffen können. Ihr habt mich angenommen, so wie ich bin und so konnten wir Jesu Geist wehen lassen. Der Geist ist es, der lebendig macht. Wenn Sie nun meinen Nachfolger Pfarrer Hösl genauso annehmen, weht der Geist weiter. Ich danke schon jetzt dafür, denn, ihr liegt mir immer noch am Herzen. Ich hoffe, dass wir weiterhin verbunden bleiben – wenn auch in anderer Form“.

Die Kirchenchöre von Wallersdorf und Haidlfing, der Männerchor, Roswitha Artmeier und Horst Temel (Orgel), Susi Sauer (Gitarre) und Maximilian Artmeier (Trompete) umrahmten die Feier musikalisch. „Entschuldigung, dass heute die Hostien ausgegangen sind, an den früheren Sonntagen haben sie immer gereicht. Mit diesem großen Andrang hatten wir wirklich nicht gerechnet. Nochmals Danke für alles in den vergangenen 24 Jahren, für das Schöne und nicht so Schöne, das gehört zum Leben. Nach dem Segen und den Ansprachen treffen wir uns noch draußen am Kirchenvorplatz auf einen Espresso“.

Kaplan Dys sprach zu seinem Chef, wie schnell doch die Zeit vergehe. „Damals, als ich vor neun Jahren gekommen bin, bat ich Sie um Geduld und Verständnis.Heute ist die Gelegenheit, dafür

Danke zu sagen, auch für die Freundschaft, die entstanden ist“. An viele gefeierte Gottesdienste erinnerte Pfarrgemeinderatssprecherin Bettina Schanz, und übergab eine Hortensienstaude für das neue Domizil in Mietraching. „Danke für die Begleitung der Kinder im Kindergarten und in der Schulzeit, auf die Vorbereitung zur Einschulung, Erstkommunion und Firmung“. Kirchenpfleger Helmut Jakob fiel es nicht leicht, zum Abschied zu sprechen. „Ich hab mir überlegt, was zusammenzuschreiben, doch 24 Jahre, das funktioniert nicht“, so las er das damalige Vorstellungsschreiben von Pfarrer Deffner vor, das mit den Worten endete: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Wichtig ist – Mensch sein – Mensch bleiben“. Auf verschiedene und unterschiedliche Meinungen in Sitzungen und Gesprächen wies Jakob hin, doch zum Schluss war wichtig: Mensch sein – Mensch bleiben. „Es war mir eine Ehre, mit Dir zusammenarbeiten zu dürfen“.

Bürgermeister Ottmar Hirschbichler bekannte, dass es in seiner Amtszeit nicht viele Dinge gibt, die er nicht machen wollte, dazu gehöre auch die Verabschiedung des Pfarrers. „Ich möchte heute die Wertschätzung, die Sie sich im Laufe Ihres Wirkens in unserer Gemeinde erworben haben, verdeutlichen. Dies zeigt die große Anzahl der Menschen, die sich heute verabschieden. Für uns bringt ihr Weggang den Verlust eines Menschen, der nicht nur Gottes Wort verkündet hat, sondern der auch in der Gesellschaft mit all ihren sozialen Verflechtungen und menschlichen Problemen präsent war“. In Erinnerung werde das Wirken bleiben, der Einsatz für die Menschen im Gemeinwesen, die Seelsorge, die ein modernes Gesicht der Katholischen Kirche in den Pfarreien in besonderer Weise mitgestaltete. „Sie haben die schwierige Aufgabe der Zusammenführung zur Pfarreiengemeinschaft Wallersdorf, Haidlfing und Altenbuch bestens gelöst und gemeistert“. Das Wirken werde Spuren in der Gemeinde hinterlassen. „Wir alle werden ihre Predigten vermissen, mir persönlich werden unsere offenen Gespräche fehlen. Wir beide waren nicht wie Don Camillo und Peppone“. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit überreichte Bürgermeister Ottmar Hirschbichler auf Beschluss des Marktrates den „Goldenen Ehrenring“ der Marktgemeinde Wallersdorf.

Im Namen der Ministranten übergab Tobias Plank eine Pflanze für den neuen Pfarrgarten und bedankte sich für die vielen Zeltlager sowie die Ministrantenausflüge nach Rom. Vom Bauernhilfsverein, hier war Pfarrer Deffner Chronist, bedankte sich Wolfgang Hiergeist und überreichte zur Erinnerung eine Statue.

Alle Redner wünschten für den weiteren Lebensweg Gottes Segen und stellten fest: „Sie sind als Fremder gekommen und gehen als Freund“. Sichtlich gerührt sprach Pfarrer Deffner Dankesworte und forderte die Gottesdienstbesucher auf: „Geht jetzt nach draußen, dort reden wir bei einem Espresso noch und können uns verabschieden“. Viele Hände schüttelte Pfarrer Deffner gleich noch in der Pfarrkirche. Die Pfarrgemeinderatsmitglieder hatten draußen Getränke bereit gestellt und ein „Kaffeemobil“ sorgte für Kaffeegenuss.

 

 

 

 

Altenbuch. „Sich für Jesus einzusetzen, seine frohe Botschaft zu verkünden, das war noch nie leicht. Die ersten Zwölf haben dies fast alle mit dem Leben bezahlt, wie der heilige Bartholomäus, der heute im Kalender steht“, so Pfarrer Franz Deffner bei seinem letzten Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Rupert am Freitagabend. Der Geistliche bedankte sich beim Chor „Crescendo“ unter Leitung von Margarethe Thöne für die außergewöhnliche, festliche, musikalische Gestaltung der Feier. Kirchenpflegerin Andrea Fischer: „I woas, Sie wolln koa großes Brimborium, aber nach 22 Jahren Seelsorge in unserer Pfarrei kann ma ned einfach so Pfia god sogn“. Viele festliche Gottesdienste wurden gefeiert, Trauungen, Taufen, Erstkommunion, Firmungen und Beerdigungen, die Predigten kurz und sinnvoll. „Bei drei Fahnenweihen gaben Sie durch die Messfeiern einen würdigen Rahmen“. Der Bittgang nach Loh wurde wieder ins Leben gerufen, die Kapelle in Grafling renoviert, zur anstehenden Renovierung der Pfarrkirche nötige Schritte in die Wege geleitet. Im Namen der Ministranten galt ein Dank für viele schöne stunden im Zeltlager und in Rom. „A kloane Schwäche derf i no verraten – bei Gummibärli können Sie ned nein sagen“ und Pfarrer franz Deffner erhielt als Reiseproviant ein Packerl. „Danke für 22 Jahre Seelsorge in unserer Pfarrgemeinde“.

„Ich bitte euch, nehmt meinen Nachfolger so gut an, wie ihr mich angenommen habt“. Die Amtseinführung von Pfarrer Dr. Thomas Hösl ist am Samstag, 15. September, um 18 Uhr mit einem Einführungsgottesdienst mit BGR Dekan Martin Ramoser, mit einem anschließenden Stehempfang zum gemeinsamen kennenlernen.

 

 

Pfarrer Deffner verlässt auch Moosfürth

Dorfgemeinschaft verabschiedet Geistlichen nach 24 Jahren – Mariä-Himmelfahrt-Feier mit Kräuterweihe

Moosfürth. Die Aufnahme der heiligen Jungfrau Maria in den Himmel haben am Mittwoch Katholiken auf der ganzen Welt beim fEst Mariä Himmelfahrt gefeiert. Für die Gläubien aus Moosfürth zelebrierte Pfarrer franz Deffner bereits am Dienstagabend eine Messe in der Marienkirchen. Dabei verabschiedeten sich die Verantwortlichen der Kirche von ihrem Pfarrer.

Dorfsprecher Johann schreiber blickte nach dem Segen des Geistlichen zurück: Am 27. August 1994 wurde Pfarrer Deffner vom Gasthaus Krieger in Wallersdorf mit den Fahnenabordnungen der Vereine abgeholt, er war ab September auch für die Marienkirche in Moosfürth zuständig. „Es gab wie immer im Leben Höhen und Tiefen, gute und schlechte Zeiten. So konnte man auf seinem Gesicht ein Lächeln sehen, wenn die Kirche gut gefüllt war, aber auch ein Augenverdrehen wenn sich nur wenige Besucher einfanden“ sagte Schreiber. Ende August nun sei es soweit, Pfarrer Deffner tritt seine neue Stelle an. „Ich bin mir sicher, dass sich bestimmt ein paar Schäfchen dort einfinden werden, um dort dem Gottesdienst beizuwohnen“.

Im Namen der Dorfgemeinschaft und der Freiwilligen Feuerwehr überreichte Johann Schreiber ein Geschenk und bedankte sich für 24 Jahre Seelsorge. Pfarrer Deffner bedankte sich. Er freue sich jetzt schon auf einen Besuch seiner „ehemaligen“ Pfarreimitglieder, sagte er. Viele Kirchenbesucher verabschiedeten sich auch noch persönlich. Zum 1. September wird Pfarrer Deffner als Pfarrseelsorger von Mietraching und der Expositur Greising arbeiten, wie die Ordinatioatskonferenz beschlossen hatte.

„Sie haben ihr Ziel erreicht - diese Ansage eines Navigationsgerätes passt zum heutigen Fest. Maria hat ihr Ziel erreicht, sie ist angekommen bei Gott, sagte der Geistliche in seiner letzten Messfeier in der Marienkirche in Moosfürth. Maria habe das „Ja“ zu Gott in ihrem Herzen bewahrt und können sich Stück für Stück darauf verlassen. „Wir feiern dieses Fest weil wir uns hoffend dasselbe erwarten“, erklärte der Pfarrer.

In seiner Predigt sprach der Geistliche über Mariä Aufnahme in den Himmel und das Sprichwort, dass Weihnachten und Ostern an diesem Tag quasi zusammenkommen würden. Denn an Weihnachten sei Gott durch Maria Mensch geworden, an Ostern sei der Mensch Jesus gestorben, auferstanden und habe Maria aus dem Tod ins Leben geholt.

Vor der Kräutersegnung sagte Pfarrer Deffner, dass auch die Blumen und Heilkräuter an das Wunder erinnern, das Gott an Maria gewirkt habe, und segnete die Kräutersträußchen mit geweihtem Wasser. Die Lesungen und Fürbitten sprach Wolfgang Hiergeist, Maria Gräfe begleitete auf dem Keyboard die gemeinsam gesungenen Lieder.

Pfarrer Franz Deffner bei seiner letzten Messe in der Marienkirche in Moosfürth.

Lektor und Pfarrgemeinderatsmitglied Wolfgang Hiergeist, Mesnerin Resi Ebner, Dorfsprecher Hans Schreiber, die frühere Mesnerin Maria Stömmer und Kirchenverwaltungsmitglied Gerhard Nüßl verabschieden Pfarrer Franz Deffner.

 

 

 

 

Internationale-Rom-Wallfahrt der Ministranten der Pfarreiengemeinschaft

Juli 2018

 

 

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für euch für 29 Schulanfänger vom Haus der Kinder St. Johannes -

Pfarrer Franz Deffner geht zum Abschied durch ein Spalier

 

Wallersdorf: Die Eltern hatten schon Platz genommen, am Mittwochnachmittag in der Pfarrkirche St. Johannes, und Pfarrer Franz Deffner erwartete die 29 Schulanfänger vom Kindergarten an der Kirchentüre. Die Buben und Mädchen hatte ihre Fotos mitgebracht und hängten sie nach dem Einzug an einer seitlich angebrachten Stellwand im Altarraum auf.

Pfarrer Franz Deffner stellte die Osterkerze in die Mitte und entzündete sie, zum Zeichen dass Jesus mitfeiert. Die Kindergartenleiterin Simone Seyfried sprach: Wir freuen uns, dass ihr alle gekommen seid um gemeinsam unseren letzten Gottesdienst zu feiern und für das Erlebte in diesem Jahr zu danken. Die Kindergartenzeit geht zu Ende, ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Doch dabei ist niemand gerne alleine. Alle, die hier sind, wollen diesen Schritt auf einem neuen Weg mit euch gemeinsam gehen, sich mit euch freuen und zeigen: Wir sind für euch da.

 

In der Mitte des Altarraumes war eine Schatzkiste abgestellt. Irene Weinzierl forderte die Kinder zum Öffnen auf. Zum Vorschein kamen wichtige Wörter wie Ich liebe Dich, Ich hab Dich gern, Danke, Engelchen, Bitte, Mama, Papa, Freunde und Wir, die ebenfalls auf der Stellwand Platz fanden mit Bildgeschichten. Andrea Weinzierl nahm die Bibel aus der Schatztruhe und sprach über kostbare Wörter. Pfarrer Deffner las daraus eine Geschichte vor, die von dem Hirten Mose handelte. Dieser hörte in einem brennenden Dornbusch die Stimme Gottes, die ihn aufforderte, die Menschen aus Ägypten herauszuführen. Mose sah sich dieser Aufgabe nicht gewachsen Doch Gott sprach Ich bin da. Diese drei Worte tun uns Menschen gut und gehören in die Schatzkiste.

 

Sabine Nachtmann, Celina und Nadja Schwarzbauer-Haidn sprachen die Fürbitten, die Kreuze, die anschließend zur Erinnerung an die Kindergartenzeit verteilt wurden, segnete der Geistliche. Zum Vaterunser fassten sich die Kinder an den Händen und stellten sich im Halbkreis um den Altar. Aus der Schatzkiste wurden noch die Kinderbibeln an die Schulanfänger überreicht und für Pfarrer Franz Deffner gab es noch eine Überraschung zum Abschied. Simone Koller begleitete die Lieder Kommt herein und tretet ein, Wenn einer sagt, ich mag dich du, Du bis Vater und Mutter, und Die Feier ist zu Ende auf der Gitarre.

 

Da kurzzeitig ein Regenschauer nieder ging, bildeten die Eltern und Kinder am Mittelgang ein Spalier, Pfarrer Franz Deffner nahm Theresa Harrer und Emilia Palme an den Händen, die zweite Vorsitzende des Elternbeirates Nadja Schwarzbauer-Haidn überreichte einen Lebensbaum und einen Gutschein. Viele Jahre waren Sie als Träger unseres Kindergartens an unserer Seite begann die Leiterin Simone Seyfried ihre Laudatio. Das Wohl der Kinder und des Teams stand für Sie an oberster Stelle. Nicht leicht ist es deshalb für uns, heute von Ihnen Abschied zu nehmen. Viele kirchlich Feste konnten wir gemeinsam feiern, jedes Jahr war die gemeinsame Abschlussandacht unserer Schulanfängerkinder etwas Besonderes. Heute war es ein letztes Mal mit Ihnen als Pfarrer und wir nehmen Abschied voneinander. Ein paar kostbare Wörter möchten auch wir Ihnen mit auf den Weg geben. Gemeinsam wurde der irische Segenswunsch: Möge die Straße uns zusammenführen......und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand, Simone überreichte im Namen des Kindergartens ein Geschenk, die Kinder übergaben Blumen, so dass am Ende ein bunter Strauß entstand. Pfarrer Deffner bedankte sich mit einem Herzlichen Vergelt's Gott und im Garten des Kindergartens traf man sich anschließend zu einem Picknick.

 

Die Ordinariatskonferenz hat Pfarrer Deffner zum 1. September zum Pfarrseelsorger von Mietraching und der Expositur Greising ernannt.

 

Fotos:

      Gleich beim Einzug in das Gotteshaus klebten die Buben und Mädchen ihre Fotos an die seitlich vom Altar angebrachte Stellwand.

 

Pfarrer Franz Deffner verteilte die gesegneten Kreuze an die Schulanfänger.

 

Zum Abschied ging es durch ein Spalier der Eltern und Kinder.

 

Vom Elternbeirat übergab zweite Vorsitzende Nadja Schwarzbauer-Haidn an Pfarrer Franz Deffner ein Geschenk.

 

 

400 Euro Zuschuss für die Ministrantenwallfahrt

Wallersdorf. Es ist schon ein schöner Brauch geworden, dass der Erlös der Frauenunion beim Nikolausmarkt an die Ministranten übergeben wird. Auch heuer gab es von Vorsitzender Rosi Rummelsberger, Schriftführerin Petra Reindl und Gudrun Zollner 400 Euro für den Ausflug. Los geht’s am Samstag, 28. Juli, mit 27 Personen nach Rom zur internationalen Jugendwallfahrt mit dem Bus. „Wir können jeden Euro brauchen und bedanken uns dafür ganz herzlich. Das wird bestimmt ein unvergessliches Erlebnis“, so Pfarrer Franz Deffner.

Foto. Rosi Rummelsberger übergab Pfarrer Franz Deffner 400 Euro für den Ministrantenausflug.

 

 

 

 

Gläubige erleben die Kirche neu

Führung rückt Elemente der Kirche und ihre Bedeutung in Mittelpunkt

Wallersdorf. Zu einer etwas anderen Kirchenführung hatten am Sonntagnachmittag Pastoralreferentin Heike Kellner und Pfarrgemeinderatsmitglied Erhard Jungbauer eingeladen.

Vor der Pfarrkirche St. Johannes nahm Heike Kellner die Begrüßung vor: „Wir wollen heute nicht von Jahreszahlen sprechen, sondern einige Elemente genau vorstellen“. Die Kirchentüre – wenn man eintritt, lässt man den Lärm hinter sich, es empfängt wohltuende Stille die Besucher. „Diese Tür öffnet sich immer für Dich. Seit der Taufe hat sich diese Türe geöffnet und wird Dir immer offen stehen. Egal was Dein Leben ausmacht. Hier ist jemand der auf Dich wartet“. Bewusst schaute man das Portal an betrat das Gotteshaus. In katholischen Kirchen findet sich in der Nähe des Eingangs immer ein Weihwasserbecken. Es lädt ein, nicht einfach in die Kirche hineinzulaufen, sondern erst innezuhalten. Das Kreuzzeichen, das mit dem Weihwasser gemacht wird, erinnert an die eigene Taufe. Die Verkündigung des Wortes Gottes in jedem Gottesdienst hat einen eigenen Ort, den Ambo – der Tisch des Wortes. Der Glaube an den dreieinigen Gott ist die Voraussetzung für die Taufe, die am Taufbrunnen gefeiert wird. Im Taufbecken werden die Taufbewerber meist dreimal mit Wasser übergossen. Die Osterkerze ist eine besonders große und geschmückte Kerze, die mit einem Kreuz, der aktuellen Jahreszahl und den Buchstaben Alpha und Omega, dem ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets, verziert ist. Die brennende Kerze wird in der Osternacht in die dunkle Kirche getragen. Der Altar ist der Mittelpunkt nicht nur des Gottesdienstes sondern auch der Kirche. Tabernakel und das Ewige Licht weisen auf die Gegenwart Jesu Christi hin. Heiligenfiguren und Pfarrpatron sind Vorbilder im Glauben, werden mit ihren Attributen, also Erkennungszeichen, dargestellt: Apostel Petrus (Schlüssel, Buch, Hahn, Kreuz); Apostel Paulus (Buch, Schwert); Hl. Blasius (Bischof, gekreuzte Kerzen); Hl. Urban (Papst, Buch, Schwert, Weintraube); Hl. Florian (Soldat, Wasserkübel und brennendes Haus); Jungfrau Maria (Lilie, Jesuskind, auf Erdkugel, Schlange); Mutter Anna (Buch, mit der jungen Maria); Hl. Sebastian (an Baum gebunden, von Pfeilen durchbohrt); Hl. Joachim (Tauben, Buch / Schriftrolle); Anna-Selbdritt (Hl. Mutter Anna, Maria und Jesus); Hl. Barbara (Turm, Palme, Krone, Kelch); Hl. Laurentius (Diakon, Rost).

Wir haben jetzt in verschiedenen Stationen die Kirche neu erlebt. Wir waren als Christen gemeinsam unterwegs. Dieser Glaube verbindet uns“ so Pastoralreferentin Heike Kellner. Ausgeteilte Texte wurden gemeinsam gebetet und miteinander Lieder gesungen.

Foto. Was die Elemente der Kirche bedeuten, erklärte Pastoralreferentin Heike Kellner, links.

Juni 2018

 

Zum Pfarrfest ein vielfältiges Rahmenprogramm

 

Wallersdorf. Zahlreiche Kirchenbesucher waren der Einladung von Pfarrer Franz Deffner gefolgt , und trafen sich am Sonntag nach dem Festgottesdienst mit besonderer Musik zum Patrozinium, auf dem überdachten Platz neben dem Pfarrsaal. Kirchenpfleger Helmut Jakob nahm die Begrüßung zum Pfarrfest vor und wünschte frohe Stunden bei Grillspezialitäten, kühlen Getränken und Musik mit den Klosterhofmusikanten unter Leitung von Christian Hupf.

Es war einiges geboten, so unternahm Heike Kellner Kirchturmführungen, Sylvia Voit hatte eine „Spiele-Ralley“ aufgebaut, im 2. Obergeschoss des Pfarrheimes lud der Bücherflohmarkt mit zahlreichen Romanen, Krimis, Klassikern, Reiseführern, Kochbüchern, Ratgeber und Kinderbücher zum Schmökern ein, der Erlös war für die Ministranten-Wallfahrt nach Rom bestimmt. Zu diesem Ereignis boten Hanna Schmerbeck, Anna Kagerbauer und Sandra Schulhauser „Überraschungen im Packerl“ an. Es gab noch einen Losstand und eine Hüfburg. Im Haus der Kinder St. Johannes konnten alle Interessierten einen Rundgang durch alle Gruppenräumr unternehmen, im Garten wurden die Kinder von Sabine Nachtmann und Judith Graser als Schmetterling, Pirat, Löwe oder Meeresprinzessin geschminkt.

Im Pfarrsaal hatte der KDFB ein umfangreiches Kuchenbuffet organisiert, die Landfrauen mit Hannelore Kulzer und Marianne Engemann hatten sich um Schmalzgebackenes gekümmert. Da konnte zwischendurch eine Kaffeepause eingelegt werden.

Der Dank galt allen Helfern, den Kuchenspendern, sowie den Familien Ebner aus Moosfürth und Holzbauer für die Spende der Kartoffeln zum Salat und dem Küchenteam vom Caritas Alten- und Pflegeheim St. Vinzenz für die Zubereitung der Salate.

Fotos. Pfarrer Franz Deffner und Mesnerin Renate Stömmer informierten sich bei Hanna Schmerbeck, Sandra Schulhauser und Anna Kagerbauer über die „Überraschungen im Packerl“.

Eine „Spiele-Ralley“ brachte den jüngsten Besuchern viel Spaß.

Im Haus der Kinder St. Johannes war „Tag der offenen Tür“, Marie ließ sich von Sabine als Schmetterling schminken, Judith schminkte Lukas zum Piraten.

 

 

 

 

Ein Hörgenuss zum Patrozinium

 

Wallersdorf. Nach dem feierlichen Einzug mit Hanna Speinle an der Trompete und Gemeindegesang folgten Kyrie und Gloria aus der Missa in C, „Orgelsolomesse“ KV 259 für Soli, Chor, 2 Trompeten, Streicher und Basso continuo von W. A. Mozart. Nach der Lesung interpretierten die Streicher in klarer Tongebung zusammen mit der Orgel die Kirchensonate F-Dur von W. A. Mozart. Innig sang Isabella Pany mit ihrer wunderschönen Sopanstimme „Panis angelicus“ von C. Franck zur Gabenbereitung. Majestätisch begann das Sanctus aus der „Orgelsolomesse“, im beschwingten Hosanna kam die Singfreude des Chores erneut zum Ausdruck. Im Benedictus harmonierten die vier Solisten Isabella Pany (Sopran), Jutta Fruhstorfer (Alt), Dr. Adolf Hiergeist (Tenor) und Walter Faget (Bass) hervorragend zusammen. Das lyrisch beginnende „Agnus Dei“ der Sopranistin endete freudig mit dem schwungvollen „dona nobis pacem“ des Chores. Der Beiname „Orgelsolomesse“ ist der eigenständig-solistischen Präsenz der Orgel während des Benedictus-Abschnittes zu verdanken. Das Orgelsolo beim Benedictus spielte in gewohnter Souveränität Klaus Bachhuber. Bei den sehr eingängigen Themen der Messe waren die Soli, als auch die Chorabschnitte durch empfindsame, melodische Phrasen gestaltet. Dem hauptsächlich vom Chor beherrschten gesanglichen Geschehen stand der eigenständige glanzvolle Part des Orchesters gegenüber. An den Instrumenten musizierten Reinhard Weinmann, Maria Loipersberger, Simone Dachs, Athira Sukumaran (Violinen), Clemens Goller (Kontrabass), Hanna Speinle, Wiebke Gebhardt (Trompeten), Nikos Nikopoulos (Pauken) und Klaus Bachhuber (Orgel). Zur Kommunion interpretierte der Chor zusammen mit den Streichern zart und einfühlsam das berühmte „Ave verum“ von W. A. Mozart. Zum Schluss stimmten alle gemeinsam in „Großer Gott“ ein. Pfarrer Franz Deffner dankte den Solisten, den Instrumentalisten und dem Kirchenchor unter der Leitung von Roswitha Artmeier für die „wunderbare“ musikalische Gestaltung des Patroziniums. Zum Auszug erschallte ein Allegro von Henry Purcell, gespielt von Hanna Speinle (Trompete) und Roswitha Artmeier (Orgel).

Fotos. Zum Einzug spielte Hanna Speinle auf der Trompete.

Von der Empore der Pfarrkirche St. Johannes erklang festliche Kirchenmusik unter Leitung von Roswitha Artmeier.

 

 

Johannes der Täufer – ein Vorbild für alle Getauften!

Patrozinium der Pfarrkirche mit Kirchenzug und Festgottesdienst

Wallersdorf. In der Pfarrgemeinde wurde gestern Sonntag, der Gedenktag von Johannes dem Täufer, dem Namenspatron der Pfarrkirche gefeiert. Um 9.45 Uhr formierte sich ein Kirchenzug, angeführt von dem Kreuz, den Klosterhofmusikanten, den Vereinsabordnungen mit ihren Fahnen und Pfarrer Franz Deffner und man marschierte über die Kirchgasse, Füesselgasse, den Marktplatz in das Gotteshaus.

Der Geistliche begrüßte zum Patorzinium die Gläubigen und bedankte sich bei den Teilenehmern am Kirchenzug. „Johannes ist der Vorläufer, er bereitet den Weg. Nicht er ist wichtig, sondern der, in dessen Auftrag er auftritt. Immer wieder weist er darauf hin, nimmt sich selbst so weit wie möglich zurück. Ich freue mich immer noch, dass ich vor nun 29 Jahren am Johannistag geweiht worden bin. Nicht wir sind wichtig, sondern der, in dessen Auftrag wir auftreten, um ihn zu seinem Volk und sein Volk zu ihm zu bringen. Wie es der Täufer getan hat“.

Abschließend bedankte sich Pfarrer Franz Deffner bei allen Helfern und bei der Freiwilligen Feuerwehr für die Verkehrsabsicherung und sprach eine Einladung zum Pfarrfest aus.

Foto. Über den Marktplatz zog man zur Pfarrkirche St. Johannes

 

 

300 Euro für Father Joseph

Altenbuch. Vom Gesamtpfarrgemeinderat übergaben kürzlich Sabrina Schöfer, Hildegard Kubitschek und Kirchenpflegerin Andrea Fischer den Erlös des heurigen Fastenessens an Pfarrer Franz Deffner. Viele Hände hatten zusammen geholfen, um die Kartoffelsuppe zu kochen und um freiwillige Gaben gebeten. Der Geistliche bedankte sich sehr herzlich für die Spende, die an Father Joseph Kawesa nach Uganda weitergeleitet wird. „Den kenne ich schon seit meiner Seminarzeit, da kommt das Geld an, wo es wirklich gebraucht wird“.

 

 

 

Den längsten Tag des Jahres gefeiert

Wallersdorf. Heuer wurde nur symbolisch ein Feuer entzündet, nicht wie in den vergangenen 20 Jahren am Englweiher sondern am Platz vor dem Pfarrsaal. Nachdem im letzten Jahr von der Kolpingjugend eine Geldstrafe zu bezahlen war, suchte man sich einen neuen Veranstaltungsort. Viele Besucher hatten im überdachten Freigelände des Pfarrsaales Platz genommen und die Kinder durften mit ihren Fackeln nach einem Gebet und der Segnung das Feuer entzünden. „Wir feiern die Sommersonnenwende, den längsten Tag des Jahres, das Fest Johannes des Täufers, dem unsere Pfarrkirche geweiht ist“. Markus Kulzer und Stefan Stöckl hatten die Organisation übernommen, bei einem Arbeitseinsatz Tische und Bänke aufgestellt, sowie um die Verpflegung gekümmert.

 

 

Bürgerfest - Festgottesdienst

 

 

 

Ihr sollt von Jesus begeistert sein, ihn als Vorbild nehmen“

Weihbischof Dr. Josef Graf firmt 45 Jugendliche in der Pfarrkirche St. Johannes – Anschließend Empfang im Pfarrsaal

 

Wallersdorf. Im Pfarrhof nahmen gestern Freitagvormittag Weihbischof Dr. Josef Graf, Zermoniatbegleiter Anton Eiber, Pfarrer Franz Deffner, Kaplan Boguslaw Dys, Bürgermeister Ottmar Hirschbichler, Pastoralreferentin Heike Kellner, Kirchenpfleger Helmut Jakob und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Bettina Schanz Aufstellung und zogen mit den Ministranten in die prächtig geschmückte Pfarrkirche.

Pfarrer Franz Deffner hieß die Firmlinge mit ihren Paten und den Familienangehörigen und alle Gläubigen herzlich willkommen. „Heute ist ein großer Tag, auf den ihr euch lange vorbereitet habt. Im Auftrag unseres Bischofs Rudolf spendet euch Weihbischof Dr. Josef Graf das Heilige Sakrament der Firmung“. Der Firmspender bedankte sich für den Empfang und freute sich, dass die Jugendlichen bereit sind, sich zu Jesus aufzumachen. „Heute ist auch noch das Fest Heiligsten Herz Jesu, immer am dritten Freitag nach Pfingsten, wir feiern besonders die Liebe, die uns Jesus schenkt“.

In seiner Predigt sprach der Weihbischof über die Begeisterung, die oft Idolen aus Sport und Unterhaltung entgegen gebracht wird. „Ihr kommt jetzt dann in ein Alter, wo Eltern schwieiriger werden, glaubt ihr. Wie ist das, wenn man von jemandem begeistert ist? Da möchte man auch so sein wie der, ihn zum Vorbild nehmen. Ihr sollt von Jesus begeistert sein. Ein großes Geschenk wird euch heute gegeben, meine Bitte: glaubt daran. Das Ideal wäre, dass Du als mündiger, praktizierender Christ in Zukunft zweigleisig unterwegs bis. Zum einen – sprich mit Gott, zum Anderen – bring Dich in die Kirche ein, präge das kirchliche Leben mit. Der Heilige Geist wird Dir gegeben zur Stärkung für Deinen ganzen Lebensweg“. Über die wichtige Aufgabe des Paten sprach der Geistliche: „Begleitet euren Firmling, so wie ihr jetzt hinter ihm steht und die Hand auf seine Schulter legt“.

Abschließend segnete der Weihbischof noch die Erinnerungsbänder und Andachtsgegenstände. Pfarrer Franz Deffner bedankte sich beim Firmspender, bei Pastoralreferentin Heike Kellner, bei „Crescendo“ unter Leitung von Maragrethe Thöne für die feierliche musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Da gab es von den Kirchenbesuchern Applaus. Alle waren noch zu einem Empfang im Pfarrsaal, den Mitglieder des KDFB und Pfarrgemeinderat vorbereitet hatten, eingeladen. Hier bestand die Möglichkeit zu Erinnerungsfotos und persönlichen Gesprächen.

 

 

Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“

Der neue Pfarrer Thomas Hösl stellte sich vor – Er wurde erst mit 49 Jahren zum Priester geweiht

Wallersdorf. Pfarrer Franz Deffner übernimmt zum 1. September, die Pfarrseelsorge des Deggendorfer Staddteils Mietraching und der Expositur Greising, sein Nachfolger wird Kaplan Thomas Hösl.

Am Dienstagabend zur Pfarrgemeinderatssitzung im Pfarrheim begrüßte die Sprecherin Bettina Schanz den bisherigen und den neuen Seelsorger für die Pfarreiengemeinschaft, Kaplan Boguslav Dys, Pastoralreferentin Heike Kellner, die Kirchenpfleger Helmut Jakob/Wallersdorf, Roland Salzberger/Haidlfing, Andrea Fischer/Altenbuch und alle ehrenamtlichen Helfer in der Pfarreiengemeinschaft. Die Pfarrgemeinderäte Wolfgang Hiergeist. Erhard Jungbauer, Angelika Karg, Hannelore Kulzer, Veronika Lengfelder, Dominik Palme, Bettina Schanz, Hanna Schmerbeck, Sabrina Schöfer, Sandra Schulhauser, Maria Seidl und Josef Steer stellten sich vor. Anwesend waren auch die Vorsitzende des KDFB aus Haidlfing Angelika Seeanner, Josef Kronschnabl und Johannes Thöne Vorsitzender der KLJB Altenbuch,

„Ich bin sehr spät Priester geworden“ begann Thomas Hösl „Es war vorgesehen, dass ich als Lehrer am Gymnasium in Weiden künftig unterrichte, doch es kam anders. Ich habe die Berufung von Bischof Rudolf angenommen und freue mich auf die neue Aufgabe“. Geboren 1965 in Nabburg wuchs Hösl in ländlicher Umgebung auf und besuchte das Gymnasium in Nabburg. Dieses hat er nach der 10. Klasse verlassen und eine Ausbildung aus Elektriker absolviert. 1985 kam er zum Panzergrenadierbataillon 122 in Oberviechtach und verpflichtete sich für acht Jahre. „Ich war nahe daran Berufssoldat zu werden, doch ich habe mich rechtzeitig noch für einen andren Weg entschieden, der im Nachhinein betrachtet, für mich der Richtige war“.

1995 hat Hösl am humanistischen Gymnasium Fockenfeld das Abitur nachgeholt und es begann eine siebenjährige Tätigkeit beim katholischen Radiosender „Horeb“ im Landkreis Oberallgäu. Mit 44 Jahren ging er ins Priesterseminar und schloss 2013 das Theologiestudium an der Universität in Regensburg ab. Im Dezember des gleichen Jahre wurde er in der Pfarrei St. Johannes der Täufer in Nabburg zum Diakon geweiht und war dann in der Pfarrei St. Georg in Amberg tätig. Am 28. Juni 2014, wurde Dr. Thomas Hösl im Dom St. Peter in Regensburg zum Priester geweiht und ist seit September 2014 Kaplan in der Pfarrei St. Josef in Weiden.

„Die jungen Leute liegen mir sehr am Herzen, vor allem die Ministranten. Ich möchte bald alles kennenlernen, deshalb schau ich auch immer in die Homepage der Pfarreiengmeinschaft. Ich habe nicht vor, der große Reformator zu werden. Ich will den Leuten zuhören und auf ihre Wünsche eingehen“. Den Flüchtlingen gegenüber zeige er sich aufgeschlossen, da er in Weiden mit zwei Eritreern zusammenwohnt. „Ich habe keine Möbel, der Umzug wird sehr einfach für mich“. Pfarrer Franz Deffner bemerkte dazu, dass er sehr viele habe und bestimmt einiges da bleibe.

Als sich der Gast verabschiedete besprach der Pfarrgemeinderat noch kurz die Wahl der Kirchenverwaltungen, es werden Kommunionhelfer und Lektoren gesucht. Auch die Mesnerstelle ist noch nicht besetzt,

Foto. Bei der Vorstellung des neuen Seelsorgers: Kaplan Boguslav Dys, Pastoralreferentin Heike Kellner, der künftige Pfarrer Thomas Hösl, Pfarrer Franz Deffner, Pfarrgemeinderatssprecherin Bettina Schanz und Kirchenpfleger von Wallersdorf Helmut Jakob.

 

Mai 2018

Wir tragen Gott durch die Straßen, damit wir uns seiner Gegenwart sicher sind“

Fronleichnam Prozession zu vier Altären

Wallersdorf. Zur Eucharistiefeier am vergangenen Donnerstag, dem hochfest des Leibes und Blutes Christi, Fronleichnam begrüßte Pfarrer Franz Deffner besonders die Vereine mit den Fahnenabordnungen, die Vertreter des öffentlichen Lebens und die Erstkommunionkinder. „Es ist in den Supermärkten kaum noch zu überblicken – das vielfältige Angebot an Weinen und Brotsorten. Nahrung in Hülle und Fülle. Da kann der Kern dieses Festes schon übersehen werden: Brot und Wein die so ganz anders sind, Brot und Wein in denen sich Christus uns selber schenkt, er stillt unseren Hunger nach Leben damit wir in alle Ewigkeit das Leben in Fülle haben“. Michaela Leitl Hilmer und Bettina Schanz sprachen die Lesungen und die Fürbitten, der Kirchenchor unter Leitung von Roswitha Artmeier gestaltete die Feier musikalisch und begleitete die Prozession. In seiner Predigt wies der Geistliche darauf hin, wie klein die Menschen doch sind. „Wir Menschen machen uns gern mal größer als wir sind, jedoch Gott macht sich klein, lässt sich klein machen – für uns. Er zeigt sich uns in seinem Sakrament, diesem kleine Stück Brot, das er selber ist. Das heutige fest will uns sagen: Der große Gott ist mitten unter uns kleinen Menschen, ob wir ihn begreifen oder nicht. Wir könnten nur versuchen, ein klein wenig größer zu werden.“.

Mit dem Allerheiligsten wurde nach der Eucharistiefeier, voran mit dem Kreuz, den Vereinsabordnungen, den Erstkommunionkindern und allen Gläubigen zum Caritas Alten- und Pflegeheim St. Vinzenz gezogen, wo im Hof der erste Altar errichtet war. Weiter ging es über die Kirchgasse zur Bäckerei Dischinger, über die Füeßlgasse zum Rathaus und vor der Pfarrkirche St. Johannes endete die Feier mit dem Dank an alle Helfer und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für die Verkehrsabsicherung.

In Altenbuch wurde „Fronleichnam“ am Sonntag gefeiert. Kaplan Boguslaw Dys begrüßte um 9 Uhr die Gläubigen zu einem Gottesdienst, den Margarethe Thöne auf der Orgel musikalisch gestaltete. „Die Prozession ist ein sichtbares Zeichen, dass wir uns zu unserem Glauben bekennen“. Ein langer Zug formierte sich nach der Eucharistiefeier zum ersten Altar bei der Familie Karl Eibauer. Über die Hauptstraße ging es zum Altar der Familie Schmidbauer und zurück zum Dorfplatz, dort hatte den Altar die Familie Plank gestaltet. In der Pfarrkirche St. Rupert endete die Feier mit dem Eucharistischen Segen und dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“

Foto. Im Hof des Caritas Alten- und Pflegeheimes St. Vinzenz war der erste Altar errichtet.

Eine lange Prozession formierte sich nach der Eucharistiefeier zu den Altären.

 

 

 

Ministranten gestalten Blumenteppich

Wallersdorf. Schon seit Jahren treffen sich an Fronleichnam zu früher Stunde die Ministranten und gestalten vor dem Eingang zur Pfarrkirche St. Johannes einen Blumenteppich. Anna Kagerbauer, Julia Wenninger, Sandra Schulhauser und Elisabeth Dengler, von links, waren um 5.30 Uhr vor Ort und legten „I Chi Rho“, mit bunten Blütenblättern als Hintergrund, das Zeichen mit Steinen und mit Buchs die Umrandung. Die Gruppe bedankte sich bei Mesnerin Renate Stömmer für die Unterstützung und bei den Spendern der Blumen. Pfarrer Franz Deffner würdigte die Arbeit der Jugendlichen nach der Fronleichnamsprozession die hier endete.

 

 

In den Fluren der Ortschaft unterwegs

Moosfürth. Am Mittwochabend fand die Bittwoche ihre Fortsetzung in der Pfarreiengemeinschaft. Kaplan Boguslav Dys feierte in der Marienkirche mit den Gläubigen ein Schaueramt. „Seit jeher sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt als Bitttage bekannt, oft werden auch noch Prozessionen gehalten. Wir vertrauen Gott unsere eigenen Sorgen und Nöte an. Wir wollen ihn auch bitten, die Früchte der Erde zu segnen“.

Anschließend begleiteten die Gläubigen, voran mit dem Kreuz, Kaplan Dys mit dem Allerheiligsten zu den zwei Altären. Mit dem Wettersegen endete die Prozession. „Danke allen für die Unterstützung und ich wünsche euch einen guten Nachhauseweg“.

 

 

 

 

 

Betend und bittend unterwegs

Altenbuch. Mit Pfarrer Franz Deffner war am Dienstagabend eine kleine Gruppe von Gläubigen unterwegs. Von der Pfarrkirche St. Rupert wurde nach Grafling gegangen, die Reihe der Bittgänge fand damit ihre Fortsetzung. Die kleine Kirche wurde vor einigen Jahren restauriert und ist den Aposteln Petrus und Paulus geweiht. „Der Herr ist auferstanden und in den Himmel aufgefahren. Gott hört das, worum wir ihn bitten, wenn wir in der richtigen Weise beten und bitten wird er uns erhören. In seinem Heiligen Geist ist er uns nahe“. Die Lesung und die Fürbitten sprach Andrea Fischer. Abschließend dankte Pfarrer Franz Deffner den Nachbarn, die sich das ganze Jahr über um die Kirche kümmern und allen Teilnehmern, die mitgegangen waren. Mit dem Wettersegen endete die Feier.

 

 

Betend zur Sebastianikapelle

Wallersdorf. Die Bittwoche wurde in der Pfarreiengemeinschaft am Montagabend mit dem Bittgang von der Pfarrkirche St. Johannes nach St. Sebastian eröffnet. Kaplan Boguslav Dys begrüßte in der Kapelle alle Besucher und feierte eine Schaueramt, das mit dem Lied „Erde singe, dass es klinge“, begann. „In den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt werden Bittgänge unternommen, so auch bei uns. Wir haben unterwegs zu Gott gebetet, ihm unsere Sorgen und Nöte anvertraut. In dieser Eucharistiefeier wollen wir unsere Anliegen einbringen und Gott um eine gute Ernte auf unseren Feldern bitten“.

Am Ende des Gottesdienstes spendete der Geistliche den Wettersegen und wünschte einen guten Heimweg. Heute, Mittwoch, beginnt um 18.30 Uhr ein Schaueramt in der Marienkirche in Moosfürth, anschließend Prozession.

Foto. Voran mit dem Kreuz zogen die Gläubigen betend mit Kaplan Boguslav Dys zur Sebastianikapelle.

 

 

 

 

 

Selig bist du Maria“

Maiandacht bei der Schattenkirchner-Kapelle gebetet

Wallersdorf. Pfarrer Franz Deffner begrüßte am Donnerstagabend in der Kirchgasse viele Gläubige die sich zur Feier eingefunden hatten. „Schön, dass auch die Bewohner des örtlichen Altenheimes vom Garten aus zu uns herüberblicken können“. „Die vielen Marienwallfahrtsorte in Bayern bezeugen eine innige Verehrung der Mutter Gottes. Seit Jahrhunderten wird sie vom gläubigen Volk angerufen, als die Schutzfrau unseres Landes“ so der Geistliche. Michaela Leitl.Hilmer und Bettina Schanz sprachen die Lesung und Gebete aus dem Buch „Maiandachten“ des Bischöflichen Ordinariates Ecihstätt „Maria Schutzfrau Bayerns“. Die Lieder begleiteten Maria Gräfe auf dem Keyboard und Heike Kellner auf der Gitarre. Abschließend bedankte sich Pfarrer Franz Deffner bei den Familien Schattenkirchner und Reiter für die Pflege der Kapelle während des ganzen Jahres, „dass wir hier, mitten in der Ortschaft, feiern dürfen“.

Foto. In der Kirchgasse wurde am Donnerstagabend bei frühlingshaftem Wetter eine Maiandacht mit Pfarrer Franz Deffner gefeiert.

 

 

 

 

Kolping
Wallersdorf. Die Sonne strahlte vom Himmel und bei sommerlichen Temperaturen begrüßte Peter Weig vom Vorstandsteam der Kolpingfamilie am Sonntagvormittag die Besucher bei der Sebastianikapelle: “Ich freue mich über den sehr guten Besuch und nach dem Gottesdienst wollen wir noch miteinander Zeit verbringen und hier verweilen.” Pfarrer Franz Deffner bedankte sich bei den Helfern und nach der Verteilung der Andachtsgegenstände an die Erstkommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft wehte köstlicher Grillduft über das Gelände. Viele Tische und Bänke waren aufgestellt, man saß in gemütlicher rund beisammen. Auf dem Geländer hinter der Kapelle unternahmen von der Kolpingjugend Julia Wenninger und Hannah Schmerbeck Spiele mit den Buben und Mädchen, Ausmalbilder wurden angeboten. Die Speisen und Getränke stiftete die Kolpingsfamilie, die gesammelten Spenden erhält das Projekt von Mesner Rudi Wenzl zur Restaurierung der Gedenktafeln an der Kapelle. Wegen der Feuchtigkeit sind einige Namen schon unleserlich, Mesner Wenzl erklärte allen Interessierten die geplanten Maßnahmen zur Restaurierung.

 

 

 

Im Schutz Marias

Wallersdorf. Zu einem Flurgottesdienst in St. Sebastian waren alle Gläubigen der gesamten Pfarreiengmeinschaft am Dienstag, (Maifeiertag) eingeladen. Kaplan Boguslaw Dys sprach, dass viele Christen auf der ganzen Welt die Gottesmutter als hilfreiche Begleiterin an ihrer Seite sehen. „Die Menschen in Bayern haben sich jedoch Maria in besonderer Weise anvertraut, sich und ihr Land der Mutter Gottes geweiht, seit Kurfürst Maximilian I im Jahr 1616 unter der Marienstatue seiner Residenz die Inschrift -Patrona Bavariae- anbringen ließ. 300 Jahre später, also 1916 hat Papst Benedikt XV die Weihe Bayerns an die Muttergottes und diesen Ehrentitel durch die Einführung des Festes -Patrona Bavariae- bestätigt“. In seiner Predigt sprach der Geistliche über die Mariensäule in München, die der zentrale Vermessungspunkt in Bayern ist. „Im übertragenen Sinn ist Maria der Vermessungspunkt für unseren Glauben. Ihr Weg des Glaubens soll unseren Glauben stärken“. Kaplan Dys bedankte sich bei allen Besuchern und wünschte noch einen schönen Feiertag.

April 2018

Ein drei-Gänge-Menü als Dankeschön
Das Seniorenheim bewirtet die ehrenamtlichen Helfer
 
Wallersdorf. Das Caritas-Alten- und Pflegheim St. Vinzenz hat sich am Mittwochabend bei all jenen bedankt, die sich das ganze Jahr über ehrenamtlich in der Einrichtung engagieren. Das Drei-Gänge-Menü begann mit einem Sektempfang.
“Im abgelaufenen Jahr haben wir wieder viel Unterstützung in Form von Spenden, unentgeltlicher Hilfe oder ehrenamtlicher Arbeit erhalten. Auch Sie alle gehören zu den Gönnern unseres Heimes, ohne euer Engagement würde ein stück Freude fehlen”, würdigte Heimleiterin Sieglinde Schröck.
Auch die Mitarbeit seien eine große Stütze des Hauses, der Dank ging an stellvertretende Heimleiterin Monika Stöckl, Pflegedienstleiterin Gabi Ströbl, Hauswirtschaftsleiterin Verena Wittmann und Mitarbeitern Ulrike Gegenfurtner für die Dekoration. Sieglinde Schröck wies noch auf eine sehr gute Auslastung von 99,8 Prozent hin. Pfarrer Franz Deffner sprach ein Tischgebet, bevor sich die Gäste das Menü schmecken ließen. Das “Überraschungsdesser St. Vinzenz” stellte sich als Kaiserschmarrn mit Vanille-Eis und Beeren-Tiramisu im Glas dar. Küchenleiter Heribert Lobmeier erhielt viel Applaus für das Drei-Gänge-Menü.

März 2018

 

 

 

Diese Nacht verheißt den Sieg Jesu Christi über den Tod

Das Licht der Osterkerze erhellt die Nacht

 

Altenbuch. Die Osternacht wurde in der Pfarrkirche St. Rupert am Ostersonntag gefeiert. Um 6 Uhr früh versammelten sich die Erstkommunionkinder mit ihren Tischmüttern, die Ministranten und Kaplan Boguslav Dys um das Osterfeuer. „Wir feiern die heiligste aller Nächte. Diese Nacht lädt Christen auf der ganzen Erde ein, das Geheimnis der Auferstehung Christi zu feiern. Jedes Feuer ist kraftvoll und geheimnisvoll zugleich, es wärmt und macht hell.

Pastoralreferentin Heike Kellner sang am Ambo das Osterlob, das mit den Worten „Dies ist die selige Nacht, in der Christus erstand von den Toten!“ beginnt. Vier Lesungen aus dem Alten Testament verkündeten von dem Heilswerk, das Gott am Volk Israel vollbracht hat und wiesen gleichzeitig auch darauf hin, dass Gott allen Völkern dieses Heil zukommen lassen will. Zum Gloria verkündeten die Glocken, nachdem sie drei Tage geschwiegen hatten, die Auferstehung Christi und zu den feierlichen Klängen der Orgel wurde ein Glorialied gesungen. In seiner Predigt sprach Kaplan Boguslav Dys über das Fest aller Feste. „Diese Nacht ist der Grund unseres Glaubens. Ohne diese Nacht, in der wir die Auferstehung Jesu von den Toten feiern, wäre unser Glaube Selbstbetrug“. Nach dem Wortgottesdienst segnete der Geistliche das Osterwasser und die Kirchenbesucher erneuerten ihr Taufversprechen. Beim Verlassen des Gotteshauses erhielten alle Kirchenbesucher noch ein gefärbtes Ei.

Foto. Die Osterkerze wurde am Feuer entzündet.

Zum dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ trug Kaplan Boguslav Dys die Osterkerze zum Altar.

 

 

 

Eine Taufe beim Ostergottesdienst

Pfarrer Franz Deffner segnete Benjamin Niefanger bei der Osternachtsfeier in der Pfarrkirche St. Johannes

Wallersdorf. Viele Gläubige besuchten die Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstag in der Pfarrkirche St. Johannes und versammelten sich zur Feier der Osternacht am Karsamstag um 20.30 Uhr am Osterfeuer, das vor der Eingangstüre des Gotteshauses entzündet war. Pfarrer Franz Deffner begrüßte besonders die Erstkommunionkinder mit ihren Tischmüttern. „Vor 40 Tagen am Aschermittwoch sind wir auch hier am Feuer gestanden und haben die Papiermasken verbrannt. Heute steht wieder ein Feuer im Mittelpunkt und erhellt die Nacht: an Ostern ist unser Herr Jesus Christus vom Tod zum Leben hinübergegangen“. Nach einem Segensgebet wurden die Osterkerzen für Wallersdorf und Haidlfing am Feuer unter Mithilfe von Markus Kulzer entzündet. Mit dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ zog der Geistliche am Mittelgang zum Altar. Die Ministranten entzündeten die Kerzen der Kirchenbesucher.

Nach dem gesungenen Osterlob und den Lesungen erklangen Orgel und Glocken zum Gloria, die seit Gründonnerstag verstummten, die Kirche erhellte sich. In seiner Predigt sprach Pfarrer Deffner wie viele unfaire Urteile seit damals, als Jesus von einem Freund verraten wurde seitdem gefällt wurden. „Jesus wurde ungerecht verurteilt, verspottet mit Dornen gekrönt. Viele Menschen verspotten und verraten andere Menschen auch heute noch Welche Gründe oder Ausreden werden dafür erfunden? Wir Christen sollen anders leben, wir Christen können anders leben. Denn Jesus ist nicht nur gestorben, er ist auferstanden! Und das ändert alles. Es gibt keine Gründe, andere Menschen wie auch immer zu mißhandeln bis zum Tod. Unser Leben ist in Gottes Hand bis zum Tod und darüber hinaus. Jesu Auferstehung ändert unsere Einstellung zum Leben grundlegend, all das was mit ihm geschehen ist, muss nicht mehr geschehen – darf nicht mehr geschehen. Wir Christen können anders Leben denn: Jesus ist auferstanden“.

Mit großer Freude wurde Benjamin Niefanger durch die Taufe in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Die Eltern, die Paten Kathrin und Fabio Del Toso sowie alle Gläubigen erneuerten das Taufversprechen und das Zeichen des Erlösers wurde auf die Stirn des Täuflings gezeichnet. Die an der Osterkerze entzündete Taufkerze wurde auf dem Altar abgestellt. „Liebe Eltern, liebe Paten, euch wird dieses Licht anvertraut“.

Bei allen österlichen Gottesdiensten wurden die mitgebrachten Speisen gesegnet. „Ein Segen, der mit nach Hause genommen werden kann“. Der Dank galt abschließend allen Helfern an den österlichen drei Tagen, der Menerin, den Ministranten, dem Feuerwächter, den Lektoren sowie dem Kirchenchor unter Leitung von Roswitha Artmeier. „Ich wünsche uns allen frohe und gesegnete Ostern“. Beim Verlassen der Kirche erhielt jeder Kirchenbesucher noch ein gefärbtes Ei.

Foto. Pfarrer Franz Deffner sprach an den entzündeten Osterkerzen: „Christus gestern und heute, Alpha und Omega, Anfang und Ende. Sein ist die Zeit und die Ewigkeit“.

Benjamin Niefanger empfing auf den Armen von Paten Fabio Del Toso die Taufe.

 

 

 

Ein gedeckter Tisch

Abendmahlsfeier zum Gründonnerstag

Altenbuch. Das Kindergottesdienstteam mit Pastoralreferentin Heike Kellner Regina Palme, Regina Vilsmeier, Birgit Lohmer, Thomas Fuchs und Gaby Siebler hatten am Donnerstagnachmittag ins Pfarrheim zu einer Feier eingeladen. „Seit dem Aschermittwoch bereiten wir uns auf Ostern vor. Am Palmsonntag feierten wir den Einzug Jesu in Jerusalem. Jesus wurde behandelt wir ein König, die Menschen jubelten ihm zu, legten ihre Kleider auf den Boden und schwenkten Palmzweige. Heute, am Gründonnerstag, denken wir an das Letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern gefeiert hat“.

Die Buben und Mädchen hatten sich mit ihren Eltern im Stuhlkreis versammelt und hörten die Evangeliums-Erzählung. Dazu wurde gemeinsam ein festlich gedeckter Tisch errichtet, eine weiße Decke, Krug mit Traubensaft und Brot abgestellt, geschmückt mit bunten Glasperlen und Blüten. Die Hände wurde gewaschen und das Pascha-Mahl konnte beginnen. Jesus sagte traurig: „Dies ist das letzte Mahl, das ich mit euch esse. Bald werde ich nicht mehr bei euch sein. Meine Feinde werden mich verhaften und töten“., aber die Jünger verstanden seine Worte nicht. Nach dem Dank wurde das Brot geteilt, das Familie Ringlstetter spendete, und miteinander gegessen und der Traubensaft getrunken. Dominik Palme begleitete das Geschehen mit Meditationsmusik auf dem Keyboard.

Morgen, Sonntag, beginnt um 10.15 Uhr im Kindergarten in Wallersdorf ein Kindergottesdienst mit Speisenweihe.

Foto. Gemeinsam entstand ein festlich gedeckter Tisch.

Im Stuhlkreis hatten sie die Buben und Mädchen versammelt und hörte die Evangeliums-Erzählung.

 

 

 

 

 

Heute treten wir ein in die Karwoche“

Palmweihe und Prozession zum Palmsonntag

Wallersdorf/Altenbuch. Bereits am Samstagabend trafen sich die Gläubigen in Altenbuch am Kirchenvorplatz in Altenbuch zur Palmweihe. In Wallersdorf begann die Feier am Sonntagvormittag am Rathausvorplatz. Der Kirchenchor unter Leitung von Roswitha Artmeier begann mit dem Lied „Hosianna! Davis Sohn“.

Pfarrer Franz Deffner: „Wir treten ein in eine Woche zwischen Hosianna und kreuzige ihn, zwischen Enttäuschung und Hoffnung, zwischen Leben und Tod. Auch unser Leben ist immer wieder ausgespannt zwischen diesen unterschiedlichen Polen. Nehmen wir all die Dinge, die uns am Herzen liegen, mit in diese Woche hinein und bitten und bitten wir Gott, dass er acuh uns mit neuem Leben erfüllt“.

Nach einem Segensgebet segnete der Geistliche die Palmbuschen mit Weihwasser. Nach dem Evangelium nach Markus formierte sich in Wallersdorf ein langer Zug, angeführt vom Kreuz, dem Kirchenchor, dem Geistlichen mit den Ministranten, den Erstkommunionkindern, den buben und Mädchen vom Haus der Kinder St. Johannes und den vielen Gläubigen über den Marktplatz eine Prozession zur Pfarrkirche St. Johannes. Nach den Gottesdiensten bedankte sich Pfarrer Franz Deffner bei allen für das Binden der Sträußerl.

Fotos. In Altenbuch segnete Pfarrer Franz Deffner die Palmsträußerl am Kirchenvorplatz.

Eine lange Prozession mit Pfarrer Franz Deffner, den Ministranten, Kindergarten- und Erstkommunionkindern sowie vielen Gläubigen zo zur Pfarrkirche St. Johannes.

 

 

I gib mi in deine Händ“ - Einstimmung zur Karwoche

 

Wallersdorf. Die Leidensgeschichte des Herrn in acht Abschnitten in bairischer Sprache. (eine davon in Hochdeutsch) geschrieben von Herbert Regele aus dem Landsberger Autorenkreis war am Sonntagnachmittag in der Pfarrkirche St. Johannes zu hören.

Herbert Regele schildert in teilweise sehr harter Sprache die Geschehnisse vom Abendmahl bis zum Tod am Kreuz aus der Sicht von Handelnden und Beteiligten oder aus der Sicht auf diese. Im „Abendmahl“ (Sabine Berghammer) von den Aposteln und Jesus, „Am Ölberg“ (Walter Holzleitner), von einem von Angst und Zweifeln gepeinigten Jesus, „Petrus“ (Katrin Dengler) ist nach dem Verrat am Herrn verzweifelt, „Einer vom Hohen Rat“ (Maria Dengler) schilderte die Sicht der religiösen und politischen Elite, geprägt von Eifersucht und Missgunst. „Pilatus“ (Max Huber, nicht in bayerischem Dialekt) rechtfertigt sein Handeln, „Judas“ (Helmut Jakob) kehrt in sich, ist zerrissen und gibt sich der ewigen Verdammnis preis und Jesus gibt der Menschheit sein Vermächtnis „Am Kreuz“ (Jakob Obermeier) und gibt sich in den Willen des Vaters zur Erlösung der Menschheit. Zum Abschluss geht es um Maria „Die Mutter“ (Sabine Berghammer) eines Sohnes und des Sohnes Gottes, ihre Leiden, ihre Zweifel, aber auch ihren festen Glauben.

Die musikalische Umrahmung mit Liedern aus der „Bitschnauer Alphornmesse“ gestalteten die Wallersdorfer Alphornbläser unter Leitung von Dr. Adolf Hiergeist. Zwischen den Beiträgen sang der Männerchor unter Leitung von Eduard Hoffmann „Hagios o Theos“, „Er ist das Brot“, „Alle Christen kommt gegangen“, „Mein Volk, was hab ich Dir getan?“ und „Lass mich Deine Leiden sehen“

Im Namen aller Mitwirkenden bedankte sich Helmut Jakob bei allen Besuchern für den zahlreichen Besuch, wünschte einen guten Nachhauseweg und zeigte sich sehr zufrieden mit der vierten „Passion“ an einem Fastensonntag.

 

Foto Katrin Dengler sprach aus der Sicht des von Angst und Zweifeln gepeinigten „Petrus“

Der Wallersdorfer Männerchor unter Leitung von Eduard Hoffmann begleitete die Passion mit passenden Liedern.

Die Wallersdorfer Alphornbläser unter Leitung von Dr. Adolf Hiergeist, links, mit Eva-Maria Müller, Nikoluas Zahn und Eduard Dullinger gestalteten musikalisch die Passion.

 

 

Februar 2018

 

 

Tango argentino“ zum Valentinstag

Ökumenische Segensfeier

 

Wallersdorf. Die Pfarrkirche St. Johannes war am Sonntagabend zur Ökumenischen Segensfeier vom Duft des Rosenweihrauches erfüllt. Pfarrer Franz Deffner und der evangelische Pfarrer Klaus-Ulrich Bomhard verteilten zu Beginn an jeden Besucher eine Rose. Im vergangenen Jahr stand der Minnegesang im Mittelpunkt und heuer gab es wieder etwas Neues „Tango argentino, unter diese Überschrift haben wir die Valentinstagsfeier gestellt. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg mit Tango argentino zu den Gefühlen, die er ansprechen will“. Abwechselnd lasen die Geistlichen Gedichte von dem chilenischen Schriftsteller und Dichter Pablo Neruda, der 1971 den Literaturnobelpreis erhielt. Im Mittelgang tanzten Magdalena Büttner und Klaus Breese, sowie Susanne Kletzander und Peter Klein Tango, den südamerikanischen Volkstanz der auch in Europa Gesellschaftstanz ist. Tango verbindet traditionelle und moderne Elemente. Die Kerzen im Gotteshaus sorgten für eine romantische Stimmung, Live-Musik gab es vom Swing & Klassik Schlossensemble mit Heike Fischer (Violine), Herbert Hutterer (Klavier), Werner Güntner (Kontrabass) und Gerhard Putz (Percussion).

„Es geht um die Liebe und den Segen, und so dürfen wir nun alle einladen, hier zu uns zu kommen um den Segen Gottes zu erhalten“. Die Geistlichen bedankten sich bei den Solisten, von den Besuchern gab es Applaus, für diese besondere Ökumenische Segensfeier.

Fotos. Tango tanzten Magdalena Büttner (weißes Jäckchen) und Klaus Breese, sowie Susanne Kletzander (schwarz) und Peter Klein.

 

 

 

 

Asche ist ein Zeichen von Vergänglichkeit

Messe mit Aschenauflegung in der Pfarrkirche

 

Wallersdorf. Am Donnerstagabend feierten Pfarrer Franz Deffner, Kaplan Boguslav Dys mit vielen Ministranten und Gläubigen eine Messe, die mit dem Lied „Aus der Tiefe rufen wir zu dir“, begann. „Mit dem gestrigen Tag hat eine neue Zeit begonnen. Die Heiligen 40 Tage vor Ostern. Mit dem Fasten jedes Jahr gibt uns Gott die Gelegenheit, die Masken von unserem Gesicht zu entfernen, da sind nicht die Faschingsmasken gemeint. Gott kennt uns besser als wir uns selbst. Gott will, dass wir ihm gegenübertreten“. In seiner Predigt sprach der Geistliche: „Auch wenn wir es nicht gerne hören, unser Leben hier auf Erden ist vergänglich. Jesus der Mensch gewordene Sohn lässt uns nicht in der Vergänglichkeit. Er hat für uns sein Kreuz aufgenommen, er blieb nicht im Grab, er ist auferstanden wie er es seinen Jüngern vorhergesagt hat. Er hat den Tod besiegt. Alle Jahre haben wir die Gelegenheit, besonders in diesen 40 Tagen falsche Wege zu verlassen und unsere Beziehung zu Gott intensiv pflegen. So manches, was sich eingeschlichen hat, abzustellen“.

Die Asche wurde gesegnet und die Kirchenbesucher erhielten ein Aschekreuz auf die Stirn. Die Lesungen und Fürbitten sprachen Kathrin Dengler und Marianne Schmied. „So wünsche ich uns allen eine gute und gesegnete Zeit vor Ostern, begleitet von dem Segen Gottes“. Zum Schluss sang man gemeinsam „Im Frieden dein, o Herre mein“.

 

 

 

 

Heimbewohner erhalten Aschenkreuz

Wallersdorf. In der Kapelle des Caritas Alten- und Pflegeheimes St. Vinzenz hielt am gestrigen Freitagvormittag Kaplan Boguslav Dys eine Messe. „Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, Ein sichtbares Zeichen dafür ist die Aschenauflegung, die am Schluss erfolgt. Fasten heißt nicht weniger, sondern mehr, damit wir mehr geben können. Doch unser Herz hängt an Äußerlichkeiten“.

Am Ende der Feier segnete der Geistliche die Asche. „Wir wollen Gott unseren Vater bitten, dass er diese Asche segnet, wir empfangen sie als Zeichen der Buße. Hilf uns, dass wir die 40 Tage bis zum Osterfest in der richtigen Gesinnung verbringen“. Pfarrer i. R. Fritz Schreiner, links, zeichnete das Aschekreuz in der Kapelle auf die Stirn, Kaplan Boguslav Dys besuchte die Bewohner in ihren Zimmern.

 

 

 

Jesus ist das große Licht, dass alle Dunkelheit vertreibt“

Bei Abendgottesdienst Kerzenweihe und Blasiussegen

Altenbuch. Am Freitag, Darstellung des Herrn, feierte Pfarrer Franz Deffner in der Pfarrkirche St. Rupert mit vielen Gläubigen einen Abendgottesdienst. Dabei wurden auch die während des ganzen Jahres benötigten Kerzen mit Weihwasser gesegnet.

In seiner Predigt sprach der Geistliche über das viele Dunkel in der Welt, nicht das vor dem Fenster. „Es kann unser Gemüt, unser Herz und unseren Verstand betreffen. Dagegen ist uns ein Licht erschienen vor über 2 000 Jahren. Wenn wir sein Wort hören und versuchen, es zu verstehen, dann ist er Licht für unser Gemüt, unser Herz und unseren Verstand“. Nach dem Segen erteilten Pfarrer Franz Deffner und Kaplan Boguslav Dys mit den gekreuzten Kerzen den Blasiussegen an die Gläubigen.

Foto. Pfarrer Franz Deffner segnete die Kerzen, die während des Jahres in der Pfarrkirche St. Rupert angezündet werden.

Den Blasiussegen mit den gekreuzten Kerzen erteilten Pfarrer Franz Deffner und Kaplan Boguslav Dys.

 

 

 

Der heilige Blasius – eine Legende

Blasiusbruderschaft hilft unbürokratisch – 165 Mitglieder gehören dazu

 

Wallersdorf. Nach dem Festgottesdienst und dem Blasiussegen begrüßte am Sonntagmittag Pfarrer Franz Deffner die Mitglieder der Blasius-Brunderschaft zum 561. Jahresfest im Speisesaal des Caritas Alten- und Pflegeheimes St. Vinzenz. Derzeit gehören 165 Mitglieder dazu. Die Anwesenden gedachten in Stille der Verstorbenen Mitglieder seit der letzten Versammlung am 5. Februar, 2017: Maria Keil, Adam Edenhoffer, Franz-Xaver Sagmeister, Wilhelm Ortmeier, Friedrich Tögl, Elisabeth Salajan und Karlheinz Pitrich. Der Kassenbericht wurde vorgetragen. „Wir helfen Armen und Bedürftigen in der Pfarrei unbürokratisch und so erfüllt unsere Blasiusbruderschaft ihren Zweck schon seit über 500 Jahren. Danke Rosmarie Nüßl für die Unterstützung in der Verwaltung“.

Ein herzliches Grüß Gott galt Professor Dr. theol. Wolfgang Vogl. „Wir kennen uns schon von früher vom Priesterseminar, er war immer schon klüger als ich“ stellte Pfarrer Franz Deffner schmunzelnd fest. Der gebürtige Straubinger, der 1992 in Sant' Ignazio in Rom zum Priester geweiht wurde ist seit März 2017 Professor für Theologie des geistlichen Lebens an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg. Der Festvortrag wurde zum Thema „Von Sinn und Bedeutung einer Legende – der heilige Blasius“ gestaltet. „Nimmt man eine Landkarte in die Hand, so findet man in einer Ecke Legenden, das sind Zeichen die erklären, wie die Karte zu lesen ist“. Die Märtyrer im vierten, fünften und sechsten Jahrhundert wurden mit Bildern und Symbolen dargestellt als Ergänzung zu den spärlichen historischen Fakten. Blasius lebte in Klein-Armenien und hatte den Beruf eines Arztes. Die Legende erzählt, dass er sich in einer Höhle versteckte und Tiere ihn ernährten. Er wird ins Gefängnis gesteckt und man holt ihn zu Hilfe, für einen Jungen, der eine Fischgräte verschluckte und zu ersticken drohte. Blasius betete und mit der Hilfe von Kerzen gelang ihm die Rettung. „Wenn wir zum heiligen Blasius Vertrauen aufbauen, die Hand, die sich aus dem Himmel erstreckt ergreifen, so sind wir bei Gott selber durch diesen Heiligen. Diese Kraft hängt von mir ab. Der Blasiussegen wird für mich fruchtbar werden, wenn ich diesem Heiligen vertraue“.

Nach einer kurzen Diskussion sprach man das Tischgebet und beim gemeinsamen Mittagessen klang die Versammlung aus.

 

 

 

Heilen war nicht Jesus’ Hauptauftrag

Gläubige zogen beim 561. St.-Blasius-Bruderschaftsfest zur Kirche und feierten Gottesdienst

 

Wallersdorf. Vor dem Pfarrheim haben sich am gestrigen Sonntagvormittag die Mitglieder der St.-Blsaius-Brunderschaft versammelt und zogen mit der Fahne, den Ministranten, Pfarrer Franz Deffner und dem Konzelebranten Prof. Dr. theol. Wolfgang Vogl in die Pfarrkirche St. Johannes

“Manchmal sind es die Heilungsgeschichten von Jesus in den Evangelien, die unseren Glauben herausfordern. Wir können uns durchkämpfen zu dem Vertrauen. Ich bin alle Tage bei dir, oder wir können alle Tage selbst aufstehen, um Heil zu bringen. So wie es der heilige Blasius getan hat”, sagte Pfarrer Franz Deffner.

Die Lesungen und Fürbitten sprachen Walter Holzleitner und Helmut Jakob. In der Predigt sprach der Geistliche über die Depression. “In unserer Gesellschaft, wo nur Funktionieren zählt, greift sie um sich. Jesus heilt durch Berührung, er ist der Heiler. Seine Praxis wäre heute überfüllt. Doch das war nicht sein Auftrag, eher eine Randerscheinung. Jesus ist gekommen, um zu predigen, die Frohe Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden” so Pfarrer Franz Deffner. “Die Frohe Botschaft ist kein Wundermittel, sie soll uns als Grundlage dienen, für ein gutes Leben”.

Abschließend bedankte sich Pfarrer Franz Deffner bei Kirchenchor unter Leitung von Roswitha Artmeier für die musikalische Gestaltung. Mit den gekreuzten Kerzen spendeten Pfarrer Franz Deffner, Pro. Dr. theol. Wolfgang Vogl und Kaplan Boguslav Dys noch den Blasiussegen: “Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und dem Bösen”.

 

Foto. Pro. Dr. theol. Wolfgang Vogel, Pfarrer Franz Deffner und Kaplan Boguslav Dys spendeten den Blasiussegen.

Mit der Fahne der St.-Blasius-Bruderschaft zog man in die Pfarrkirche St. Johannes, wo ein Festgottesdienst zum 561. Jahresfest gefeiert wurde.

 

 

Januar 2018

 

 

Der Namenstag des Schutzheiligen gegen die Pest wurde auch am vergangenen Samstag wieder in der herkömmlichen Weise gefeiert.

 

Pfarrer Franz M. Deffner hatte für 10 Uhr zu einer Prozession vom Marktplatz in Wallersdorf aus eingeladen. Viel mehr Gläubige als in den letzten Jahren folgten dieser Einladung. Angeführt vom Kreuzträger und Pfarrer Franz M. Deffner setzte sich der lange Zug mit Angehörigen aus den drei Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft Wallersdorf/Altenbuch/Haidlfing in Richtung St. Sebastian in Bewegung. Betend trugen die Teilnehmer ihre Anliegen zu diesem geweihten Ort.

 

In der Sebastianikirche angekommen wurde dort eine heilige Messe gefeiert. Sie wurde mit dem Lied zum heiligen Sebastian eröffnet. „Es ist ein uraltes Gelübde, das uns hierhergeführt hat. In Zeiten der Not haben die Menschen einen Fürsprecher gebraucht bei Gott, in der Zeit der Pest. Sie kam wie der Blitz aus heiterem Himmel oder wie ein Pfeil. Sebastian hat die Pfeile überlebt, dadurch ist er für die Leute in der Pestzeit zum Fürsprecher geworden und er ist es noch immer für uns: Fürsprecher bei Gott“, erklärte Pfarrer Franz M. Deffner den Sinn dieses besonderen Tages.

 

In seiner Predigt ging Pfarrer Deffner noch einmal auf das Leben des heiligen Sebastian ein, der für seinen Glauben gestorben ist. Es nahm als Märtyrer keinen anderen Menschen mit in den Tod wie andere so genannte fehlgeleitete Märtyrer.

 

„Sind wir bereit, für unseren Glauben zu sterben?“, fragte der Priester weiter. Gottseidank stelle sich diese Frage nicht, doch könne man eine ähnliche Frage formulieren. „Sind wir bereit, unseren Glauben zu leben?“, laute diese. Das könne eine ebenso große Herausforderung darstellen. Die Schwierigkeit zeige sich in der Forderung, ihn ohne Einschränkung, ohne Ausreden, ohne Wenn und Aber zu praktizieren. Das bedeute: „Gott zu lieben und den Nächsten wie sich selbst.“ Sind wir dazu bereit?

 

Am Ende der Messfeier wurde das Allerheiligste auf dem Altar ausgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Ein Wallfahrtsziel – das Sebastianikirchlein im Moos

 

Wallersdorf. Im Jahr 1634 starben in Wallersdorf innerhalb kurzer Zeit über 50 Menschen an der Pest. Die Toten bettete man nicht am Friedhof, sondern gut zwei Kilometer südwestlich der Ortschaft auf einen eigenen Pestfriedhof zur letzten Ruhe. Im Jahr 1938 wurde an dieser Stelle das Sebastianikirchlein erbaut, zu dem am 20. Januar, jeden Jahres viele Gläubige aus Wallersdorf und der näheren Umgebung pilgern. Schon im Jahr 1695 wurde eine größere Instandsetzung durchgeführt und 1707 die Fenster vergittert. 1799 erhielt der Kirchturm eine neue Kuppel und eine weitere große Instandsetzung der Kapelle wurde im Jahr 1818 ausgeführt. 1865/66 erhielt der Altar eine neue Fassung. An den Seitenwänden wurden Gedenktafeln mit den Namen der Vermissten und Gefallenen sowie die der Heimkehrer aus dem Krieg 1914/18 angebracht. Im Laufe der Zeit nun verblassen diese Inschriften und Mesner Rudi Wenzel, er kümmert sich seit über 32 Jahren um das Kirchlein, hat sich nun bereit erklärt, sich um eine Restaurierung zu kümmern die 12 500 Euro kosten würde. Es ist ein Spendenkonto bei der VR-Bank IBAN DE06 7419 1000 0405 9012 27 eingerichtet mit dem Kennwort „St. Sebastian“ oder „Gedenktafeln“. Nach dem Gottesdienst morgen, Samstag, bietet Rudi Wenzl warme Würstl, Glühwein und Kinderpunsch zum Verkauf an. Der Erlös dieser Aktion wird für die Restaurierung verwendet.

 

In den Jahre 1974 und 1984 wurde das Kirchlein innen und außen einer gründlichen Instandsetzung unterzogen. Morgen, Samstag, ist um 10 Uhr Aufstellung am Marktplatz zur Prozession nach St. Sebastian und dort anschließend ein Gottesdienst.

 

 

 

 

 

“Dankeschön für euren Dienst”

 

Wallersdorf. 42 Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft Wallersdorf, Altenbuch und Haidlfing waren am Freitagabend zu einem „Dankeschönessen“ in die Osteria Nerone eingeladen. Bei zum Teil sehr schlechtem Wetter mit Wind, Regen und Schnee besuchten sie die Familien in Haidlfing, Altenbuch, Karlshof, Moosfürth, Büchling, Gänsdorf, Grafling, Thal, Hankhof, Mattenkofen, Münchsdorf, Neubübchling, Peinkofen, See, Seehof, Wolfersdorf und Wallersdorf. Dabei baten sie um Spenden für die Aktion „Segen bringen – Segen sein Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“. Pfarrer Franz Deffner bedankte sich bei den Sternsingern und bei den Familien für die freundliche Aufnahme. Nach dem Tischgebet ließen sich die Buben und Mädchen die Pizzen schmecken.

 

 

 

 

Mit der Taufe in die Gemeinschaft aufgenommen

 

Wallersdorf. Am vergangenen Sonntag „Taufe des Herrn“ begrüßte Pfarrer Franz Deffner zum Pfarrgottesdienst vor allem die Täuflinge mit ihren Eltern des vergangenen Jahres. „Die Taufe ist der erste Schritt in die große Gemeinschaft der Kirche. Jede Gemeinschaft lebt von ihren Mitgliedern. Wir sind froh, 41 Kinder die im vergangenen Jahr in der Pfarreiengemeinschaft getauft wurden, aufnehmen zu können“. Nach einem Segensgebet segnete der Geistlich mit Weihwasser die Gläubigen. Am Schluss wurden zur Erinnerung noch Weihwasserkessel an die Familien der Täuflinge verteilt.

 

 

 

 

Wir müssen miteinander reden, statt übereinander“

 

Dankeschönessen für die ehrenamtlichen Helfer

 

Altenbuch. Am Freitag nach dem Vorabendgottesdienst waren alle ehrenamtlichen Helfer ins Pfarrheim zu einem Abendessen eingeladen. Pfarrer Franz Deffner: „Es hat sich in letzter Zeit ergeben, dass immer Anfang des neuen Jahres zu einem Essen eingeladen wird. Das ist immer eine gute Gelegenheit, miteinander zu sprechen. In unserer Gesellschaft herrscht zunehmend ein Unzufriedenheitsparadox. Als Ehrenamtlicher merkt man, dass irgendwas nicht läuft. Miteinander reden, fragen, bitten, antworten, nicht nebeneinander oder übereinander. Mancher Konflikt ließe sich vermeiden. So eine Gelegenheit heute ist gut, Danke im Namen der Pfarrei zu sagen an alle, die das ganze Jahr über mithelfen und euch zu bitten so weiterzumachen, damit wir den Auftrag das Heil für Andere zu bringen, ausführen können“.

 

Nach dem Tischgebet wurde das Essen serviert, das Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat organisiert hatten.

 

 

 

 

 

Der Zahn der Zeit nagt an den Gedenktafeln

Wallersdorf. Seit über 32 Jahren kümmert sich Rudi Wenzl als Mesner um das Sebastianikirchlein, hält die Außenanlagen stets in Ordnung. „Es liegt mir einfach am Herzen“. Nun musste leider festgestellt werden, dass an den Gedenktafeln im Inneren der Kirche, an der rechten Seite mit 258 Namen die aus dem Krieg zurückkehrten, und an d er gegenüberliegenden Seite mit 63 Namen von den Vermissten und Gefallenen, durch Kälte und feuchte Luft der Zahn der Zeit nagt. „In zwei bis drei Jahren sind einige Namen nicht mehr leserlich und damit ausgelöscht“.

 

Rudi Wenzel würde sich nun um eine Restaurierung kümmern und hat mittlerweile ein Angebot einer Fachfirma eingeholt. Die Kosten für das Säubernd der Schriftfläche, sowie das komplette neu malen und fassen mit Naturstein-Schriftfarbe würde bei 12 500 Euro liegen. „Ich bin bereit, mich darum zu kümmern“. Ein Spendenkonto mit dem Kennwort „St. Sebastian“ oder „Gedenktafeln“ wurde eingerichtet. VR-Bank IBAN DE 06 7419 1000 0405 9012 27. Spendenquittungen werden auf Wunsch im Pfarrbüro ausgestellt.

 

Pfarrer Franz Deffner bedankt sich für die eingehenden Spenden sowie bei Rudi Wenzel für sein Engagement und ist sich sicher. „Wir schaffen das“.

Foto. Pfarrer Franz Deffner und Mesner Rudi Wenzel vor den Tafeln mit 258 Namen, die aus dem Krieg zurückkehrten und an der gegenüberliegenden Seite mit 63 Namen der Vermissten und Gefallenen.

 

 

 

 

 

“Richten wir wieder den Blick neu auf Gott“

 

Wallersdorf/Altenbuch. Zum Fest „Erscheinung des Herrn“ hielt Pfarrer Franz Deffner am Freitag in der Pfarrkirche St. Rupert einen Vorabendgottesdienst und am Samstagvormittag einen Pfarrgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes. „Was wir im Auge haben, das prägt uns, das ging auch den Sterndeutern so. Sie sind dem Stern gefolgt und haben ihn auch gefunden. Wohin oder auf wen schauen wir? In dieser Heiligen Messe dürfen wir wieder neu den Blick richten auf den Gott richten, der für uns Mensch geworden ist“. In seiner Predigt bezog sich der Geistliche auf die Heiligen Drei Könige, die sich damals auf den Weg machten, Arme zu besuchen. „Danach sind sie wieder heim gezogen. Reich oder arm, das ist relativ. Gegenüber den Superreichen sind wir arm, gegenüber den Flüchtlingen die aus den Krisen- oder Hungergebieten fliehen sind wir reich.

 

Anschließend wurde das Dreikönigswasser gesegnet. „Am Ende dieser Feier erinnern wir uns an die Taufe. Wir wurden in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen“. In Wallersdorf wurden Leon Baumann und Andre Ferwagner durch die Taufe in die Gemeinschaft aufgenommen. „So wünsche ich uns allen einen gesegneten Feierttg, Danke den Sternsingern die unterwegs waren und gesammelt haben, für ärmere Kinder und allen, die gespendet haben“.

 

In Altenbuch waren die Ehrenamtlichen noch zu einem Dankeessen eingeladen.

 

Foto. Pfarrer Franz Deffner schüttete Salz in das Wasser

 

 

 

Die Sternsinger besuchten die Familien

 

Altenbuch. In zwei Gruppen eingeteilt waren am gestrigen Freitag und heute, Samstag die Sternsinger in der Ortschaft unterwegs. Pia Löw, Selina Feldmeier, Tobias Plank und Georg Weinzierl, von links, machten sich bei trockenem Wetter auf den Weg zu den Familien. „Die Heiligen Drei Könige sind hoch geboren, sie reiten daher mit Stiefel und Sporen, wir haben keine Rast und keine Ruh und müssen heut noch auf Bethlehem zu “ so begann ihr Gedicht, das sie bei den Familien aufsagten. Die gesammelten Gaben sind für die Aktion „Segen bringen - Segen sein, Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“ bestimmt.

 

 

 

 

 

Die Sternsinger: unterwegs für einen guten Zweck

 

Wallersdorf. In sechs Gruppen waren im Ortsgebiet in den vergangenen Tagen teils bei strömendem Regen und starkem Wind die „Heiligen Drei Könige“ unterwegs. Bei ihren Besuchen in den Familien wünschten die Sternsinger Gottes Segen zum neuen Jahr uns schrieben nach altem Brauch auf Wunsch den Segensspruch an die Tür „20C+M+B 18“ - Christus Mansionem Benedicat, Christus segnet dieses Haus. Dabei baten sie um eine Spende für die heurige Aktion „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“.

 

Foto. Korbinian Zander, Bartholomäus und Luitpold Dengler waren entlang der Zeholfinger Straße unterwegs.

 

 

 

 

Die Sternsinger kommen!

 

Wallersdorf/Altenbuch/Haidlfing. Die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft machten sich am vergangenen Freitag auf den Weg nach Landshut, um bei der diözesanweiten Sternsinger-Aussendung dabei zu sein. Ein Zug von ungefähr 500 Sternsingern aus vielen Pfarreien der Diözese Regensburg und auch aus dem Erzbistum München und Freising bewegte sich vom Innenhof des Klosters Seligenthal zur Pfarrkirche St. Konrad, wo Bischof Rudolf Voderholzer am Kirchenportal alle Sternsinger per Handschlag begrüßte. In der Predigt stellte Bischof Rudolf das Motto der Sternsinger-Aktion 2018 vor „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit.” Durch den Einsatz in ihrer Freizeit können die Sternsinger Kindern helfen, die durch ihre Arbeit – teils von frühmorgens bis spät in die Nacht – arbeiten müssen, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen zu können. Sie machen aber auch den Menschen in ihren Pfarreien durch ihren Besuch eine Freude und bringen den Segen Gottes in ihre Häuser. Bei Tee und Brezen konnten sich nach dem Gottesdienst die Sternsinger noch stärken, ehe sie wieder nach Hause zurückkehrten.

 

 

 

 

 

Die Sternsinger sind wieder unterwegs

 

Gemeinsam gegen Kinderarbeit“ heuer das Thema

 

Wallersdorf. In den Pfarrsaal waren am Freitagnachmittag die Sternsinger der gesamten Pfarreiengemeinschaft eingeladen. Zuerst gab’s mit einer PowerPoint-Präsentation Informationen zu Indien, dem Beispielland für die Sternsinger-Aktion 2018. In einem Film von Willi Weitzel wurde ein Tag der achtjährigen Neetu gezeigt, die von fünf Uhr morgens bis acht Uhr abends Armreifen aus Glas herstellt. Salma, die neben ihrer Arbeit als Teppichknüpferin auch – dank der Sternsingeraktion – die Schule besuchen kann, begleitet. Außerdem wurde Dilip Sevarthi vorgestellt, der sich in seiner indischen Heimat für die Rechte arbeitender Kinder einsetzt und schon viele Jungen und Mädchen aus der Arbeit befreit hat. Damit Familien auf Kinderarbeit verzichten können, muss sich deren gesamte Lebenssituation verbessern. So bekommen Frauen Kleinkredite, um z.B. eine Ziege zu kaufen, deren Milch – oder weiterverarbeitet als Käse – die Frauen verkaufen und so zum Lebensunterhalt der Familie beitragen können.

Nach einer Stärkung mit Kinderpunsch und Lebkuchen ging der Nachmittag mit einem Quiz über den Film und dem Spiel „Sternsinger-Tabu” zu Ende.